Dank zweier Tore nach Standardsituationen gewinnt der FC Basel gegen Angstgegner GC mit 2:1 und übernimmt wieder die Spitze der Super League. In Luzern reicht es dem FC St. Gallen nur für ein Remis.

lbs. / (sda) Mit seinem 14. Assist der Saison leitete Xherdan Shaqiri die Basler Führung gegen die Grasshoppers ein. Einen Freistoss in der 15. Minute zirkelte er punktgenau auf Dominik Schmid, der per Kopf zum 1:0 traf. Auch beim zweiten Treffer war Shaqiris linker Fuss beteiligt: Ein scharf getretener Freistoss prallte von GC-Torhüter Justin Hammel ab, woraufhin Philip Otele artistisch per Fallrückzieher auf 2:0 erhöhte (40.).

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Der Anschluss für GC gelang in der 70. Minute durch einen verwandelten Foulpenalty von Giotto Morandi. Zwar stemmten sich die Zürcher gegen die Niederlage – die Defensive des FCB, in der erneut Jonas Adjetey und Nicolas Vouilloz für die verletzten Barisic und van Breemen aufliefen, hielt jedoch stand.

Mit dem Sieg übernahm Basel die Tabellenführung von Servette, das bereits am Dienstag gegen die Young Boys mit 0:1 verloren hatte. Trainer Fabio Celestini dürfte sich aber bewusst sein, dass mit Lugano am Sonntag ein anderes Kaliber im St.-Jakob-Park aufkreuzen wird. Die Tessiner reisen mit zwei Tagen mehr Regenerationszeit und Rückenwind aus einem 2:0 in Yverdon an.

St. Gallen bleibt trotz früher Antwort in Luzern zurück

Früh schockte der FC Luzern die Gäste aus St. Gallen: Bereits nach 117 Sekunden traf Lars Villiger zur Führung. Die Reaktion der Ostschweizer folgte postwendend: Chadrac Akolo glich in der 9. Minute mit seinem ersten Saisontor aus – und beendete damit die 213 Minuten lange Torflaute des FCSG.

Doch trotz dieser schnellen Antwort blieb die Offensive der St. Galler erneut blass. Winter-Neuzugang Jean-Pierre Nsame, auf dem viele Hoffnungen ruhen, kam nach Einwechslung nur sieben Minuten zum Einsatz – eine Muskelverletzung zwang ihn erneut vom Feld.

Am Ende stand es 1:1, was St. Gallen im engen Rennen um die Meisterrunde kaum weiterhilft. Ohne ihren gesperrten Kapitän Lukas Görtler fehlte es den Gästen an Struktur und Durchschlagskraft. Luzern wiederum bestätigte mit sechs Spielern aus dem eigenen Nachwuchs in der Startelf seine solide Entwicklung. Am Ende war jedoch die Leistung beider Teams nicht gut genug für drei Punkte.

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