Donnerstag, April 3

Die Young Boys sind wieder mitten im Meisterrennen angekommen. Sie liegen nach dem 1:0 bei Servette nur noch zwei Punkte hinter dem Genfer Leader der Super League. Lugano erzielt gegen Yverdon den ersten Auswärtssieg seit über zwei Monaten.

(sda) YB hat auch in Genf seine zwei besten Argumente der letzten Wochen vorgebracht: die Defensive und Christian Fassnacht. Letzterer sorgte für den kleinen Unterschied im Stade de Genève, als er vier Minuten vor der Pause einen Eckball von Filip Ugrinic ins Tor köpfelte.

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Die Effizienz des 19-fachen Schweizer Internationalen seit seiner Rückkehr zu YB ist bei der Aufholjagd der Berner ausschlaggebend. Der Zürcher hat die letzten vier Tore seiner Mannschaft erzielt und seit der Winterpause nunmehr sechsmal getroffen – gleich oft wie während seines anderthalbjährigen Intermezzos in Norwich.

Und wenn Fassnacht unter Trainer Giorgio Contini trifft, dann wird es für den Gegner schwierig. So anfällig YB in der Verteidigung noch in der ersten Saisonhälfte war, so solide ist er, seit der frühere Assistent von Nationalcoach Murat Yakin die Taktik bestimmt. Nur fünf Gegentore hat YB in den letzten zwölf Super-League-Partien kassiert.

Servette brachte die Abwehr des Schweizer Meisters, die ab der 38. Minute ohne den verletzt ausgewechselten Loris Benito auskommen musste, dennoch verschiedentlich ins Wanken. Miroslav Stevanovic war der Pechvogel des Abends. Er verpasste das 1:0 in der Startphase wegen einer ganz knappen Offside-Position und traf danach zweimal die Torumrandung.

Lugano siegt 2:0 gegen Yverdon nach Niederlagenserie

Lugano hat derweil am Dienstag den ersten Auswärtssieg seit über zwei Monaten erzielt. Mit vier Niederlagen aus den letzten fünf Spielen reiste die Mannschaft nach Yverdon. Das Formtief des Teams von Mattia Croci-Torti war auch im Waadtland greifbar. Eine disziplinierte Leistung reichte aber diesmal für den Sieg, der unter Umständen die Saison von Lugano neu lancieren kann. Die Bestätigung muss der einstige Leader am kommenden Sonntag in Basel erbringen.

Beim zuletzt überzeugenden Yverdon Sport erzielte Anto Grgic mit einem Penalty in der 37. Minute das 1:0 – ein einsamer Höhepunkt in einer schwachen ersten Halbzeit. Erst nach der Pause nahm die Partie etwas Fahrt auf. Shkelqim Vladi traf mitten in der besten Phase der Gastgeber zu Beginn der Schlussviertelstunde zur Entscheidung. Lugano liegt nur noch drei Punkte hinter Leader Servette.

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