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US-Präsident Donald Trump sagte am Mittwoch, er werde nach einem NATO-Gipfel die Türkei mit seinem alten Air-Force-One-Flugzeug verlassen und seinen neuen, von Katar begabten Jet nach Großbritannien weiterleiten.
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Trump sagte in seinem Truth Social-Netzwerk, er schicke den neuen Jet zum Luftwaffenstützpunkt Mildenhall, damit Militärangehörige „die Möglichkeit hätten, das Flugzeug zu besichtigen“.
„Alle sind so aufgeregt und wir dachten, dass sie die Ersten sein sollten. Der alten Zeit halber werden wir die ehemalige Air Force One aus der Türkei mitnehmen“, fügte Trump hinzu.
Doch der Wechsel vom neuen Jet auf seiner ersten Auslandsreise löste Spekulationen aus, dass dies auf fehlende Sicherheitsmerkmale zurückzuführen sei, insbesondere nachdem Trump mit neuen Angriffen gegen den an die Türkei grenzenden Iran gedroht hatte.
Auf die Frage während einer Pressekonferenz, ob die Änderung aus Sicherheitsgründen im Zusammenhang mit dem Iran erfolgte, ging Trump der Frage aus dem Weg, indem er auf frühere angebliche Attentatsversuche Teherans hinwies.
„Ich spreche viel darüber, weil das Leben eines Präsidenten sehr gefährlich ist“, sagte er.
Auf die Frage, warum er das neue Flugzeug nicht nehmen würde, antwortete Trump: „Es geht darum, nach Europa zu einem der großen Stützpunkte zu fliegen, zwei oder drei der großen Stützpunkte, wo wir es den Menschen zeigen können. Und wir werden auf dem normalen Weg nach Hause fliegen.“
Die königliche Familie von Katar spendete das Flugzeug vom Typ 747-8 letztes Jahr, nachdem Trump sich über den Zustand der beiden in die Jahre gekommenen Jets beschwert hatte, die seit 1990 als US-Präsidentenflugzeug dienten.
Das neue Flugzeug wurde schnell nachgerüstet und mit Sicherheitsfunktionen ausgestattet, bevor es am 1. Juli seinen ersten Flug mit Trump absolvierte.
Es verfügt über ein neues Farbschema aus Rot, Weiß und Marineblau, das eine Abwechslung zur vorherigen Lackierung in Weiß und Hellblau darstellt.
Nach einer Reihe von Verzögerungen sollen noch in diesem Jahrzehnt zwei brandneue Boeing Air Force Ones ausgeliefert werden.
Kritiker haben zahlreiche ethische, verfassungsrechtliche und sicherheitsrelevante Bedenken hinsichtlich der Schenkung eines Flugzeugs im Wert von Hunderten Millionen Dollar durch eine ausländische Macht wie Katar geäußert.
Zusätzliche Quellen • AFP

