Close Menu
Meilleur en Suisse
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Im Trend
Online-Gewalt und Deepfakes verdrängen Frauen aus der Arbeit, so eine Umfrage

Online-Gewalt und Deepfakes verdrängen Frauen aus der Arbeit, so eine Umfrage

Mai 1, 2026
Neue Debatte um Pluto: Wird der Zwerg wieder zum Planeten?

Neue Debatte um Pluto: Wird der Zwerg wieder zum Planeten?

Mai 1, 2026
Arsenal vs. Fulham: Premier League – Mannschaften, Start, Aufstellungen, Titelrennen | Fußballnachrichten

Arsenal vs. Fulham: Premier League – Mannschaften, Start, Aufstellungen, Titelrennen | Fußballnachrichten

Mai 1, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Trendthemen:
  • Feuilleton
  • Gesellschaft
  • Mobilität
  • Panorama
  • Pressemitteilung
  • Scheinwerfer
  • Gaza-Krieg
Login
Facebook X (Twitter) Instagram
Freitag, Mai 1
Meilleur en Suisse
Abonnieren Verbinden
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Meilleur en Suisse
Startseite » Israels Angriffe bringen den Hizbullah in Rücklage – und Iran in ein strategisches Dilemma
Welt

Israels Angriffe bringen den Hizbullah in Rücklage – und Iran in ein strategisches Dilemma

MitarbeiterBy MitarbeiterSeptember 24, 2024
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Telegram Email WhatsApp Copy Link
Israels Angriffe bringen den Hizbullah in Rücklage – und Iran in ein strategisches Dilemma

In weniger als einer Woche hat Israel der Schiitenmiliz schwere Schläge versetzt. Doch die Strategie des jüdischen Staates ist riskant – für Euphorie ist es zu früh.

Israel macht Ernst, bitteren Ernst. Die schweren Bombardements von Hunderten Hizbullah-Stellungen in Libanon am Montag sind der jüngste Beleg dafür, dass der lange vor sich hin köchelnde Grenzkrieg zwischen der Schiitenmiliz und dem jüdischen Staat eine neue Dimension erreicht hat. Die vielbeschworene Schwelle zu einem offenen Krieg ist womöglich bereits überschritten. Israel scheint gewillt, militärische Fakten zu schaffen, um endlich für Ruhe in seinem Norden zu sorgen.

Am Montag hat Libanon seinen blutigsten Tag seit Jahrzehnten erlebt. Während der 34-tägige Krieg von 2006 insgesamt 1200 Todesopfer forderte, wurden nun an einem einzigen Tag rund 500 Personen getötet und weit über tausend verletzt. Wie viele davon Kämpfer der islamistischen Miliz Hizbullah waren, ist bislang unklar. Israel hatte vor den Luftangriffen die Zivilbevölkerung in den betroffenen Gebieten gezielt zur Flucht aufgefordert.

Aus israelischer Sicht ist die jüngst angekündigte «neue Phase des Krieges» – die Priorisierung der Nordfront gegenüber dem Gazastreifen – ein Erfolg. In weniger als einer Woche hat Israel Teile der internen Hizbullah-Kommunikation lahmgelegt, die Militärführung der Miliz arg dezimiert und Teile ihres riesigen Raketenarsenals zerstört. Im jüdischen Staat scheint derzeit so etwas wie Euphorie aufzukommen – doch ist diese wirklich angezeigt?

Der Hizbullah fürchtet um seinen Ruf

Israels Kalkül scheint klar: Es will das Libanon-Problem vom Gaza-Problem entkoppeln. Durch militärischen Druck soll der Hizbullah-Chef Hassan Nasrallah dazu gezwungen werden, den Beschuss Israels einzustellen, ohne dass zuvor ein Waffenstillstand im Gazastreifen ausgehandelt wird. An dieser Bedingung hält Nasrallah bisher eisern fest.

Es wäre jedoch verfrüht, den geschwächten Hizbullah bereits abzuschreiben. Sein Raketenarsenal ist mobil einsetzbar und gut versteckt. Die Miliz verfügt über ein breites Netz an kampferprobten Kommandanten und hat militärische Fähigkeiten, die manch eine staatliche Armee in den Schatten stellen. Nicht zuletzt ist der Hizbullah die Speerspitze der iranisch geführten «Achse des Widerstands» und bildet gemeinsam mit zahlreichen proiranischen Milizen eine Einheitsfront des Terrors gegen Israel.

Nun, da die Miliz und ihr Ansehen empfindliche Rückschläge erlitten haben, wird sie sich umso mehr bemühen, Stärke und Entschlossenheit zu demonstrieren. Es ist nicht davon auszugehen, dass sie das nahöstliche Credo von «Auge um Auge, Zahn um Zahn» einfach aufgibt. Je stärker sich der gegenseitige Beschuss intensiviert und je mehr Zivilisten dabei zu Schaden kommen, desto grösser ist das Risiko, dass der Konflikt aus dem Ruder läuft und sich im schlimmsten Fall zu einem regionalen Flächenbrand ausweitet.

Was tut Iran?

Auch für Iran, wo die Fäden der anti-israelischen Terrorstrategie zusammenlaufen, stellen die jüngsten Entwicklungen ein Dilemma dar. Der Hizbullah ist der wichtigste strategische Aktivposten des Regimes in Teheran, das 150 000 Geschosse fassende Raketenarsenal der Miliz ist ein zentrales Element der iranischen Abschreckung. Tut Iran nun nichts, droht es diese Trumpfkarte zu verspielen. Greift es aber aktiv gegen Israel ein, wird es diesen Krieg wohl nicht mehr vom eigenen Staatsgebiet fernhalten können. So könnte sich Teheran gezwungen sehen, den Hizbullah zur Deeskalation anzuhalten und auf diplomatischem Wege für Ruhe zu sorgen.

Eine solche Ruhe wäre aber nur von vorübergehender Natur. Die langfristige Bedrohung Israels durch die «Achse des Widerstands» bliebe auch nach einem Waffenstillstand bestehen.

Doch lässt sie sich überhaupt aus der Welt schaffen? Das ist zweifelhaft. Selbst wenn Israel eine Bodenoffensive in Südlibanon lancieren sollte – worauf es derzeit kaum Anzeichen gibt –, wäre ein Sieg über die Schiitenmiliz keineswegs garantiert, während die Belastung für den Staat und seine kriegsmüde Bevölkerung weiter steigen würde.

Womöglich ist deshalb eine vorübergehende Ruhe, ermöglicht durch die kurzfristige militärische Schwächung des Hizbullah, genau das, was Israel jetzt braucht. Sie würde dem jüdischen Staat Zeit verschaffen, um sich neu aufzustellen und gemeinsam mit seinen internationalen Partnern eine Strategie auszuarbeiten, wie man die «Achse des Widerstands» nachhaltig eindämmen kann.

Weiter Lesen

Arsenal vs. Fulham: Premier League – Mannschaften, Start, Aufstellungen, Titelrennen | Fußballnachrichten

Arsenal vs. Fulham: Premier League – Mannschaften, Start, Aufstellungen, Titelrennen | Fußballnachrichten

US-Militärausrüstung im Wert von mehreren Milliarden Dollar im Iran-Krieg zerstört | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

US-Militärausrüstung im Wert von mehreren Milliarden Dollar im Iran-Krieg zerstört | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

Israel beschlagnahmt Boote der Global Sumud Flotilla 1.000 km von Gaza entfernt | Gaza

Israel beschlagnahmt Boote der Global Sumud Flotilla 1.000 km von Gaza entfernt | Gaza

Warum „8647“ den ehemaligen FBI-Chef Comey in Trumps Fadenkreuz brachte | Gerichtsnachrichten

Warum „8647“ den ehemaligen FBI-Chef Comey in Trumps Fadenkreuz brachte | Gerichtsnachrichten

Der Chef der UN-Hilfe sagt, die Lage in Somalia habe sich durch den US-Krieg gegen den Iran verschlechtert | Vereinte Nationen

Der Chef der UN-Hilfe sagt, die Lage in Somalia habe sich durch den US-Krieg gegen den Iran verschlechtert | Vereinte Nationen

Was sind OPEC und OPEC+ und warum sind die VAE ausgetreten? | OPEC-Nachrichten

Was sind OPEC und OPEC+ und warum sind die VAE ausgetreten? | OPEC-Nachrichten

Redakteurfavoriten

Neue Debatte um Pluto: Wird der Zwerg wieder zum Planeten?

Neue Debatte um Pluto: Wird der Zwerg wieder zum Planeten?

Mai 1, 2026
Arsenal vs. Fulham: Premier League – Mannschaften, Start, Aufstellungen, Titelrennen | Fußballnachrichten

Arsenal vs. Fulham: Premier League – Mannschaften, Start, Aufstellungen, Titelrennen | Fußballnachrichten

Mai 1, 2026
Studie zeigt, dass indonesische Hotspots „wie ein Zuhause“ für gefährdete Walhaie sind

Studie zeigt, dass indonesische Hotspots „wie ein Zuhause“ für gefährdete Walhaie sind

April 30, 2026
Der erste Zug seit einem Jahrzehnt zwischen Kopenhagen, Berlin und Prag fährt am Freitag ab

Der erste Zug seit einem Jahrzehnt zwischen Kopenhagen, Berlin und Prag fährt am Freitag ab

April 30, 2026
„Wir sind bereit, mit den USA über digitale Regeln zu diskutieren, können diese aber nicht abschaffen“, sagt der EU-Handelschef

„Wir sind bereit, mit den USA über digitale Regeln zu diskutieren, können diese aber nicht abschaffen“, sagt der EU-Handelschef

April 30, 2026

Neueste Nachrichten

Ein tiefer Einblick in die Entwicklung des EU-Neuwagenmarktes

Ein tiefer Einblick in die Entwicklung des EU-Neuwagenmarktes

April 30, 2026
US-Militärausrüstung im Wert von mehreren Milliarden Dollar im Iran-Krieg zerstört | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

US-Militärausrüstung im Wert von mehreren Milliarden Dollar im Iran-Krieg zerstört | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

April 30, 2026
MPAPA! Trumps NASA-Administrator möchte Pluto als Planeten in unserem Sonnensystem zurückbringen

MPAPA! Trumps NASA-Administrator möchte Pluto als Planeten in unserem Sonnensystem zurückbringen

April 30, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Meilleur en Suisse. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Nutzungsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login to your account below.

Lost password?