Die Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel in der Schweizer Stadt Zürich wurden gewarnt, sich auf „historische“ Änderungen am Straßenbahnsystem vorzubereiten, die laut Behörden sicherlich „Verwirrung“ hervorrufen werden.
Die Änderungen wirken sich auf das Straßenbahnnetz der Stadt aus. Die Verkehrsbetriebe VBZ kündigen die „größte Fahrplanänderung ihrer Geschichte“ an.
Ab dem 14. Dezember verkehren zahlreiche Linien auf unterschiedlichen Strecken. Der vollständige neue Fahrplan wird ab Mitte November verfügbar sein.
„Es wird sicherlich Verwirrung geben“, sagte VBZ-Direktor Martin Sturzenegger.
Auch Zürcher Stadtrat Michael Baumer bezeichnete die Pläne als „große Änderung“.
Eine Änderung sieht eine verstärkte Versorgung des Spitalbereichs Lengg/Balgrist während der Hauptverkehrszeiten vor. Ziel ist es, sicherzustellen, dass rund 9.000 Mitarbeiter und 50.000 Patienten pünktlich in den Krankenhäusern eintreffen.
Betroffen von dieser Erweiterung sind sieben Tramlinien: Die Linie 2 etwa fährt nicht mehr bis zum Bahnhof Tiefenbrunnen, sondern bis zum Spitalcluster in Lengg. Auch die Linie 4 fährt künftig nicht mehr nach Tiefenbrunnen, sondern nach Rehalp.
Zudem wird es eine neue „Superlinie 5“ geben, die das Spitalareal Lengg und den Uetlihof mit den Bahnhöfen am linken und rechten Seeufer verbindet.
Werbung
Um den Änderungen gerecht zu werden, werden rund 1.800 neue Stoppschilder hergestellt und 7.500 neue Fahrplanaushänge im gesamten Stadtgebiet angebracht.
Um einen besseren Einblick in die Änderungen zu erhalten, besuchen Sie die Website der VBZ.
Das neue Tramnetz wird erst im Dezember 2026 vollständig fertiggestellt sein, da die Haltestelle am Zürcher Hauptbahnhof behindertengerecht umgebaut werden muss. Das bedeutet, dass in dieser Zeit fünf Straßenbahnlinien ihre Route ändern.
„Das ist sehr zeitaufwändig und sehr komplex“, sagte Sturzenegger.

