23. März 2026





Die zweite Generation des Volkswagen (VW) T-Roc wurde lange erwartet. Aber machen Verbesserungen am SUV ihn attraktiver? Autovista24-Spezialinhaltsredakteur Phil Curry begutachtet das Modell zusammen mit regionalen Experten.

Der VW T-Roc liegt im SUV-Programm des Autoherstellers zwischen dem Tiguan und dem T-Cross. Nun will die zweite Generation den Schwung der ersten beibehalten.

Zu diesem Zweck scheint der Hersteller auf die Treiber gehört zu haben. VW hat aktualisiert, was bereits funktionierte, und geändert, was in der ersten Generation nicht funktionierte. Damit haben sie ein neues Modell geschaffen, das sofort Anklang finden dürfte.

Der neueste Launch-Report von Autovista24 vergleicht den VW T-Roc mit seinen wichtigsten Konkurrenten in Österreich, Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien. Regionale Experten geben außerdem eine Aufschlüsselung der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des Fahrzeugs.

Weiterentwicklung des T-Roc

VW hat für den neuen T-Roc eine evolutionäre Designphilosophie übernommen. Es ist jedoch mutig genug, um zu funktionieren. Manchmal können Übergangs-Stylingoptionen dazu führen, dass sich ein neues Modell alt oder unattraktiv anfühlt. Dennoch hat der Autobauer etwas geschaffen, das herausragt und ihn für neue und alte Käufer attraktiv macht.

Der neue T-Roc knüpft an die aktuelle Designsprache von VW an. Es verfügt über einen unteren Grill und eine geschwungene LED-Lichtleiste an der Frontpartie zwischen den schmalen Scheinwerfern. Es gibt auch eine beleuchtete Plakette, um das Branding auch nachts sichtbar zu machen. Dadurch erinnert es optisch an den ID. Reichweite, aber ohne batterieelektrische Option könnte sich dies als polarisierend erweisen.

Das Heck verfügt außerdem über eine durchgehende Lichtleiste und eine beleuchtete Plakette. Mit einem geschwungenen Diffusor sorgt die kantige Optik für ein dynamisches Profil. Das R-Line-Modell greift seine sportlichen Designmerkmale mit größeren Rädern und einem größeren Grill auf. Für noch mehr Dynamik erhält es außerdem ein schwebendes Dach.

Das neue Design verleiht dem neuen VW T-Roc aber auch größere Abmessungen als sein Vorgänger. Von außen wirkt es dadurch größer und sicherer und erhält einen größeren Stand. Im Innenraum bedeutet dies mehr Platz für die Insassen.

Ein hochwertiges Interieur

Während das äußere Design evolutionär ist, hat VW den Innenraum auf ein neues Niveau gehoben. Im Inneren war die Vorgängergeneration eher sicher und bescheiden. Bei der neuen Generation wurde viel Wert auf ein angenehmes und hochwertiges Tragegefühl gelegt.

Dennoch ist es auch kein gewagtes Design. In der Mitte verläuft eine große Mittelkonsole, die Fahrer und Beifahrer trennt und gleichzeitig ein Gefühl von komfortabler Geschlossenheit vermittelt. Das Lenkrad ist praktisch und verfügt über zahlreiche physische Tasten für verschiedene Fahrzeugsysteme. VW hat sich von den „Schiebereglern“ abgewendet, die bei anderen Modellen für Uneinigkeit sorgten.

Ein Display hinter dem Lenkrad liefert zahlreiche Fahrerinformationen, während der 12,9-Zoll-Infotainmentbildschirm reaktionsschnell und klar ist. Das Modell mit der niedrigsten Ausstattung hat einen 10,3-Zoll-Bildschirm, ist aber immer noch ordentlich groß.

Das Armaturenbrett ist groß, aber die verwendeten Materialien vermitteln ein Gefühl von Qualität. Das fühlt sich nicht wie ein billiges Auto an. Stattdessen fühlt es sich hochwertiger an, wenn man von der SUV-Palette von VW bis zum Topmodell Tiguan wechselt.

Auch die Fondpassagiere haben viel Beinfreiheit und auch die Kopffreiheit ist gut. Es gibt jede Menge Stauraum, während der 475-Liter-Kofferraum ausreichend Platz bietet.

T-Roc unterwegs

Der neue T-Roc ist mit einem 1,5-Liter-Mild-Hybrid-Benzinantrieb mit 110 oder 150 PS ausgestattet. Für eine zukünftige Markteinführung sind weitere Motorspezifikationen sowie Hybridoptionen geplant. Allerdings gibt es derzeit keine rein batterieelektrische Variante.

Der Autobauer hat den T-Roc gut weiterentwickelt. Es bietet ein sanftes Fahrerlebnis mit präziser Lenkung und wirksamen Bremsen. Allerdings kann die Fahrt auf unvollkommeneren Straßen etwas holprig werden. Dies ist besonders ausgeprägt bei Modellen mit größeren Leichtmetallfelgen.

Quelle: VW Press UK

Die Beschleunigung erfolgt mühelos und wird durch ein Doppelkupplungssystem unterstützt, sodass das Siebengang-Automatikgetriebe nahtlos wechseln kann. Alles in allem macht das Fahren des T-Roc trotz seiner Größe einfach.

Insgesamt hat VW den T-Roc zu einem Auto umgestaltet, das sich die Fahrer wünschen. Es bietet ein hochwertiges Gefühl und ein besseres Design als sein Vorgänger. Allerdings hat es sich nicht allzu weit vom beliebten ersten Modell entfernt.

In einem stetig wachsenden Automobilsegment, in dem viele neue Player auftauchen, leistet der T-Roc etwas anderes. Es fällt nicht auf, weil es neu ist, sondern weil es vertraut ist.

Sehen Sie sich das interaktive Dashboard an, das den VW T-Roc in Österreich, Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien bewertet. Das interaktive Dashboard präsentiert neue Preise, prognostizierte RVs und eine SWOT-Analyse (Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken).




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