Dienstag, April 14

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Jannik Sinner gewann das Monte-Carlo Masters 1000 und besiegte Carlos Alcaraz im Finale mit 7:6, 6:3. Dieser historische Erfolg markiert den ersten großen Karrieretitel des Italieners auf Sand, der am Ende einer mehr als zweieinhalbstündigen Herausforderung gelang.

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Dank dieses Sieges eroberte Sinner die Spitze der ATP-Rangliste zurück und vollbrachte eine beispiellose Leistung, indem er nach Triumphen in Paris, Indian Wells und Miami seinen vierten Masters 1000-Titel in Folge gewann.

Der erste Satz war ein zermürbender Kampf von einer Stunde und 14 Minuten, der durch starke Windböen erschwert wurde, die das Spiel beider Finalisten beeinträchtigten. In einem Teilsatz, der von ständigen Breaks und Counterbreaks geprägt war, wurde das Gleichgewicht erst im Tiebreak geklärt: Sinner steigerte im entscheidenden Moment das Niveau seines Aufschlags und nutzte einen Doppelfehler von Alcaraz beim zweiten Satzball, um den Bruchteil zu schließen und die Dynamik des Spiels zu seinen Gunsten zu verlagern.

Auch zu Beginn des zweiten Satzes standen sich die beiden Meister auf Augenhöhe gegenüber, wobei der Spanier zunächst mit einem Break in Führung gehen konnte. Die Reaktion von Sinner ließ nicht lange auf sich warten: Der Italiener übernahm die Kontrolle über den Ballwechsel und erzielte eine Teilserie von fünf aufeinanderfolgenden Spielen.

Sein Umgang mit heiklen Momenten und seine bessere Fähigkeit, sich an die Wetterbedingungen anzupassen, brachten Alcaraz in Schwierigkeiten. Das in der Schlussphase erlangte Break ebnete dem Südtiroler endgültig den Weg, der das Spiel dann ohne zu zögern mit dem Aufschlag besiegelte.

Sünder: Nummer 1 wichtig, aber Rangfolge ist zweitrangig

Der Triumph im Fürstentum bekräftigt nicht nur Sinners Führungsrolle im Welttennis, sondern bestätigt auch seine neu entdeckte Effektivität auf Sand, einem Untergrund, auf dem er seinen spanischen Rivalen seit dem Finale in Umag im Jahr 2022 nicht mehr geschlagen hat.

„Ich wüsste nicht, wie ich diese Woche kommentieren soll. Heute haben wir von uns beiden Tennis auf sehr hohem Niveau gesehen, trotz des immer wieder wechselnden Windes“, sagte Sinner kurz nach dem Match und fügte hinzu: „Die Rückkehr auf Platz 1 ist wichtig, aber die Rangliste ist zweitrangig. Ich bin froh, auf diesem Belag endlich ein wichtiges Turnier gewonnen zu haben.“

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