Donnerstag, Februar 27

Die zweitgrösste Bankengruppe der Schweiz hat 2024 einen Gewinn von 1,2 Milliarden Franken erzielt. Nach Turbulenzen bei Leonteq macht sie einen Abschreiber in der Höhe von 82,4 Millionen Franken auf ihre Beteiligung an dem Struki-Spezialisten.

Zum Rekord hat es diesmal nicht gereicht. Raiffeisen Schweiz erzielt mit 1,2 Milliarden Franken den zweithöchsten Gewinn in der Geschichte der Bank. Damals hat Raiffeisen sehr stark von den steigenden Zinsen profitiert. Wegen der Zinssenkungen der Nationalbank ist das Zinsergebnis 2024 bereits wieder zurückgegangen.

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Gewachsen ist Raiffeisen unter anderem im Firmenkundengeschäft. Seit dem Verschwinden der Credit Suisse vor knapp zwei Jahren haben viele Schweizer Unternehmen nach einer neuen Bankbeziehung gesucht. Mehr als 5000 neue Firmenkunden konnte die Bank im vergangenen Jahr gewinnen. 3,4 Millionen Franken Neugeld sind der Bank in Vorsorge- und Anlagedepots zugeflossen.

Bei den Hypotheken, dem wichtigsten Geschäftsfeld der Bank, konnte Raiffeisen ihren Anteil von 17,8 auf 18,1 Prozent in der Schweiz ausbauen. Die Hypothekarforderungen sind im vergangenen Jahr auf 220,8 Milliarden Franken gestiegen.

Weniger positiv hat sich dagegen die Beteiligung von Raiffeisen an Leonteq entwickelt. Sie muss 82,4 Millionen Franken daran abschreiben. Der Spezialist für strukturierte Produkte hatte zuletzt enttäuschende Jahreszahlen abgeliefert. Die Finanzmarktaufsicht hatte bei Leonteq Gewinn in der Höhe von 9,3 Millionen Franken eingezogen. Raiffeisen hält knapp einen Drittel an dem Unternehmen. Die Beteiligung geht noch auf die Ära Vincenz zurück.

Mehr folgt.

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