Donnerstag, Februar 5

05. Februar 2026





Welche Automobilhersteller erwägen Partnerschaften? Welches sind die am schnellsten verkauften Gebrauchtwagen in ganz Europa? Wie könnte sich das EU-Automobilpaket auf den Verkauf batterieelektrischer Fahrzeuge (BEV) auswirken? Autovista24-Redakteur Tom Geggus verrät alles im Podcast „The Automotive Update“.

In dieser Folge ein Update zu einer möglichen Partnerschaft zwischen großen Automobilherstellern. Außerdem ein Blick auf die Entwicklung der Gebrauchtwagenmärkte in den europäischen Ländern im Januar. Was sind abschließend die neuesten Ansichten zum EU-Automobilpaket?


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Mögliche Automobilpartnerschaften?

Wie Reuters berichtete, befinden sich Ford und Geely in Gesprächen über eine Partnerschaft, wie mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten.

Die Diskussionen schreiten offenbar voran, insbesondere rund um Produktionsstandorte. Geely kann möglicherweise die Ford-Fabrik in Spanien nutzen, um Fahrzeuge für die Region zu produzieren und dabei die Einfuhrzölle zu umgehen.

Quellen aus der Nähe der Angelegenheit enthüllten auch einen möglichen Rahmen für die Erforschung des autonomen Fahrens und anderer Technologien. Dies könnte dazu beitragen, die Kosten in einer Zeit zu senken, in der die Entwicklung die Entscheidungsfindung bestimmt.

Unabhängig davon wird erwartet, dass Renault einen kleinen Elektrofahrzeugmotor mit Teilen von Shanghai E-Drive bauen wird, wie L’Argus berichtet. Gebaut wird die Einstiegs-Antriebskomponente am Standort des Automobilherstellers im nordfranzösischen Cléon. Es wird auch in Dacia- und Mitsubishi-Modellen zum Einsatz kommen.

Eine neue Produktionslinie wird für Anfang 2027 erwartet und soll jährlich 120.000 Einheiten produzieren. Laut Reuters importiert Renault derzeit E-Antriebskomponenten aus Shanghai für sein Twingo-Modell.

Die am schnellsten verkauften Gebrauchtwagen

Die europäischen Gebrauchtwagenmärkte könnten bald eine erhöhte Nachfrage verzeichnen, wie aus dem neuesten monatlichen Marktupdate hervorgeht. Die Verbraucherpreisindizes scheinen entschieden hoch zu sein, da die Erschwinglichkeit weiterhin ein Knackpunkt bleibt.

Unterdessen stiegen die Listenpreise für Neuwagen im vergangenen Monat in Europa weiter an. Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, die Schweiz und das Vereinigte Königreich verzeichneten allesamt Steigerungen im Vergleich zum Vorjahr. Einige gebrauchte Modelle verzeichnen bereits kurze Verkaufszeiten.

Österreich verzeichnete mit dem Audi Q3 die schnellste Modellverkaufszeit der beobachteten Märkte. In der Schweiz und im Vereinigten Königreich verkaufte sich das Tesla Model Y am schnellsten. Der Toyota Yaris verbreitete sich in Frankreich schnell, während sein Pendant, der Toyota Corolla, in Spanien schnelle Verkaufszahlen verzeichnete. Mittlerweile verbrachte der Volvo XC40 die geringste Zeit auf den Händlerhöfen in Deutschland.

Bedenken hinsichtlich der Aktualisierung des Automobilpakets

Die Gruppe für nachhaltige Mobilität, Transport and Environment (T&E), hat ein Positionspapier veröffentlicht, in dem mögliche Ergebnisse von Änderungen der Emissionsziele aufgeführt werden.

Mitte Dezember letzten Jahres veröffentlichte die Europäische Kommission ihren Vorschlag für ein Automobilpaket. Darin wurden mögliche Änderungen der aktuellen Emissionsziele für Neuwagen dargelegt. Ausschlaggebend hierfür war die Möglichkeit des Verkaufs von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor (ICE) in der EU nach 2035.

T&E behauptet, dass die CO 2035 verschoben wird2 Durch das Reduktionsziel von 100 % auf 90 % sinkt der erwartete BEV-Anteil von 100 % auf 85 %. Sie geht außerdem davon aus, dass das Paket zu größerer Unsicherheit führen wird. In dem Papier wurde dargelegt, dass die BEV-Verkäufe je nach Antriebsstrategie um 50 bis 95 Prozent sinken könnten.

Darüber hinaus wird erwartet, dass die Festlegung eines durchschnittlichen Ziels zwischen 2030 und 2032 auch negative Auswirkungen haben wird. T&E prognostiziert für 2030 einen Rückgang des BEV-Anteils um 10 Prozentpunkte auf 47 %




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