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Welt

Drei Jahre, die alles veränderten

MitarbeiterBy MitarbeiterFebruar 24, 2025
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Drei Jahre, die alles veränderten

Wenige Tage nach Kriegsbeginn reiste der NZZ-Fotograf Dominic Nahr erstmals in die Ukraine – und kehrte seitdem immer wieder zurück, um den Krieg mit seiner Kamera zu begleiten. Seine Bilder zeigen einen Konflikt, der Menschen, Städte und Landschaften unwiederbringlich verändert hat.

2022

März 2022: In den ersten Wochen des Krieges ist die Solidarität enorm – das ganze Land steht zusammen. In einem Theater in der westukrainischen Stadt Lwiw sammeln freiwillige Helfer Kleider und Lebensmittel für die Flüchtlinge aus dem Osten des Landes.

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April 2022: Den Ukrainern ist es gelungen, den Ansturm der russischen Invasoren zu bremsen und sie stellenweise zurückzudrängen. Vielerorts kämpfen lokale Bürgermilizen, die nur notdürftig ausgerüstet sind – so wie hier im Donbass.

Oktober 2022: In den Städten in Frontnähe zwingt der Dauerbeschuss der Russen die Leute zu einem Leben in Kellerräumen, die etwas mehr Sicherheit versprechen. Die junge Ukrainerin Alina Albetschenko verbringt ihre Tage damit, Tiktok-Videos zu schauen und mit ihrer Katze «Bayraktar» zu spielen. Ihr Vater Juri hat für seine Familie einen improvisierten Schutzbunker gebaut.

November 2022: Im Herbst ist es den Ukrainern in einem Blitzfeldzug gelungen, weite Landstriche im Osten zurückzuerobern. Dabei machen sie grausige Entdeckungen, etwa in Isjum: In diesem Massengrab allein lagen vierzehn ukrainische Soldaten verscharrt. Insgesamt wurden in dem Waldstück am Stadtrand nach dem Rückzug der Russen mehr als 400 Tote gefunden – unter ihnen auch viele Zivilisten.

November 2022: Überraschend gelingt es den Ukrainern, das besetzte Cherson zu befreien. Nach dem Abzug der Besetzer strömen die verbliebenen Einwohner auf die Strassen, um die ukrainischen Soldaten zu bejubeln. Doch die Todesangst bleibt, denn der Beschuss der Russen geht weiter. Beim Besuch der NZZ, wenige Tage nach der Befreiung, taucht der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski in der Stadt auf (Bild unten). Die Eroberung Chersons sei der Anfang vom Ende des Krieges, sagt er damals.

2023

Januar 2023: In der Nähe der Stadt Charkiw versucht ein Ukrainer, auf einem zugefrorenen See Fische zu fangen.

April 2023: Trotz Krieg werden in der Ukraine immer noch Partys gefeiert, so wie hier in Dnipro. Für die Feiernden stellt sich allerdings die Gewissensfrage: Darf man tanzen, während andere an der Front kämpfen?

Mai 2023: In der ostukrainischen Stadt Pokrowsk befindet sich die grösste Kohlemine der Ukraine. Auch wenn die Front nahe ist, steigen die Kumpel jeden Tag in die Tiefe, um Kokskohle zu fördern. Heute stehen die Russen vor den Toren der Stadt – im Januar 2025 musste die Mine den Betrieb einstellen.

Mai 2023: In einem Gefangenenlager in der Westukraine sind mehrere russische Kriegsgefangene inhaftiert. Dieser russische Soldat zeigt in der medizinischen Abteilung des Gefängnisses seine Wunden, die er an der Front erlitten hat. Die Ukrainer wollen den Journalisten zeigen, dass sie ihre Feinde menschenwürdig behandeln. Trostlos ist die Lage der Häftlinge trotzdem – im Lager herrscht militärischer Drill (Bild unten).

Juni 2023: Hinter der Front arbeiten die stillen Helden. In diesem Restaurant eines Gastrounternehmers aus Saporischja wird jeden Tag für Flüchtlinge gekocht. Schon am dritten Tag nach der Eröffnung verteilte das Team 6000 Gratismahlzeiten.

Juli 2023: Im Sommer beginnt die lang erwartete Gegenoffensive der Ukrainer. Doch sie kämpfen gegen einen mindestens ebenbürtigen Feind. Hier gehen Soldaten einer Marineinfanterie-Einheit in Deckung, als sie in der Nähe eine Explosion hören. Der Vorstoss der Ukrainer wird später scheitern.

2024

März 2024: In Kiew, fernab der Front, geht das Leben scheinbar normal weiter. Viele junge Männer tauchen in der ukrainischen Hauptstadt unter, um dem Kriegsdienst zu entgehen – und liefern sich ein Katz-und-Maus-Spiel mit den Behörden.

März 2024: Der Einsatz von Kampfdrohnen hat die Kriegsführung in der Ukraine grundlegend verändert. Wenige Kilometer von der Front entfernt macht sich ein Soldat auf den Weg, um eine Vampire-Drohne mit Sprengsätzen zu beladen.

März 2024: Jaroslawa Korohodinas Mann Olexander ist vor einem Jahr an der Front in der Ostukraine verschwunden. Sie unternimmt alles, um ihn zu finden – erfolglos. Ein Foto, das der NZZ-Fotograf Dominic Nahr im April 2023 gemacht hat, zeigt die letzte Berührung des Ehepaares (Bild unten). Für Jaroslawa ist es eine Kostbarkeit.

August 2024: In einem Feldlazarett in der Ostukraine werden verwundete Soldaten versorgt. Der 28-jährige Ukrainer mit dem Kampfnamen «Sid» kam bei einem Drohnenangriff mit kleineren Verbrennungen davon. Für andere kommt jede Hilfe zu spät.

August 2024: Die Stadt Sumi nahe der russischen Grenze ist tagtäglich dem russischen Raketenterror ausgesetzt. Auf einem Parkplatz löschen Feuerwehrleute brennende Autos.

November 2024: Selbst im Krieg wird in der Ukraine demonstriert – laut und bunt. In Kiew kämpfen Aktivisten dagegen, dass die Kriegsgefangenen und die auf den Schlachtfeldern Vermissten vergessen werden.

2025

Januar 2025: In den Karpaten in der Westukraine existiert eine Parallelwelt. Hierhin kommen wohlhabende Ukrainer, um Ski zu fahren – und um dem Krieg zu entfliehen. Im nahe gelegenen Dorf Tschorna Tissa (Bild unten) ist die Zeit hingegen scheinbar stehen geblieben. An diesem Januartag feiern Gläubige die Taufe Jesu und ziehen mit einer Ikone durch den Ort.

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