Kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft ist Argentinien auf Platz 1 der FIFA-Männerweltrangliste vorgerückt, während Frankreich um zwei Plätze auf den dritten Platz zurückfällt.
England, Portugal und Brasilien belegen die Plätze vier, fünf und sechs, während Marokko, die Niederlande, Belgien und Deutschland die Top 10 bilden.
Mauricio Pochettinos USMNT ist nach einem 3:2-Sieg über Senegal und einer 1:2-Niederlage gegen Deutschland um einen Platz auf den 17. Platz zurückgefallen. Durch Mexikos Siege über Ghana, Australien und Serbien sind die Co-Gastgeber der Weltmeisterschaft auf den 14. Platz vorgerückt. Kanada bleibt unterdessen auf dem 30. Platz.
Italien (Platz 12) ist die am höchsten platzierte Nation, die nicht an der Weltmeisterschaft teilnimmt, während Neuseeland (Platz 85) die am schlechtesten platzierte der teilnehmenden Mannschaften ist.
Der amtierende Weltmeister Argentinien bereitete sich mit Freundschaftssiegen über Honduras und Island auf das Turnier vor. Unterdessen gab es in den Aufwärmspielen Frankreichs eine Niederlage gegen die Elfenbeinküste, während es in der Turniervorbereitung für Europameister Spanien, der in der Rangliste weiterhin Zweiter bleibt, ein 1:1-Unentschieden gegen den Irak gab.
Diese Ergebnisse stellen sicher, dass die Mannschaft von Lionel Scaloni, die in der Südamerika-Qualifikation den ersten Platz belegte, zum ersten Mal seit Juli 2025 wieder an die Spitze der Rangliste rückt.
Russland, das seit der Invasion der Ukraine im Jahr 2022 von der Teilnahme an FIFA- und UEFA-Wettbewerben ausgeschlossen ist, liegt auf Platz 35. In den vier Jahren seitdem hat das Land ausschließlich an Freundschaftsspielen teilgenommen, die in das FIFA-Ranglistensystem einfließen.
Die FIFA-Weltrangliste wird durch das Elo-Modell bestimmt, das vom Physikprofessor Arpad Elo entwickelt wurde. Es weist jedem Teilnehmer eine numerische Punktzahl zu, die bei einem Sieg steigt und bei einer Niederlage sinkt. Die FIFA sagt, dass sie Punkte für Spiele addiert und subtrahiert, indem sie die relative Mannschaftsstärke, die Spielbedeutung, das Spielergebnis und das erwartete Spielergebnis misst.
Die Mannschaften des erweiterten Turniers mit 48 Mannschaften wurden auf der Grundlage ihrer Rangliste in vier 12er-Töpfe eingeteilt, wobei die neun bestplatzierten Mannschaften in Topf eins mit den drei Gastgebernationen landeten und so weiter. Die WM-Play-off-Qualifikationsspiele wurden mit den am schlechtesten platzierten Teams in Topf vier gesetzt. Aus jedem Topf wurde eine Nation gezogen, die eine Vierergruppe bildete.

