Donnerstag, April 16

Bus- und Fährpassagiere in weiten Teilen Sachsens müssen ab Mittwoch dieser Woche mit erheblichen Beeinträchtigungen rechnen, da ein Verdi-Warnstreik den Nahverkehr im Land trifft.

Menschen, die im deutschen Bundesland Sachsen leben oder reisen, müssen diese Woche möglicherweise ihre Pläne überdenken.

Die Gewerkschaft Verdi führt einen dreitägigen Warnstreik in weiten Teilen des öffentlichen Nahverkehrsnetzes des Landes durch, der zu weit verbreiteten Ausfällen und eingeschränkten Angeboten führt. Der Streik begann bereits am Mittwoch, dem 15. April, und soll bis Samstag, dem 18. April, andauern.

Reisenden im östlichen Bundesstaat wird dringend empfohlen, vor Reiseantritt die Websites der einzelnen Anbieter zu prüfen.

Von der Maßnahme sind vor allem regionale Busbetreiber und eine kleine Anzahl Fähren betroffen, während viele Straßenbahn- und Bahnverbindungen in größeren Städten weiterhin normal verkehren sollen.

Der Streik steht im Zusammenhang mit einem anhaltenden Tarifstreit zwischen Verdi und dem Arbeitgeberverband Nahverkehr (AVN Sachsen).

Was die Streiks für die Passagiere bedeuten

Der Warnstreik soll von Mittwoch 3 Uhr morgens bis zum frühen Samstagmorgen dauern.

Numerous districts are affected, including: Mittelsachsen, Erzgebirge, Meißen, Bautzen, Görlitz, Zwickau and Sächsische Schweiz–Osterzgebirge, as well as the cities of Dresden and Chemnitz.

In Großstädten wie Leipzig, Dresden, Zwickau und Chemnitz ist nicht mit einem Streik der großen städtischen Verkehrsbetriebe zu rechnen.

In Dresden dürften die Auswirkungen begrenzt, aber spürbar sein. Buslinien und Elbfähren betrieben von Dresdner Verkehrsservicegesellschaft (DVS) betroffen, während Straßenbahnen, DVB-Busse, S-Bahnen, Regionalzüge, Stand- und Schwebebahnen weiterhin normal verkehren sollen.

Anderswo sind die Störungen schwerwiegender. Der Verkehrsbetrieb Meißen (VGM) rechnet mit weitreichenden Ausfällen, nur 40 Prozent der regulären Fahrten werden erwartet.

Im Raum Pirna und im Osterzgebirge meldet der Betreiber RVSOE größere Ausfälle bei Regional- und Stadtbussen, Fähren und anderen Kirnitzschtalbahnwobei nur ausgewählte Linien im Notfahrplan verkehren.

In Görlitz verkehrt der örtliche Verkehrsbetrieb GVB mit einem vorübergehenden Ersatzfahrplan nur noch bis zum Abend des 15. April.

Unterdessen meldet DB Regio Bus Ost, dass viele Linien gestrichen werden und voraussichtlich nur noch Subunternehmer verkehren.

F&A: Welche Regeln gibt es in Deutschland, wenn man aufgrund von Streiks zu spät zur Arbeit kommt?

Besonders betroffen sind Fahrgäste in Hoyerswerda: Die Stadtbuslinien 1–5 sind komplett eingestellt, ein Ersatzverkehr steht nicht zur Verfügung.

Wie bei Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr in Deutschland üblich, ist der Schienenverkehr der Deutschen Bahn davon nicht betroffen.

Warum die Streiks stattfinden

Grund für die Streiks sind festgefahrene Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem Arbeitgeberverband Nahverkehr (AVN Sachsen). Die Verhandlungen laufen bereits seit Januar, konnten jedoch bisher nicht zu einer Einigung führen.

Verdi behauptet auf seiner Website, dass die Arbeitgeber noch keine konkreten Angebote zu zentralen Forderungen gemacht hätten, darunter höhere Löhne, mehr Urlaubsansprüche und die Einführung einer Fünf-Tage-Woche für Schichtarbeiter.

Der nächste Verhandlungstermin ist der 12. Mai, sodass weitere Arbeitskampfmaßnahmen nicht ausgeschlossen werden können.

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