Am Mittwoch kam es in Hamburg zu massiven Streiks im öffentlichen Nahverkehr, die den Reiseverkehr beeinträchtigten. Hier finden Sie die gestrichenen Bus- und U-Bahn-Verbindungen sowie die noch in Betrieb befindlichen Verbindungen.
In verschiedenen Städten Deutschlands kam es diese Woche zu Streiks im öffentlichen Nahverkehr, angeführt von der Gewerkschaft Verdi. In Hamburg kam es von Dienstag bis Donnerstag zu schweren Störungen im Bus- und U-Bahn-Verkehr der Fahrgäste.
Der Hamburger Hochbahnverkehr, einschließlich der U-Bahn-Linien und Buslinien südlich der Elbe, war ab Mittwochmorgen vollständig unterbrochen. Betroffen waren auch die Busse der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) im Hamburger Osten.
Der Streik sollte am Donnerstagmorgen um 3 Uhr morgens enden.
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Welche Dienste sind betroffen?
Nach Angaben der Hochbahn fällt am Mittwoch der gesamte Hamburger U-Bahn-Verkehr aus.
„Auf den Linien U1, U2, U3 und U4 verkehren heute keine Züge“, hieß es in einer Mitteilung auf der Website der Hochbahn.
Darüber hinaus verkehren folgende Buslinien am Donnerstagmorgen erst um 3 Uhr morgens: 13, 40, 42, 140, 141, 143, 145, 146, 150, 151, 152, 153, 154, 156, 157, 241, 245, 250, 251, 254, 340, 345, 349, 350, 351, 354, 355, 443, 450, 451, 543, 640, 641, X40, X46.
Lokales Medienunternehmen NDR brachte es auf den Punkt, dass die Hochbahnbusse „südlich der Elbe“ ausfallen.
Darüber hinaus sind zahlreiche Busse der VHH vor allem im Osten Hamburgs und in den schleswig-holsteinischen Kreisen Lauenburg und Stormarn eingeschränkt.
Verdi hatte zuvor angekündigt, dass die Betriebshöfe Bergedorf, Rahlstedt, Glinde, Billbrook, Geesthacht und Lauenburg von dem Streik betroffen sein würden. Fahrer, die nicht streiken, werden hauptsächlich auf die Buslinien verteilt, die Schulen bedienen.
Folgende VHH-Busse sind am Mittwoch betroffen: X3, X30, X21, X32, X33, X80, X81, 139, 220, 221, 222, 223, 224, 225, 226, 227, 228, 230, 232, 233, 234, 235, 236, 237, 238, 239, 256, 320, 321, 322, 325, 327, 328, 329, 330, 332, 333, 335, 336, 337, 338,339, 362, 422, 424, 427, 428, 430, 432, 433, 436, 437, 438, 439, 462, 524, 527, 530, 533, 534, 535, 536, 537, 539, 562, 576, 609, 610, 619, 629, 729, 733, 735, 736, 737, 776, 4400, 4402, 8108, 8521, 8522, 8524, 8526, 8800, 8862, 8882, 8884, 8890, 8891, 8892, 8893, 8894, 8895, 8896, 8897.
Welche Dienste sind nicht betroffen?
Für Berufspendler und Verkehrsteilnehmer, die sich am Mittwoch in Hamburg fortbewegen müssen, bleiben noch einige Möglichkeiten.
S-Bahnen sind vom Streik nicht betroffen und können voraussichtlich wie gewohnt verkehren.
Auch die HADAG-Fähren auf der Elbe bleiben weiterhin in Betrieb.
Nur noch wenige Buslinien der Hochbahn sind mit eingeschränktem Betrieb weiterhin in Betrieb, darunter die Linien 43, 155 und 554.
Auch die Hochbahn kündigte an, man werde prüfen, ob die weitere Grundversorgung aufrechterhalten werden könne. Fahrgästen, die auf Hochbahn-Dienste angewiesen sind, wird empfohlen, für weitere Informationen die hvv-App oder die Website zu nutzen.
Alternativer Transport
Für kürzere Wege, die vielleicht etwas zu weit sind, um zu Fuß zu gehen, können Sie E-Scooter-, Fahrrad- und Ride-Sharing-Dienste in Betracht ziehen.
Selbstverständlich sind die Hamburger StadtRAD-Bike-Sharing-Dienste sowie das Call a Bike der Deutschen Bahn (soweit verfügbar) von Streiks im öffentlichen Nahverkehr nicht betroffen.
Neben dem Rufen eines Taxis können Sie auch Mitfahrdienste wie Bolt, Uber oder ähnliche Taxi-Apps ausprobieren. In manchen Fällen kann es auch sinnvoll sein, Carsharing-Apps wie Miles und Sixt Share zu nutzen.
Stellen Sie einfach sicher, dass Sie mit der App Ihrer Wahl einsatzbereit sind vor Sie sind auf dem Weg irgendwohin, damit Sie nicht in die stressige Situation geraten, sich am Straßenrand anzumelden und zu verifizieren, während Sie bereits zu spät kommen.
Wenn Sie heute mit dem Auto unterwegs sind, beachten Sie, dass es in und um die Stadt möglicherweise mehr Verkehr gibt als üblich. Planen Sie daher möglicherweise etwas mehr Zeit für Ihre Fahrt ein.
Schüler und Mitarbeiter werden weiterhin in der Schule und am Arbeitsplatz erwartet
Schüler und Berufstätige müssen trotz des Streiks am Mittwoch weiterhin zur Schule gehen und arbeiten.
„Auch dieses Mal bleibt die Anwesenheitspflicht bestehen“, sagte eine Sprecherin der Schulbehörde NDR.
Das Fehlen von Schultagen ist in Deutschland nur in bestimmten Fällen und in der Regel nur mit vorheriger Zustimmung der Lehrer gesetzlich zulässig. Kinder können vom Schulbesuch entbunden werden, wenn ihr Schulweg nicht begehbar oder unzumutbar ist. Aber im Falle eines Streiks im öffentlichen Nahverkehr wird von den Eltern in der Regel erwartet, dass sie einen Weg finden, um sicherzustellen, dass sie zur Schule gelangen können.
Ebenso wird von den Mitarbeitern erwartet, dass sie pünktlich zur Arbeit kommen.
F&A: Welche Regeln gibt es in Deutschland, wenn man aufgrund von Streiks zu spät zur Arbeit kommt?

