Die Demokratische Republik Kongo verklagt Ruanda vor dem Internationalen Gerichtshof.

Seit Jahren wirft die Demokratische Republik Kongo Ruanda eine direkte Beteiligung am Krieg in seinen östlichen Provinzen vor.

Die Demokratische Republik Kongo sagt, ihr Nachbar habe Streitkräfte mobilisiert und bewaffnete Gruppen unterstützt, um illegale Operationen auf seinem Territorium durchzuführen.

Diese Woche hat Kinshasa beschlossen, Kigali zur Rechenschaft zu ziehen und Klage beim Internationalen Gerichtshof einzureichen. Die Demokratische Republik Kongo versucht, Ruanda zur Einstellung dieser Aktivitäten zu zwingen und den Opfern und der Regierung Entschädigungen zu zahlen. Die Spannungen zwischen beiden sind immer noch hoch – und einige Länder außerhalb der Region versuchen, zur Beendigung des Konflikts beizutragen.

Könnte die Beteiligung des Internationalen Gerichtshofs bei diesen Bemühungen einen Unterschied machen?

Moderator: James Bays

Gäste:

Demas Kiprono – Geschäftsführer der International Commission of Jurists, Kenia

Kambale Musavuli – Analyst am Zentrum für Kongo-Kinshasa-Forschung

Phil Clark – Professor für Internationale Politik an der SOAS University of London

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