Die Regierung Trump geht hart gegen illegal eingereiste Migranten vor. Unser USA-Korrespondent traf Menschen, die aus Angst vor der Deportation ihre Kinder nicht mehr zur Schule schicken.
USA: Immigranten in Angst vor Trump
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In dieser Podcast-Episode:
«Normalerweise wären jetzt ganz viele Leute in Pilsen unterwegs, aber die Trottoirs sind leer und es ist klar, warum: Die Leute haben Angst wegen der Razzien», sagt David Signer. Der USA-Korrespondent lebt in Chicago und ist in der neusten Folge von «NZZ Akzent» im Latino-Viertel Pilsen unterwegs, wo besonders viele illegal eingereiste Migrantinnen und Migranten leben.
Er trifft dort Maria Perez, die für eine Non-Profit-Organisation Migranten mit Essen und juristischer Hilfe unterstützt . «Und die ist im Moment ja auch notwendig, denn die Situation ist sehr unsicher», so David Signer. US-Präsident Trump sagte zwar wiederholt, nur kriminelle Immigranten würden ausgeschafft – aber in der Realität sieht das offenbar anders aus.
So erzählt Rosa, die mit ihrer Familie vor drei Jahren aus Venezuela nach Chicago kam, dass sie die Kinder nicht mehr in die Schule schickt. «Obwohl sie einen hängigen Asylantrag haben, leben sie in grosser Angst», erzählt Signer. Denn die Ausländerbehörde ICE führt Razzien durch und befragt fremd aussehende Menschen auf offener Strasse. In Chicago geht in Vierteln wie Pilsen die Angst um.
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