Donnerstag, Juli 9

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Europäische Länder haben zusammen mit dem EU-Betrugsbekämpfungsamt (OLAF) und Europol eine mehrere Millionen Euro teure Lieferkette für illegale Zigaretten abgebaut und sich dabei an Gruppen gewandt, die im Verdacht stehen, gefälschte Tabakerzeugnisse im Wert von schätzungsweise 10 Millionen Euro herzustellen, zu vertreiben und zu handeln, erklärte OLAF in einer Pressemitteilung.

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Im vergangenen Monat führten Beamte 23 Durchsuchungen in Wohnungen, Gewerbeflächen und Industrielagern in den spanischen Provinzen Alicante, Cuenca, Huelva, Murcia, Sevilla und Toledo durch.

Die Ermittler beschlagnahmten außerdem 18 Fahrzeuge, Geräte zur Tabakherstellung, verschlüsselte elektronische Geräte, 170.000 Euro Bargeld und mehrere Schusswaffen. Insgesamt wurden 50 Personen festgenommen, darunter zwei Verdächtige, die inzwischen den polnischen Behörden übergeben wurden.

An der Operation beteiligten sich die Guardia Civil Spaniens, das Zentrale Ermittlungsbüro Polens, die Nationale Republikanische Garde Portugals, das Kriminalpolizeiamt Litauens, OLAF und Europol.

„Rauchen ist gefährlich“, sagte OLAF-Chef Petr Klement. „Das Rauchen gefälschter Zigaretten ist noch schlimmer.“

„Zusätzlich zu den Gesundheitsschäden raubt jede illegale Zigarette den Steuerzahlern und belohnt die organisierte Kriminalität“, fügte er hinzu.

OLAF sagte, dass die Untersuchungen noch andauern.

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