Laborunfall oder Zoonose: Diese Debatte ist immer noch nicht abschliessend geklärt. Und plötzlich äussern sich auch Geheimdienste dazu. Im Podcast ordnet die Wissenschaftsredaktorin Stephanie Lahrtz die neue Dynamik ein.
Covid: Kommt das Virus doch aus dem Labor?
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In dieser Podcast-Episode:
Ist das Virus im Labor freigesetzt worden, ist es gar dort gebastelt worden? Oder ist es auf einem Markt von einem Tier auf Menschen übergesprungen? Die Diskussion zum Ursprung des Coronavirus hat in den letzten Wochen wieder Auftrieb erhalten, nachdem in den USA ein parlamentarischer Sonderausschuss des Kongresses zum Schluss gekommen war, das Virus komme aus dem Labor. Auch der deutschen Bundesregierung sollen laut jüngsten Medienberichten seit 2020 detaillierte Informationen vorliegen, die darauf schliessen lassen, dass das Virus Sars-CoV-2 aus einem chinesischen Biolabor stammt, dem Wuhan Institute of Virology.
Doch ein Beweis liegt bis heute nicht vor. «Die Einzigen, die Licht ins Dunkel bringen könnten, wären die chinesischen Behörden. Doch die mauern», sagt die NZZ-Wissenschaftsredaktorin Stephanie Lahrtz. «Es darf laut chinesischer Wahrnehmung nicht in China passiert sein.»
In der neuen Folge von «NZZ Akzent» erzählt Stephanie Lahrtz, wie die Debatte um den Ursprung des Coronavirus die Wissenschaft in zwei Lager geteilt hat. «Es ist an der Zeit, dieses Kapitel zu schliessen.»
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