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Startseite » Was es braucht, um ein «Trump-Flüsterer» zu sein – Mexikos Präsidentin scheint es zu wissen
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Was es braucht, um ein «Trump-Flüsterer» zu sein – Mexikos Präsidentin scheint es zu wissen

MitarbeiterBy MitarbeiterMärz 20, 2025
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Was es braucht, um ein «Trump-Flüsterer» zu sein – Mexikos Präsidentin scheint es zu wissen

Claudia Sheinbaum und Donald Trump sind zwei höchst unterschiedliche Persönlichkeiten. Trotzdem verstehen sie sich in der Frage der Zölle offenbar gut.

Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum hat sich in den letzten zwei Monaten überraschend erfolgreich gegen die Drohung von Donald Trump gewehrt, alle mexikanischen Exporte mit Zöllen von 25 Prozent zu belegen. Zweimal gelang es ihr in letzter Minute, dank einem Telefonat mit dem amerikanischen Präsidenten, die Massnahme um einen Monat aufzuschieben. Nach dem letzten Gespräch Anfang März bezeichnete der amerikanische Präsident sie als «wunderbare Frau», ganz im Gegensatz zu Kanadas damaligem Premierminister Justin Trudeau, den er spöttisch als «Gouverneur Trudeau» bezeichnete. Trump erklärte, er habe die Verschiebung aus Respekt für Sheinbaum angeordnet: «Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zueinander und arbeiten zusammen hart an der Grenzproblematik.»

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Wissenschaftliche Karriere als Physikerin

Das gute Einvernehmen der beiden Staatschefs ist umso erstaunlicher, als Trump und Sheinbaum als Persönlichkeiten unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Trump in jedem zweiten Satz auf seine einzigartigen Fähigkeiten aufmerksam macht, spricht Sheinbaum kaum über sich selbst, ist im Auftreten scheu und introvertiert. Auch ihre Ausrichtung auf die wissenschaftliche Forschung und ihre Karriere in der linken Politik haben kaum Berührungspunkte mit Trump. Mit ihren Arbeiten zum Klimawandel bildet sie einen Gegenpol zum «Klimaleugner» Trump.

Die 62-jährige Sheinbaum, die das Präsidentenamt erst im vergangenen Oktober übernommen hat, stammt aus einer säkularen jüdischen Familie von Wissenschaftern. Ihr Grossvater väterlicherseits ist in den 1920er Jahren aus Litauen nach Mexiko eingewandert, die Familie mütterlicherseits ist 1942 aus Bulgarien geflohen. Ihr Vater war Biochemiker, ihre Mutter Chemieingenieurin. Die ambitionierte Sheinbaum schaffte es bis zum Doktorat in Physik, wofür sie mehrere Jahre am renommierten Lawrence Berkeley National Laboratory in Kalifornien forschte. Ihre Arbeit fokussierte auf Energietechnik und Klimawandel.

Das politische Engagement in linken Bewegungen hat in Sheinbaums Familie eine lange Tradition. Ihr Grossvater war Mitglied der kommunistischen Partei in Mexiko. Ihre Eltern engagierten sich in der Studentenbewegung der 1960er Jahre. Auch Sheinbaum selbst begann ihre politische Karriere in der Studenten-Politik, bevor sie 1989 der linken Partei Partido de la Revolución Democrática beitrat.

Gefördert durch den Linkspopulisten López Obrador

Nach ihrer wissenschaftlichen Karriere stieg Sheinbaum auch in der Politik rasant auf. Im Jahr 2000 holte sie ihr politischer Mentor, der linkspopulistische Bürgermeister von Mexiko-Stadt, Andrés Manuel López Obrador, als Umweltministerin in seine Regierung. Später war sie Mitautorin des Uno-Klimaberichts von 2007. 2015 wurde sie Vorsteherin eines Bezirks von Mexiko-Stadt, 2018 Bürgermeisterin der Hauptstadt und schliesslich 2024 Mexikos erste Präsidentin – als Nachfolgerin López Obradors.

Sheinbaum gilt als zurückhaltend, besonnen oder gar kühl und trifft damit nicht das klassische Stereotyp einer Lateinamerikanerin. Vielleicht sind es genau diese Eigenschaften, die ihr nun im Umgang mit Donald Trump zugutekommen. Seit Beginn des Konflikts rief sie dazu auf, einen kühlen Kopf zu bewahren und den Dialog zu suchen. Sie vermeidet Beleidigungen und Gegenangriffe auf Trumps Attacken, die sein Ego herausfordern könnten. Im Gegensatz zu Trudeau, der Trumps Zollpolitik als «äusserst dumm» bezeichnete, ist sie immer sachlich geblieben. Um den amerikanischen Präsidenten nicht vorzeitig durch eine Drohung herauszufordern, hat sie zwar Gegenmassnahmen ausarbeiten lassen – die Rede ist von einem Plan A, B und C –, aber diese im Gegensatz zu den Kanadiern nicht öffentlich bekanntgegeben.

Dazu gehört auch, dass sie Verständnis für die amerikanischen Interessen zeigt. Dass es für die USA an der Südgrenze ein Problem mit illegaler Migration und Drogenschmuggel gibt, bestreitet sie nicht und hat entsprechende Massnahmen zur Besänftigung der Amerikaner getroffen. Sie hat zehntausend zusätzliche Nationalgardisten an die Grenze beordert und 29 Drogenbosse ans Nachbarland ausgeliefert. In einer Offensive gegen die Drogenmafia wurden seit Anfang Februar in Mexiko rund tausend Personen festgenommen und grosse Mengen an Drogen beschlagnahmt. Auch die Zusammenarbeit mit den amerikanischen Behörden hat Sheinbaum generell verstärkt.

Diplomatisch im Ton, aber nicht unterwürfig

Das heisst aber nicht, dass sie die mexikanischen Interessen aus den Augen verlieren würde. Ihre Verhandlungstaktik ist diplomatisch im Ton, aber hart in der Sache. Sie ist bereit, Trump entgegenzukommen, aber nur solange die mexikanische Souveränität nicht beeinträchtigt wird. «Kooperation, aber nicht Unterordnung», wie sie sagt. Sie diskutiert auf Augenhöhe. Unterwürfiges Verhalten, wie es bei gewissen Politikerbesuchen im Weissen Haus zu beobachten war, ist nicht ihre Sache.

Und sie hat Geduld. Als Trump Anfang März die Zölle gegen Mexiko und Kanada als unumstösslich bezeichnete, verhängte Trudeau sofort Gegenmassnahmen. Sheinbaum liess sich Zeit und erklärte, sie werde Mexikos Reaktion am folgenden Wochenende öffentlich auf dem grossen Platz vor dem Nationalpalast bekanntgeben. Der Aufschub ermöglichte ihr das entscheidende Telefongespräch mit Trump. Dabei soll sie dem Präsidenten geschickt eine amerikanische Grafik gezeigt haben, die einen deutlichen Rückgang des Fentanyl-Schmuggels seit Beginn seiner Amtszeit aufweist. Trump hatte diese anscheinend noch nicht gesehen. Sie soll ihn umgestimmt haben.

Sheinbaum hat sich damit eine weitere Gnadenfrist bis zum 2. April erkauft. Ob sie dann nochmals einen Aufschub erwirken kann, muss sich zeigen. Doch innenpolitisch geht sie bereits deutlich gestärkt aus den bisher erfolgreichen Verhandlungen mit Trump hervor. Bei ihrem Amtsantritt galt sie als eher schwache Figur, die vor allem dank der Unterstützung von López Obrador ins Präsidentenamt gelangt war. Inzwischen hat sie aber in Meinungsumfragen eine beispiellose Zustimmungsrate von bis zu 85 Prozent erreicht. Das heisst, dass sie auch bei einem Teil der ihr bisher weitgehend ablehnend gegenüberstehenden Mittel- und Oberschicht Sympathien gewinnen konnte. Selbst die Dachorganisation der Unternehmer, die ein gespanntes Verhältnis zu ihrem Ziehvater hatte, hat sich nun bereit erklärt, den Entwicklungsplan ihrer Regierung zu unterstützen.

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