Passagiere, die vom Flughafen Köln-Bonn abflogen, mussten am Freitag mit Störungen rechnen, nachdem Flüge aufgrund eines Sicherheitsvorfalls, der möglicherweise mit einem technischen Problem zusammenhängt, eingestellt wurden.
Aufgrund des Vorfalls am frühen Freitagmorgen wurde der Flughafenbetrieb eingestellt und Sicherheitsbereiche geschlossen.
Später am Morgen wurde der Betrieb wieder aufgenommen, die Passagiere mussten jedoch weiterhin mit Verzögerungen bei der Sicherheitskontrolle rechnen.
In einer aktualisierten Erklärung auf der Website des Flughafens heißt es: „Der Polizeieinsatz ist abgeschlossen. Der normale Betrieb wurde wieder aufgenommen.“
„Derzeit kommt es zu längeren Wartezeiten. Der Flughafen entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten und bittet betroffene Passagiere um Verständnis.“
Nähere Einzelheiten zur Art des Vorfalls machte die Polizei nicht bekannt.
Nach Angaben des Lokalsenders WDR funktionierte die neu eingeführte Sicherheitstechnik im Bereich der Passagierkontrolle nicht ordnungsgemäß.
Es wird vermutet, dass Mitarbeiter in einer Tasche verdächtige Gegenstände identifiziert hatten, die auf den Kontrollmonitoren als potenziell gefährlich erkannt wurden.
Anstatt jedoch, dass das System das Gepäckstück anzeigte und zur weiteren Prüfung aussortierte, wurde das Handgepäck fälschlicherweise an den Passagier zurückgeschickt.
Anschließend nahm der Passagier die Tasche und verschwand im Flughafen. Die Behörden sollen nach dem Passagier und dem Gepäck gesucht haben, um es kontrollieren zu können.
Dies geschah, nachdem es am Donnerstag während eines ganztägigen Streiks von Lufthansa-Piloten und -Besatzungen zu Störungen bei Flugreisenden in Deutschland gekommen war.

