Nach tödlichem Streit in Dietikon – zweiter Tatverdächtiger verhaftet

bai. Bei einem gewalttätigen Streit in einer Wohnung in Dietikon ist in der Nacht auf Sonntag ein 44-jähriger Mann tödlich verletzt worden. Ein 30-jähriger tatverdächtiger Schweizer wurde noch gleichentags am Tatort verhaftet.

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Umfangreiche Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich haben am Dienstagnachmittag zur Identifizierung und Verhaftung eines weiteren Tatverdächtigen geführt, wie es in einem gleichentags versendeten Communiqué heisst. Demnach hat die Staatsanwaltschaft I für schwere Gewaltkriminalität für den tatverdächtigen 20-jährigen Mann aus Sri Lanka beim Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft beantragt.

Der am Sonntag verhaftete 30-jährige Tatverdächtige wurde vom Zwangsmassnahmengericht inzwischen in Untersuchungshaft versetzt.

Weiter heisst es, bis zu einem rechtskräftigen Verfahrensabschluss gelte die Unschuldsvermutung für die beiden Beschuldigten.


680 Kilogramm Drogen in drei Monaten am Flughafen sichergestellt

bai. Innerhalb von drei Monaten wurden 680 Kilogramm Betäubungsmittel sichergestellt und 29 Personen verhaftet: So lautet die Quartalsbilanz der Kantonspolizei sowie des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit am Flughafen Zürich.

Die Sicherheitskräfte stellten in der Zeitspanne von Januar bis März 579 Kilogramm Marihuana, 65 Kilogramm Khat, 30 Kilogramm Ketamin und über 10 Kilogramm Kokain sicher.

Wie es in dem Communiqué der Kantonspolizei heisst, verteilten sich die Abflugorte der Schmugglerinnen und Schmuggler auf neun Länder rund um den Globus. 15 Personen nutzten den Flughafen Zürich als Transit-Flughafen, 14 reisten über diesen in die Schweiz ein. In diesen 14 Fällen wurde einmal Khat, 3-mal Kokain und 10-mal Marihuana in unser Land eingeführt.

Die 29 festgenommenen Personen stammen aus 14 verschiedenen Nationen. Unter ihnen sind 6 Frauen sowie 23 Männer im Alter zwischen 20 und 80 Jahren.

Die Betäubungsmittel wurden überwiegend im Reisegepäck transportiert. 5 Personen schmuggelten Kokain in sogenannten Fingerlingen im Magen-Darm-Trakt, eine versuchte das Rauschgift in Kosmetik- und Reinigungsmitteldosen verpackt über die Grenze zu bringen.

Alle Verhafteten wurden nach den Befragungen durch die Kantonspolizei der zuständigen Staatsanwaltschaft zugeführt.


Mercedes-Fahrer rast los und verliert Kontrolle über sein Auto

heu.

Am Montagabend ist es beim Kreuzplatz in Zürich zu einem Verkehrsunfall gekommen.

Wie die Stadtpolizei am Mittwoch (2. 4.) mitteilt, fuhr ein 18-jähriger Schweizer gemäss ersten Erkenntnissen mit seinem schwarzen Mercedes AMG GT R um 16 Uhr 45 auf der Forchstrasse stadteinwärts. An der Lichtsignalanlage beim Kreuzplatz musste er anhalten.

Als es grün wurde, beschleunigte der Fahrer so stark, dass er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. In der Folge geriet das Auto nach rechts auf das Trottoir, wo es eine 69-jährige Passantin erfasste und verletzte. Das Fahrzeug schleuderte danach weiter und prallte auf der gegenüberliegenden Strassenseite in eine Mauer.

Die Fussgängerin wurde mit erheblichen Beinverletzungen von der Sanität von Schutz und Rettung Zürich in ein Spital gebracht. Der Lenker wurde festgenommen und der Staatsanwaltschaft zugeführt. Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren wegen des Verdachts auf ein Raserdelikt eröffnet.

Die Stadtpolizei sucht Zeugen. Personen, die Angaben zum Unfall oder zur Fahrweise des Unfallverursachers machen können, werden gebeten, sich bei der Stadtpolizei Zürich unter Telefon 0 444 117 117 zu melden.


Schlägerei an Privatschule – verbotene Waffen sichergestellt

heu.

Am Montagnachmittag rückte die Stadtpolizei Winterthur wegen einer Schlägerei in einer Schule aus. Dabei wurde eine der beiden beteiligten Personen leicht verletzt, wie die Polizei am Dienstag (1. April) mitteilt.

Kurz vor 14 Uhr 30 ging bei der Stadtpolizei Winterthur die Meldung ein, dass in einer Privatschule in der Region Tössfeld eine Schlägerei im Gange sei, bei der eine Person mit einem Messer bewaffnet sei. Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte trafen vor Ort auf zwei junge Männer, von denen einer leicht verletzt war.

Bei der anschliessenden Kontrolle der beiden Beteiligten stellten die Polizistinnen und Polizisten bei dem 19-jährigen Syrer ein verbotenes Messer und bei dem 18-jährigen Schweizer einen Schlagstock sicher. Beide Männer gaben an, bei der Schlägerei keine der Waffen eingesetzt zu haben.

Die beiden Männer wurden zur Wache gebracht, befragt und wegen Widerhandlung gegen das Waffengesetz angezeigt.


Drei FCZ-Anhänger traktieren GC-Fan mit Fäusten – dieser wird verletzt

bai.

Nach dem Derby-Sieg des FC Zürich im Letzigrund ist es am Sonntagabend zu Handgreiflichkeiten unter Fussballfans gekommen. Dies teilt die Stadtpolizei Zürich am Montag (31. 3.) mit.

Zwei Männer wurden beim Hardplatz im Stadtkreis 4 von einer Dreiergruppe tätlich angegangen. Laut ersten Erkenntnissen sprachen drei in FCZ-Fanartikel gehüllte Männer zwei andere beim Avec-Shop an. Die FCZ-Anhänger fragten die beiden, ob sie GC-Fans seien, und griffen die beiden unvermittelt tätlich an.

Einem der beiden gelang die Flucht, und er blieb unverletzt. Der Zweite, ein 30-jähriger Schweizer, wurde von den drei Angreifern mit Fäusten traktiert, auch als er schon am Boden lag. Dadurch wurde er verletzt.

Eine zivile Patrouille der Stadtpolizei Zürich bemerkte diesen Vorfall, schritt ein und nahm mithilfe eines Passanten zwei Aggressoren fest. Der Dritte flüchtete. Die festgenommenen Schweizer im Alter von 18 und 19 Jahren wurden für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht.

Der unbekannte Mann ist gemäss Signalement etwa 1 Meter 90 gross und hat eine schlanke Statur. Er hat einen dunklen Teint und schwarze, gekrauste Haare.

Der Vorfall ereignete sich um 18 Uhr 50 direkt beim Avec-Shop. Die Polizei bittet Augenzeugen, sich bei der Stadtpolizei Zürich (Telefon 044 411 71 17) zu melden.

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