Close Menu
Meilleur en Suisse
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Im Trend
WM-Wetter: Frankreich vs. Marokko wird warm

WM-Wetter: Frankreich vs. Marokko wird warm

Juli 10, 2026
Erste Nahaufnahmen des letzten Schiffs des berühmten Polarforschers Ernest Shackleton veröffentlicht

Erste Nahaufnahmen des letzten Schiffs des berühmten Polarforschers Ernest Shackleton veröffentlicht

Juli 10, 2026
Die EU will die Einführung des 20-Euro-ETIAS-Reisegenehmigungssystems bis 2027 verschieben

Die EU will die Einführung des 20-Euro-ETIAS-Reisegenehmigungssystems bis 2027 verschieben

Juli 10, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Trendthemen:
  • Feuilleton
  • Gesellschaft
  • Mobilität
  • Panorama
  • Pressemitteilung
  • Scheinwerfer
  • Gaza-Krieg
Login
Facebook X (Twitter) Instagram
Freitag, Juli 10
Meilleur en Suisse
Abonnieren Verbinden
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Meilleur en Suisse
Startseite » Trump nutzt die Brände in Kalifornien für politische Breitseiten
Welt

Trump nutzt die Brände in Kalifornien für politische Breitseiten

MitarbeiterBy MitarbeiterJanuar 10, 2025
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Telegram Email WhatsApp Copy Link
Trump nutzt die Brände in Kalifornien für politische Breitseiten

Während in Los Angeles die Flammen wüten, hat Donald Trump die Schuldigen bereits ausgemacht: den Gouverneur Gavin Newsom und eine fast ausgestorbene Fischart.

Über 2000 Häuser haben die Waldbrände in Südkalifornien bereits zerstört und mindestens zehn Menschenleben gefordert. Oft sind die Feuerwehrleute machtlos, weil die Hydranten in dem hügeligen Gebiet kein Wasser mehr hergeben oder starke Winde den Einsatz von Flugzeugen oder Helikoptern behindern.

NZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.

Bitte passen Sie die Einstellungen an.

Während die Behörden verzweifelt versuchen, die Lage in den Griff zu bekommen, hat Donald Trump die Verantwortlichen für die Tragödie indes bereits benannt. Kaliforniens Gouverneur, Gavin Newsom, habe sich geweigert, eine Deklaration zu unterzeichnen, die es erlaubt hätte, viele Millionen Gallonen an überschüssigem Regen- und Schmelzwasser aus dem Norden in die nun von den Bränden betroffenen Gebiete umzuleiten, schrieb der angehende Präsident am Mittwoch auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social. Und dies alles nur, weil Newsom einen «im Grunde wertlosen Fisch namens Smelt» habe retten wollen. Jetzt müssten die Menschen den «ultimativen Preis» dafür bezahlen.

Eine grosse Kontroverse um einen kleinen Fisch

Wie bei früheren Gelegenheiten bezeichnete Trump den kalifornischen Gouverneur als Gavin Newscum – ein beleidigendes Wortspiel mit dem englischen Ausdruck für Abschaum (scum). «Er ist schuld daran», schrieb Trump. «Ich werde von diesem unfähigen Gouverneur fordern, dass er schönes, sauberes, frisches Wasser nach Kalifornien fliessen lässt.»

Newsoms Pressestelle wies Trumps Vorwürfe entschieden zurück. Die vom künftigen Präsidenten erwähnte Deklaration – die «water restoration declaration» – existiere nicht. «Das ist eine reine Erfindung.» Auf Trumps Vorwürfe könne er fast nicht antworten, meinte Newsom am Mittwoch in einem Interview mit dem Fernsehsender CNN vor dem Hintergrund brennender Häuser. Menschen müssten fliehen, einige hätten ihr Leben verloren und Familien ihre Häuser. «Und dieser Typ will dies politisieren.»

Die von Trump neu angefachte Kontroverse um die kalifornische Wasserversorgung und den vom Aussterben bedrohten Delta Smelt reicht weit zurück. Im Grunde geht es um die Frage, wie viel Wasser die Bauern im Central Valley aus den Flüssen Sacramento und San Joaquin abzweigen dürfen, um das ökologische Gleichgewicht im Delta und in der Bucht von San Francisco nicht zu gefährden. Dabei geht es offenbar nicht nur um das Überleben des Smelt, sondern auch anderer Fischarten wie etwa des Lachses. Gleichzeitig seien bestimmte Abflussmengen notwendig, damit nicht zu viel salziges Meerwasser in das Delta gelange, schrieb das Umweltnachrichtenportal von «Politico» im September.

Trump hat sich bereits im Wahlkampf 2016 auf die Seite der Verbraucher und gegen die Bedenken der Umweltschützer gestellt. Bei einem Wahlkampfauftritt im Central Valley versprach er: «Wenn ich gewinne, werde ich den Zugang zum Wasser öffnen, damit eure Farmen überleben.» Es gebe keine Trockenheit in Kalifornien, nur ein Versorgungsproblem, «weil sie alles Wasser in den Ozean fliessen lassen».

Anführer des linken Widerstands

Ob eine wie von Trump vorgeschlagene Umleitung von Wasser die Tragödie hätte verhindern können, scheint derweil fraglich. In den Hügeln des Küstenorts Pacific Palisades etwa trockneten die Hydranten aus, weil die Wassertanks nicht schnell genug nachgefüllt werden konnten, um den Druck aufrechtzuerhalten. Der Verbrauch der Feuerwehr war zu gross. Und die Infrastruktur war nicht für ein Feuer bereit, das sich aufgrund grosser Trockenheit und starker Winde rasant ausbreitete. Daniel Swain von der University of California machte gegenüber der «Los Angeles Times» den Klimawandel für das extreme Wetter verantwortlich – ein Phänomen, das Trump immer noch gerne verharmlost.

Trotzdem doppelte Trump am Mittwoch kurz vor Mitternacht nochmals mit einem weiteren Post im Internet nach. Eine der schönsten Regionen der USA sei abgebrannt. «Es bleibt nur noch Asche übrig, und Gavin Newscum sollte zurücktreten. Das ist alles sein Fehler!!!»

Dass Trump die Katastrophe politisiert, ist nicht überraschend. Kalifornien ist eine demokratische Hochburg, die sich etwa auch in der Klimapolitik in einer Pionierrolle sieht. Newsom hat sich derweil als Präsidentschaftskandidat für 2028 positioniert und will in den nächsten vier Jahren den Widerstand gegen die konservative Agenda des neuen Präsidenten mit anführen. Trump möchte deshalb diese Gelegenheit nicht verpassen, um Kalifornien als Paradebeispiel einer gescheiterten linken Politik darzustellen.

Weiter Lesen

Wie Lyhannas Vergewaltigung und Mord das französische Justizsystem auf den Prüfstand stellen | Verbrechen

Wie Lyhannas Vergewaltigung und Mord das französische Justizsystem auf den Prüfstand stellen | Verbrechen

Heißester Juni seit Beginn der Aufzeichnungen in Westeuropa, da Hitzewellen den Kontinent heimsuchen | Klimanachrichten

Heißester Juni seit Beginn der Aufzeichnungen in Westeuropa, da Hitzewellen den Kontinent heimsuchen | Klimanachrichten

Familie fordert Untersuchung, nachdem US-Mann in Texas von ICE-Agenten getötet wurde | Donald Trump-Nachrichten

Familie fordert Untersuchung, nachdem US-Mann in Texas von ICE-Agenten getötet wurde | Donald Trump-Nachrichten

Goldener Schuh der Weltmeisterschaft: Messi führt Mbappe, Haaland vor dem Viertelfinale | Nachrichten zur Weltmeisterschaft 2026

Goldener Schuh der Weltmeisterschaft: Messi führt Mbappe, Haaland vor dem Viertelfinale | Nachrichten zur Weltmeisterschaft 2026

Iran-Krieg live: USA bombardiert Sirik, Qeshm, Bandar Abbas wegen Hormus-Anschlägen | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

Iran-Krieg live: USA bombardiert Sirik, Qeshm, Bandar Abbas wegen Hormus-Anschlägen | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

Frankreichs Berufungsgericht öffnet Tür für Präsidentschaftskandidatur von Le Pen, mit Knöchelanhänger | Gerichtsnachrichten

Frankreichs Berufungsgericht öffnet Tür für Präsidentschaftskandidatur von Le Pen, mit Knöchelanhänger | Gerichtsnachrichten

Redakteurfavoriten

Erste Nahaufnahmen des letzten Schiffs des berühmten Polarforschers Ernest Shackleton veröffentlicht

Erste Nahaufnahmen des letzten Schiffs des berühmten Polarforschers Ernest Shackleton veröffentlicht

Juli 10, 2026
Die EU will die Einführung des 20-Euro-ETIAS-Reisegenehmigungssystems bis 2027 verschieben

Die EU will die Einführung des 20-Euro-ETIAS-Reisegenehmigungssystems bis 2027 verschieben

Juli 10, 2026
Wie Lyhannas Vergewaltigung und Mord das französische Justizsystem auf den Prüfstand stellen | Verbrechen

Wie Lyhannas Vergewaltigung und Mord das französische Justizsystem auf den Prüfstand stellen | Verbrechen

Juli 9, 2026
Der Flughafen Palm Beach in Südflorida wurde in President Donald J. Trump International umbenannt

Der Flughafen Palm Beach in Südflorida wurde in President Donald J. Trump International umbenannt

Juli 9, 2026
Der Mensch vor 100.000 Jahren könnte das erste Opfer von Messerstichen im Gesicht sein

Der Mensch vor 100.000 Jahren könnte das erste Opfer von Messerstichen im Gesicht sein

Juli 9, 2026

Neueste Nachrichten

Wo in Deutschland an diesem Wochenende mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist

Wo in Deutschland an diesem Wochenende mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist

Juli 9, 2026
Heißester Juni seit Beginn der Aufzeichnungen in Westeuropa, da Hitzewellen den Kontinent heimsuchen | Klimanachrichten

Heißester Juni seit Beginn der Aufzeichnungen in Westeuropa, da Hitzewellen den Kontinent heimsuchen | Klimanachrichten

Juli 9, 2026
20 Millionen Zigaretten und über 38 Tonnen Tabak in EU-Ländern beschlagnahmt

20 Millionen Zigaretten und über 38 Tonnen Tabak in EU-Ländern beschlagnahmt

Juli 9, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Meilleur en Suisse. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Nutzungsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login to your account below.

Lost password?