Close Menu
Meilleur en Suisse
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Im Trend
Wissenschaftler waren ratlos, als Laboraffen Videospiele spielten, ohne eine Belohnung zu erwarten

Wissenschaftler waren ratlos, als Laboraffen Videospiele spielten, ohne eine Belohnung zu erwarten

Mai 8, 2026
Wo die Deutsche Bahn diesen Sommer internationale Verbindungen hinzufügt

Wo die Deutsche Bahn diesen Sommer internationale Verbindungen hinzufügt

Mai 8, 2026
Laura Fernandez als neue Präsidentin Costa Ricas vereidigt | Wahlnachrichten

Laura Fernandez als neue Präsidentin Costa Ricas vereidigt | Wahlnachrichten

Mai 8, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Trendthemen:
  • Feuilleton
  • Gesellschaft
  • Mobilität
  • Panorama
  • Pressemitteilung
  • Scheinwerfer
  • Gaza-Krieg
Login
Facebook X (Twitter) Instagram
Samstag, Mai 9
Meilleur en Suisse
Abonnieren Verbinden
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Meilleur en Suisse
Startseite » Vorschriften aus dem 19. Jahrhundert: US-Gliedstaat Arizona setzt Abtreibungsverbot aus dem Jahr 1864 wieder in Kraft
Welt

Vorschriften aus dem 19. Jahrhundert: US-Gliedstaat Arizona setzt Abtreibungsverbot aus dem Jahr 1864 wieder in Kraft

MitarbeiterBy MitarbeiterApril 10, 2024
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Telegram Email WhatsApp Copy Link
Vorschriften aus dem 19. Jahrhundert: US-Gliedstaat Arizona setzt Abtreibungsverbot aus dem Jahr 1864 wieder in Kraft

Im US-Gliedstaat Arizona hat das höchste Gericht ein 160 Jahre altes Gesetz, das den Schwangerschaftsabbruch fast vollständig verbietet, wieder in Kraft gesetzt. Die Reaktionen auf dieses Urteil zeigen, wie heftig in den USA immer noch über Abtreibungen diskutiert wird. Auch Donald Trump ist es bisher nicht gelungen, diese Debatte zu beenden.

Ein wegweisendes Urteil des höchsten Gerichts im amerikanischen Gliedstaat Arizona. Mit 4 zu 2 Stimmen entschied der Supreme Court in Phoenix am Dienstag, ein strenges Abtreibungsgesetz aus dem Jahr 1864 für gültig zu erklären. Das Gesetz, das erlassen wurde, als Arizona noch kein US-Gliedstaat war, könne «nun durchgesetzt» werden, hielt die Mehrheit des Gerichts in ihrem Urteil fest. (Aufgrund zahlreicher laufender Rechtsverfahren wird das Gesetz wohl dennoch erst frühestens im nächsten Monat in Kraft treten.)

Das Gesetz aus dem 19. Jahrhundert sieht ein fast vollständiges Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen vor. Abtreibungen sind demnach im 7 Millionen Bewohnerinnen und Bewohner zählenden Gliedstaat nur noch erlaubt, wenn das Leben der werdenden Mutter gefährdet ist. Auch könnten Ärzte, die einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen, mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft werden. «Das ist ein enormer Sieg», sagte Marjorie Dannenfelser, die Präsidentin der Anti-Abtreibungsorganisation SBA Pro-Life America.

Linke Kreise kritisierten das Urteil umgehend in scharfen Worten. Präsident Joe Biden nannte es in einer schriftlichen Stellungnahme «das Ergebnis des extremistischen Programms gewählter republikanischer Amtsträger». Kritik setzte es auch von einigen republikanischen Politikern ab. So sagte Kari Lake, die Galionsfigur des rechten Flügels der Republikanischen Partei in Arizona: Das Gesetz, das noch vor der Aufnahme von Arizona in die Union entstanden sei, stehe nicht im Einklang mit dem Willen der Bevölkerung.

My statement regarding today’s Arizona Supreme Court Abortion Ruling⤵️ pic.twitter.com/bNAjXd80TN

— Kari Lake (@KariLake) April 9, 2024

Das neue, alte Verbot ersetzt eine Fristenregelung, die das Parlament von Arizona im Frühjahr 2022 genehmigt hatte. Diese Lösung hätte die Lücke füllen sollen, die im ganzen Land entstand, als der Supreme Court in Washington im Frühsommer 2022 das nationale Recht auf Abtreibungen (Roe v. Wade) kassierte. Das Gericht in Phoenix machte den Politikern nun aber einen Strich durch die Rechnung. Sie beschlossen, dass das 1864 verabschiedete Gesetz Vorrang geniesse.

Kritik an Trumps Positionsbezug

Im Wahljahr 2024 kommt damit auf Arizona, einem politisch umkämpften Gliedstaat, erneut eine Debatte über das Recht auf Abtreibung zu. Lake, die im November in den US-Senat gewählt werden möchte, forderte das Lokalparlament auf, schnell eine bessere Lösung zu finden. Linke Aktivisten möchten gleichzeitig mit dem nationalen Urnengang im November ein Referendum über Schwangerschaftsabbrüche ansetzen.

Das ist eine Diskussion, der die Republikaner eigentlich aus dem Weg gehen möchten – weil zahlreiche Abstimmungen in den vergangenen zwei Jahren klar gezeigt hatten, dass eine Bevölkerungsmehrheit die umfassende Einschränkung des Rechts auf Abtreibung ablehnt. Und weil kein anderes Thema das Fussvolk der Demokratischen Partei derart motiviert wie der Streit um Schwangerschaftsabbrüche.

Das weiss auch Donald Trump, der designierte republikanische Präsidentschaftskandidat. Zu Wochenbeginn gab der Ex-Präsident deshalb in einer Videobotschaft bekannt, er sei ein Anhänger eines föderalistischen Lösungsansatzes – jeder Gliedstaat könne demnach entscheiden, ob Abtreibungen erlaubt seien oder nicht.

Mit dieser Stellungnahme wollte Trump eigentlich die schwärende Diskussion über ein nationales Abtreibungsverbot in seiner Partei beenden. Das gelang ihm aber nicht, auch weil er aus Angst vor starken Gegenreaktionen zu vagen Worten griff. So wurde Trump ausgerechnet von Mike Pence attackiert, seinem ehemaligen Stellvertreter. Der Ex-Vizepräsident nannte Trumps Positionsbezug auf dem Kurznachrichtendienst X (früher: Twitter) «eine Ohrfeige» für religiöse, republikanische Wähler.

President Trump’s retreat on the Right to Life is a slap in the face to the millions of pro-life Americans who voted for him in 2016 and 2020. By nominating and standing by the confirmation of conservative justices, the Trump-Pence Administration helped send Roe v. Wade to the…

— Mike Pence (@Mike_Pence) April 8, 2024

Trump hatte zuletzt den Eindruck erweckt, er befürworte eine nationale Fristenlösung. So sprach er sich wiederholte Male dafür aus, einen Schwangerschaftsabbruch bis zur 16. Woche zu erlauben. Auch machte er sich für rechtliche Ausnahmen von dieser Fristenlösung stark, bei Vergewaltigungen, Inzest und wenn das Leben der Mutter in Gefahr sei.

Eine solche nationale Lösung wäre liberal gewesen, auch mit Blick auf europäische Staaten. (In der Schweiz ist der Schwangerschaftsabbruch in den ersten 12 Wochen seit Beginn der letzten Periode straflos.) Nun wählte Trump aber einen anderen Weg und stellt sich damit der Realität. Viele republikanische Lokalpolitiker halten wenig von Fristenlösungen. Abtreibungen sind derzeit in 16 der 50 Gliedstaaten fast vollständig verboten. In einer Reihe von weiteren Gliedstaaten – darunter auch Florida – ist eine umfassende Einschränkung von Schwangerschaftsabbrüchen vorgesehen.

Weiter Lesen

Laura Fernandez als neue Präsidentin Costa Ricas vereidigt | Wahlnachrichten

Laura Fernandez als neue Präsidentin Costa Ricas vereidigt | Wahlnachrichten

Großbritannien identifiziert neuen Hantavirus-Verdachtsfall auf abgelegener Insel | Gesundheitsnachrichten

Großbritannien identifiziert neuen Hantavirus-Verdachtsfall auf abgelegener Insel | Gesundheitsnachrichten

Videos zeigen Abhöraktionen über dem Himmel von Teheran | US-israelischer Krieg gegen Iran

Videos zeigen Abhöraktionen über dem Himmel von Teheran | US-israelischer Krieg gegen Iran

Passagier eines von Hantavirus betroffenen Schiffs spricht aus Isolation mit Al Jazeera | Newsfeed

Passagier eines von Hantavirus betroffenen Schiffs spricht aus Isolation mit Al Jazeera | Newsfeed

Polizei verhaftet Demonstranten nach fünf Tagen auf der Washington-Brücke | US-israelischer Krieg gegen Iran

Polizei verhaftet Demonstranten nach fünf Tagen auf der Washington-Brücke | US-israelischer Krieg gegen Iran

Prestianni könnte Argentinien-Spiele verpassen, da die FIFA die Sperre für die Weltmeisterschaft verlängert | Nachrichten zur Weltmeisterschaft 2026

Prestianni könnte Argentinien-Spiele verpassen, da die FIFA die Sperre für die Weltmeisterschaft verlängert | Nachrichten zur Weltmeisterschaft 2026

Redakteurfavoriten

Wo die Deutsche Bahn diesen Sommer internationale Verbindungen hinzufügt

Wo die Deutsche Bahn diesen Sommer internationale Verbindungen hinzufügt

Mai 8, 2026
Laura Fernandez als neue Präsidentin Costa Ricas vereidigt | Wahlnachrichten

Laura Fernandez als neue Präsidentin Costa Ricas vereidigt | Wahlnachrichten

Mai 8, 2026
Treiben private Käufer den deutschen Neuwagenmarkt voran?

Treiben private Käufer den deutschen Neuwagenmarkt voran?

Mai 8, 2026
Warum ein geschwächter Starmer die EU beunruhigen wird

Warum ein geschwächter Starmer die EU beunruhigen wird

Mai 8, 2026
Großbritannien identifiziert neuen Hantavirus-Verdachtsfall auf abgelegener Insel | Gesundheitsnachrichten

Großbritannien identifiziert neuen Hantavirus-Verdachtsfall auf abgelegener Insel | Gesundheitsnachrichten

Mai 8, 2026

Neueste Nachrichten

Durchbruch bei der Verhütung von Männern schaltet die Spermienproduktion aus und wieder an

Durchbruch bei der Verhütung von Männern schaltet die Spermienproduktion aus und wieder an

Mai 8, 2026
Google, Microsoft und xAI einigen sich auf ein KI-Testprogramm der US-Regierung

Google, Microsoft und xAI einigen sich auf ein KI-Testprogramm der US-Regierung

Mai 8, 2026
Videos zeigen Abhöraktionen über dem Himmel von Teheran | US-israelischer Krieg gegen Iran

Videos zeigen Abhöraktionen über dem Himmel von Teheran | US-israelischer Krieg gegen Iran

Mai 8, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Meilleur en Suisse. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Nutzungsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login to your account below.

Lost password?