Donnerstag, Januar 29

Nach den ausgedehnten Schneefällen am Wochenende hat ein anderes Wettersystem am Montag gefrierenden Regen und gefährliche Fahrbedingungen nach Deutschland gebracht. Hier sind Schulen geschlossen und der Reiseverkehr wurde unterbrochen.

Teilweise starker Regen und Temperaturen nahe oder unter dem Gefrierpunkt sorgten am Montagmorgen in ganz Deutschland für gefährliche Fahrbedingungen, insbesondere in den westlichen Regionen, und für den größten Teil des Landes galten Unwetterwarnungen.

In mehreren Bundesstaaten wurden Schulen geschlossen, der Straßen-, Schienen- und Flugverkehr kam stellenweise zum Erliegen.

Der Verkehr auf mehreren Autobahnen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz verlief während der morgendlichen Berufspendlerzeit extrem langsam, im Sauerland meldete die Polizei einige Unfälle.

Am Frankfurter Flughafen wurden am Morgen wegen Schnee und Glatteis rund 100 Flüge gestrichen.

Auf der Bahn kam es aufgrund des Unwetters zu Einschränkungen in Regionalzügen in Niedersachsen und Hamburg. Im Fernverkehr fuhren die Züge auf einigen Strecken mit reduzierter Geschwindigkeit.

Für weite Teile Deutschlands galt am Montag gegen 10 Uhr noch die zweithöchste Unwetterwarnstufe für Glatteis. In einigen Regionen, etwa am Niederrhein, wurden die Wetterwarnungen gelockert, in anderen, etwa in der Stadt Erfurt, ist mit gefährlichen Bedingungen bis 22 Uhr zu rechnen.

Es wird empfohlen, das Fahren nach Möglichkeit zu vermeiden. Vielerorts bergen die Straßenverhältnisse eine „Gefahr für Leib und Leben“.

Um die neuesten Wetterwarnungen für Ihre Region anzuzeigen, können Sie Ihren Bezirk auf dieser interaktiven Karte auswählen, die von geteilt wird Tagesschau.

Schulschließungen

In NRW, Niedersachsen und Bremen bleiben die Schulen am Montag wegen Glatteisgefahr geschlossen. Ausnahmen gibt es auf den Ostfriesischen Inseln.

Auch in Hessen, Bayern und anderen Bundesländern blieben zahlreiche Schulen geschlossen.

Aber es ist kein „schulfreier“ Tag. Stattdessen wird von den betroffenen Schülern erwartet, dass sie an Fernunterricht teilnehmen. „Die Schüler müssen arbeiten“, betonte die nordrhein-westfälische Bildungsministerin Dorothee Feller (CDU) weiter WDR.

Regen auf Eis

Eine warme Sturmfront, die stellenweise große Regenmengen mit sich brachte und bei Niederschlägen auf gefrorenem Boden zu gefährlichen Bedingungen führen kann, war in der Nacht über weite Teile Nordrhein-Westfalens gezogen. In Köln, Düsseldorf und Duisburg fiel der stärkste Regen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gegen 3 Uhr morgens.

Mittlerweile ist das Regenband weiter nach Osten gezogen und hat in Frankfurt, Stuttgart und Hannover starke Niederschläge verursacht.

Weiter westlich, darunter Städte wie Nürnberg und München, galten über Nacht Frostwarnungen und am Morgen fiel leichter Schneefall, der sich im Laufe des Tages voraussichtlich in Regen umwandeln wird. In den Bundesländern Bayern und Thüringen sowie in Teilen von Sachsen und Sachsen-Anhalt gelten weiterhin Glättewarnungen.

Mit Berichterstattung der DPA.

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