Nach dem überraschenden Testsieg im Herbst gibt es diesmal nichts zu holen: Die Schweizer Fussballerinnen verlieren in St. Gallen klar gegen Frankreich. Nun droht in der Nations League das frühe Aus.

lbs. / (sda) Im Oktober noch hatte die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft Frankreich in einem Testspiel in Genf mit 2:1 bezwungen. Doch in St. Gallen, vor heimischem Publikum und im Rahmen der Nations League, zeigte sich ein deutlich anderes Bild. Die Équipe Tricolore dominierte die Partie über weite Strecken, wirkte reifer und effizienter – und sicherte sich mit zwei Treffern in der ersten Halbzeit den verdienten Auswärtssieg.

Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen

NZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.

Bitte passen Sie die Einstellungen an.

Nach 15 Minuten geriet das Team von Pia Sundhage erstmals in den Rückstand. Die Abwehr liess sich zu leicht ausspielen, und Sandy Baltimore musste nach einem flüssigen Angriff nur noch zum 1:0 einschieben. Kurz vor der Pause erhöhte Selma Bacha mit einem tückischen Distanzfreistoss auf 2:0 – die sonst sehr sicher aufgetretene Torhüterin Elvira Herzog sah dabei unglücklich aus. Zuvor hatte Bacha bereits mit einem Lattenschuss für Aufregung gesorgt.

Schweizer Offensive bleibt blass

In der Offensive fehlte es den Schweizerinnen an Durchschlagskraft. Die beste Gelegenheit vergab Luana Bühler nach einer einstudierten Eckballvariante, ihr Kopfball wurde jedoch von Frankreichs Keeperin Pauline Peyraud-Magnin pariert. Insgesamt blieb das Heimteam harmlos – Frankreich kontrollierte Ball und Gegner souverän bis zum Abpfiff.

Nach der zweiten Niederlage im dritten Spiel steht das Schweizer Team unter Druck. Am Dienstag folgt das Auswärtsspiel in Reykjavik gegen Island – ein Gegner, der aktuell einen Punkt mehr auf dem Konto hat. Die Partie dürfte vorentscheidend sein, wenn es um den Klassenerhalt oder ein mögliches Weiterkommen in der Nations League geht.

Exit mobile version