Donnerstag, März 12

12. März 2026





Was waren die wichtigsten Gesprächsthemen von SMMT Electrified 2026? Außerdem ein Blick auf die neue Strategie von Renault und wichtige Robotaxi-Kooperationen. Autovista24-Redakteur Tom Geggus präsentiert den neuesten Automotive Update-Podcast.

Autovista24-Spezialinhaltsredakteur Phil Curry nimmt am Automotive Update von SMMT Electrified 2026 in London teil. Außerdem erhalten Sie einen Einblick in den Plan der Renault-Gruppe, das Wachstum bis 2030 voranzutreiben. Außerdem erfahren Sie, welche Unternehmen mit Wayve an neuer Technologie für autonome Fahrzeuge zusammenarbeiten werden.


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Inside SMMT Electrified 2026

SMMT Electrified 2026 konzentriert sich auf den Übergang der britischen Automobilindustrie zu Elektrofahrzeugen (EVs) und anderen emissionsfreien Technologien.

Neben einem breiten Themenspektrum konzentrierte sich die diesjährige Veranstaltung auf wichtige politische Maßnahmen, die die Produktion und Nachfrage von Elektrofahrzeugen im Vereinigten Königreich beeinflussen könnten. Dazu gehörte auch das ZEV-Mandat, das laut SMMT-Chef Mike Hawes einer „dringenden Überprüfung“ bedarf. Dies sei darauf zurückzuführen, dass der inländische Markt für Elektrofahrzeuge nicht sein volles Wachstumspotenzial ausschöpfe, erklärte er.

Anschließend forderten Branchenvertreter auf der Veranstaltung eine weitere Klarheit des ZEV-Mandats. Patrick McGillycuddy, Geschäftsführer von JLR UK, wies auf die Verwirrung der Kunden hin. Diese Unsicherheit wurde durch die drohende Pay-per-Meile-Gebühr für Elektrofahrzeuge noch verschärft. Unterdessen wies Lisa Brankin, Vorsitzende und Geschäftsführerin von Ford UK, darauf hin, dass die Automobilhersteller bei der Erreichung des ZEV-Ziels vor Herausforderungen stehen.

Renaults neue Ära

Die Renault-Gruppe hat „futuREady“, ihren neuen strategischen Plan, angekündigt. Im Mittelpunkt der Initiative steht das Ziel, bis 2030 über zwei Millionen Autos zu verkaufen. Diese Ziele werden durch die Einführung von 36 neuen Modellen ermöglicht.

In Europa wird die Marke Renault zwölf Modelle im A- und B-Segment sowie neue Modelle im C- und D-Segment auf den Markt bringen. Auf den internationalen Märkten werden bis 2030 14 neue Fahrzeuge der Marke auf den Markt kommen.

An anderer Stelle innerhalb der Renault-Gruppe plant Dacia, im Jahr 2030 zwei Drittel seines Absatzes zu elektrifizieren. Die Marke wird außerdem versuchen, die Anzahl der Elektrofahrzeuge in ihrer Produktpalette von einem auf vier zu erhöhen. In der Zwischenzeit wird Alpine die nächste Generation seines A110 auf den Markt bringen und auf dem A290 und dem A390 aufbauen.

François Provost, CEO der Renault Group, erklärte: „futuREady, unser neuer strategischer Plan, ist ein entscheidender Schritt in die Zukunft der Renault Group.“ „In einem noch wettbewerbsintensiveren Umfeld können wir auf soliden Grundlagen aufbauen: unseren Marken, unseren Produkten und unseren Finanzergebnissen.“

Wayve, hallo zu neuen autonomen Kooperationen

Das in Großbritannien ansässige Unternehmen für autonomes Fahren Wayve hat eine neue Robotaxi-Zusammenarbeit mit Uber und Nissan angekündigt. Das Trio hofft, noch in diesem Jahr ein Pilotprojekt in Tokio starten zu können. Das Projekt wird das KI-System für autonomes Fahren von Wayve in ein Nissan-Basisfahrzeug integrieren. Diese wird dann mit der Ride-Hailing-Plattform von Uber verbunden.

An anderer Stelle wird Wayve auch mit Qualcomm an einem vorintegrierten fortschrittlichen Fahrerassistenz- und automatisierten Fahrsystem für Automobilhersteller arbeiten. Dies wird Unterstützung für die Einsteiger-Fahrassistenz ohne Handgriff sowie für automatisiertes Fahren ohne Augenkontakt bieten.




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