Sonntag, April 26

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Der ägyptische Präsident Abdel Fattah el-Sisi sagte am Samstag, dass der Nahe Osten mit „absichtlichen Versuchen“ konfrontiert sei, seine Landkarte unter extremistischen ideologischen Vorwänden umzugestalten, und warnte vor einer zunehmenden Instabilität in der gesamten Region.

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Die Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund erhöhter regionaler Spannungen im Zusammenhang mit dem andauernden Iran-Krieg und seinen umfassenderen regionalen Auswirkungen.

Während einer Fernsehansprache anlässlich des Sinai-Befreiungstags betonte er die Notwendigkeit, die staatliche Souveränität und territoriale Integrität zu respektieren, und sagte, er lehne Versuche ab, Länder zu zersplittern oder ihre Ressourcen zu beschlagnahmen.

Er sagte, politische Lösungen und Verhandlungen seien nach wie vor der einzige Weg zur Stabilität und forderte Zusammenarbeit und Wiederaufbau statt anhaltender Konflikte.

Spannungen im Iran und Sicherheit am Golf

Einen Tag zuvor sagte al-Sisi in der zypriotischen Hauptstadt Nikosia während eines Konsultationstreffens zwischen arabischen und EU-Staats- und Regierungschefs, bei dem es um die Auswirkungen des Iran-Krieges ging, dass jedes mögliche Abkommen mit dem Iran die Sicherheitsbedenken der Golfstaaten berücksichtigen müsse.

Er sagte, die jüngsten Entwicklungen hätten schwerwiegende Auswirkungen auf die regionale Stabilität, die Seeschifffahrt und die Weltwirtschaft, insbesondere auf die Energieversorgung und Lieferketten.

Ägypten, fügte er hinzu, lehne Angriffe auf arabische Länder ab und unterstütze Bemühungen zur Eindämmung der Eskalation. Er betonte, dass ein politischer Weg weiterhin der einzig gangbare Weg nach vorne sei.

Verstöße gegen den Waffenstillstand im Gazastreifen

In seinen Fernsehansprachen forderte al-Sisi außerdem die vollständige Umsetzung der zweiten Phase des Gaza-Waffenstillstands, einschließlich ungehinderter humanitärer Hilfe und des sofortigen Beginns des Wiederaufbaus.

Er bekräftigte die Ablehnung Ägyptens gegenüber jeglichen Versuchen, Palästinenser zu vertreiben, und forderte ein Ende der wiederholten Angriffe im besetzten Westjordanland.

Katarische Beamte forderten außerdem die vollständige Öffnung der Grenzübergänge, um den Fluss humanitärer Hilfe und ziviler Bewegung zu ermöglichen, und warnten vor schwerwiegenden humanitären Folgen, wenn der Zugang weiterhin eingeschränkt bleibt.

Katar hat seine Besorgnis über die Verstöße Israels gegen den Waffenstillstand und die Einschränkungen der humanitären Hilfe zum Ausdruck gebracht und gewarnt, dass solche Hindernisse die nächste Phase des Abkommens behindern und die Aussichten auf Fortschritte untergraben.

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