Freitag, Februar 27

Bundesweite Streiks im öffentlichen Nahverkehr führen zu Reisechaos in Großstädten in ganz Deutschland, da U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen eingestellt werden. Hier sehen Sie, wo Reisende mit Beginn der Arbeitskampfmaßnahmen mit Störungen rechnen müssen.

Am Donnerstag begannen in Magdeburg und im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr, einen Tag vor den bundesweiten Streiks, die am Freitag und bis ins Wochenende hinein die meisten Regionen des Landes betreffen werden.

Der Massenstreik wird von der Gewerkschaft Verdi organisiert und richtet sich gegen den öffentlichen Nahverkehr, hieß es öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf Deutsch.

Hier müssen sich Passagiere in ganz Deutschland am Freitag und Samstag auf Störungen einstellen.

Als am Dienstag der nächste Warnstreik angekündigt wurde, war noch nicht bekannt, ob Verkehrsbetriebe in Hamburg oder Baden-Württemberg betroffen sein würden.

Seitdem Mitarbeiter der Hochbahn in Hamburg haben ihre Streikabsicht angekündigt. Dies wirkt sich auf Bus und U-Bahn Verkehr in der nördlichen Stadt von Freitag um 3 Uhr morgens bis Sonntag um 3 Uhr morgens.

Unterdessen lief bereits am Mittwoch bis zum frühen Donnerstagmorgen ein Warnstreik bei der VHH, der den Verkehr im Hamburger Westen und im Kreis Pinneberg beeinträchtigte.

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Im südlichen Bundesstaat Baden-WürttembergIn einigen Städten wurden Streiks angekündigt, in anderen standen Entscheidungen am Donnerstagmorgen noch aus.

In Stuttgart waren für Donnerstag Verhandlungen zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeber angesetzt, eine endgültige Entscheidung über den Streik blieb jedoch bis dahin offen. Da Verdi Streiks in der Regel mindestens 24 Stunden im Voraus ankündigt, erscheint es unwahrscheinlich, dass es dort am Freitag zu einem Streik kommen würde – obwohl er zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels durchaus noch für Samstag angekündigt werden könnte.

Auch für Karlsruhe lag bis Donnerstagmorgen noch keine Streikentscheidung vor.

Laut einem Bericht der Stuttgarter Zeitung bestehen bei der rnv GmbH für Mannheim und Heidelberg sowie bei der SWU Verkehr GmbH in Ulm Tarifverträge. Doch in Stuttgart, Karlsruhe, Heilbronn, Freiburg, Baden-Baden, Esslingen und Konstanz drohen Streiks am Freitag oder am Wochenende.

Der öffentliche Nahverkehr wird in fast allen anderen Bundesländern außer in Niedersachsen betroffen sein.

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In Bayern numerous cities will be affected, including: Munich, Nuremberg, Augsburg, Regensburg, Ingolstadt, Würzburg, Fürth, Bamberg, Passau, Landshut, Schwabach, Bayreuth, Schweinfurt and Dachau.

Fast alle größeren Städte in Nordrhein-Westfalen are also set to be hit by warning strikes. These include Cologne, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Dortmund, Gelsenkirchen, Oberhausen, Bonn, Hagen and Bielefeld.

Berliner BVG Die Arbeiter haben außerdem geplant, ab Freitag für 48 Stunden ihren Arbeitsplatz zu verlassen.

Für Fahrgäste in der Hauptstadt kommt es ab Freitagabend ab 22 Uhr zu weiteren Beeinträchtigungen, da aufgrund von Arbeiten an der Ringbahn die Linien S41 und S42 zwischen Neukölln und Ostkreuz eingestellt werden. Die S8, S9 und S85 verkehren im gleichen Zeitraum nicht zwischen Schöneweide und Ostkreuz.

In Hessen, Betroffen sind am Freitag und Samstag Frankfurt, Kassel und Wiesbaden. Auch in Marburg und Gießen werden zumindest geringfügige Auswirkungen erwartet, in Offenbach wird es allerdings erst am Freitag streiken.

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In Mitteldeutschland kommt es zunächst zu Streiks

In der Stadt Magdeburg, der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts, fielen am Donnerstag die meisten Bus- und Straßenbahnlinien aus.

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe teilten mit, dass die Straßenbahnlinien 4 und 9 sowie die Buslinien 52 und 54 bis Freitag weiterhin im 30-Minuten-Takt verkehren. Aber am Samstag wird es hier keine Busse und Bahnen mehr geben.

Der Streik in Magdeburg soll in der Nacht zum Sonntag enden.

Im Burgenlandkreis sollen die Streiks bis in die Nacht zum Sonntag andauern. Hier scheint der Busverkehr für die Dauer des Streiks komplett eingestellt zu sein.

Was läuft noch?

Bei Streiks müssen Fahrgäste damit rechnen, dass lokale Busse, Straßenbahnen und Züge möglicherweise überhaupt nicht verkehren.

Der Verkehr der Deutschen Bahn soll jedoch wie gewohnt verkehren, so dass Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs weiterhin die S-Bahn-Linien sowie Fern- (ICE, IC und EC) und Regionalzüge (RE und RB) nutzen können.

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