Verkehrsunfälle und Krankenhauseinweisungen nehmen rasant zu, da die winterlichen Bedingungen nicht nachlassen. Wann können die Menschen in Deutschland angesichts weiterer eisiger Temperaturen mit dem Auftauen des Eises rechnen?
Die Auswirkungen des anhaltenden Winterwetters in Deutschland sind im Norden am deutlichsten zu spüren, wo sich dicke Eisplatten auf den Straßen und Gehwegen angesammelt haben.
In Berlin arbeiten Krankenhäuser und Kliniken ununterbrochen daran, eine Flut von Patienten zu behandeln, die durch Stürze auf vereisten Gehwegen Verletzungen erlitten haben. Chirurgen haben die ganze Nacht daran gearbeitet, mit dem Zustrom fertig zu werden. Viele Patienten erlitten Knochenbrüche, Gehirnerschütterungen und sogar eine Beinahe-Lähmung durch Stürze, wie aus Berichten der Zeitung hervorgeht Berliner Zeitung.
Unterdessen verzeichnete die Polizei in Hannover und Umgebung allein in der Nacht zum Donnerstag 37 Verkehrsunfälle wegen Glätte, bei denen glücklicherweise nur eine Person leicht verletzt wurde.
Was wird am Wochenende erwartet?
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) besteht am Wochenende weiterhin die Gefahr von Glatteis und gefrierendem Regen, insbesondere in den westlichen Mittelgebirgen und einem Landstrich von Nordhessen bis Ostwestfalen und dem Emsland.
Im Nordosten bleibt es voraussichtlich frostig mit Temperaturen zwischen -3 °C und 1 °C, während im Westen und Südwesten mildere Bedingungen mit Temperaturen bis zu 7 °C zu erwarten sind.
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Im Süden und in der Mitte wird Nebel erwartet, wobei die Sicht teilweise auf unter 150 Meter fallen wird. Böige Winde könnten die Küstengebiete treffen, in den Mittelgebirgs- und Alpenregionen besteht weiterhin die Gefahr von Schneebrüchen. Schneebruch (Schneebruch) bezieht sich auf das Phänomen, dass starke Schneeansammlungen dazu führen, dass Bäume, Äste oder andere Strukturen wie Stromleitungen unter der Last brechen oder einstürzen.
Tragischerweise starb kürzlich ein Radfahrer in Bamberg, nachdem er von einem Ast getroffen wurde, der unter der Schneelast brach.
Wann ist mit einem Temperaturanstieg zu rechnen?
Die derzeitigen eisigen Temperaturen im ganzen Land sind das Ergebnis eines Kampfes zwischen kalter kontinentaler Luft aus dem Norden und milderer Meeresluft aus dem Süden und Westen. Bisher hing eine Masse kalter Luft über Deutschland.
Dabei spielt der Polarwirbel eine entscheidende Rolle: Wenn er schwächer wird, könnte mildere Luft einströmen und Tauwetter bewirken.
Aktuelle Prognosen deuten darauf hin, dass zwischen dem 3. und 7. Februar eine milde Phase eintreten könnte, wobei die Temperaturen in vielen Gebieten auf 3 °C bis 6 °C und im Südwesten höher steigen könnten.
Nach dieser kurzen Pause ist jedoch damit zu rechnen, dass die winterlichen Bedingungen zurückkehren. Packen Sie Ihre Eisspitzen und Schneeschaufeln also noch nicht weg.
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Wie können die Menschen in der Zwischenzeit sicher bleiben?
Die Behörden fordern alle in den betroffenen Regionen auf, besonders vorsichtig zu sein. Tragen Sie feste Winterschuhe, am besten mit Spikes, und vermeiden Sie das Radfahren auf vereisten Straßen.
Ein Sprecher des Berliner Unfallkrankenhauses empfiehlt den „Pinguingang“ – eine Bewegung mit leicht gebeugten Knien und nach vorne geneigtem Körper – als eine Möglichkeit, Stürzen vorzubeugen.
Autofahrern wird empfohlen, einen Sicherheitsabstand einzuhalten, vor Fahrtantritt die Straßenverhältnisse zu überprüfen und sicherzustellen, dass ihre Fahrzeuge mit Winterreifen ausgestattet sind. Wenn Sie reisen müssen, planen Sie zusätzliche Zeit ein und seien Sie auf Verzögerungen vorbereitet.
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