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Startseite » Im Gazastreifen geht das Brot aus – und Hilfsorganisationen geraten unter Beschuss
Welt

Im Gazastreifen geht das Brot aus – und Hilfsorganisationen geraten unter Beschuss

MitarbeiterBy MitarbeiterApril 1, 2025
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Im Gazastreifen geht das Brot aus – und Hilfsorganisationen geraten unter Beschuss

Nach der Bergung von mehreren getöteten Sanitätern erhebt die Uno schwere Vorwürfe gegen Israel. Derweil blockiert die israelische Armee weiterhin sämtliche Hilfslieferungen.

Schritt für Schritt erhöht Israel den Druck auf die Hamas: Am Montag haben die israelischen Streitkräfte (IDF) die Evakuierung von grossflächigen Gebieten rund um die Stadt Rafah im Süden des Gazastreifens befohlen. Die Armee kehre zurück, um mit «grosser Kraft» gegen Terrororganisationen zu kämpfen. Es handelt sich um den grössten Vorstoss der IDF, seit Israel am 18. März nach einer rund zweimonatigen Waffenruhe den Krieg wieder aufgenommen hat. Dies, um die Hamas zu zwingen, der Freilassung weiterer Geiseln zuzustimmen.

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Schon seit dem 2. März blockiert Israel sämtliche Hilfslieferungen, wenig später drehte es dem Küstengebiet auch die Stromzufuhr ab. Menschenrechtsorganisationen werfen dem jüdischen Staat vor, damit gegen Völkerrecht zu verstossen. Israel hingegen gibt an, sein Handeln sei legal – es sei gemäss den Genfer Konventionen nicht verpflichtet, Hilfsgüter passieren zu lassen, wenn diese von Kombattanten abgezweigt würden. Ausserdem gebe es grosse Vorräte an Nahrungsmitteln, da während der Waffenruhe jeden Tag Hunderte von Lastwagen in den Gazastreifen gelangt seien.

Zwar ist bekannt, dass die Hamas regelmässig Hilfsgüter konfisziert und hortet. Dennoch hat die israelische Blockade konkrete Auswirkungen auf die palästinensische Bevölkerung. Wie der Verband der Bäckereibesitzer in Gaza am Dienstag mitteilte, sind nun sämtliche Bäckereien im Gebiet geschlossen, weil das Mehl knapp geworden ist. Bereits am vergangenen Donnerstag hat das Ernährungsprogramm der Uno warnend gemahnt, dass die Mehlvorräte nur noch bis Dienstag reichen würden.

Die Uno zieht Mitarbeiter ab

Hilfsorganisationen geben ausserdem an, dass sie die Lebensmittelrationen hätten halbieren müssen. Auf den Märkten gebe es kein Gemüse mehr, ausserdem seien die Preise für Nahrungsmittel erneut massiv gestiegen. Auch die Spitäler hätten mit der Rationierung von Schmerzmitteln und Antibiotika begonnen. «Wir müssen unmögliche Entscheidungen treffen. Alles wird gebraucht. Es ist extrem schwierig, zu priorisieren», sagt Clémence Lagouardat von Oxfam International der Nachrichtenagentur AP.

Zusätzlich verschärft wird die Lage dadurch, dass die Bewegungsfreiheit von Hilfsorganisationen aufgrund der erneuten Bombardierungen stark eingeschränkt ist. Immer wieder geraten Helfer unter Beschuss. Vergangene Woche hatte die Uno angekündigt, ein Drittel der rund 100 internationalen Mitarbeiter im Gazastreifen abzuziehen, nachdem ein bulgarischer Uno-Angestellter am 19. März bei einer Explosion in Deir al-Balah getötet worden war. Laut der Uno hat eine israelische Panzergranate die Explosion ausgelöst; Israel streitet die Vorwürfe ab.

Bei einem anderen Vorfall am 24. März hat Israels Armee das Feuer auf ein Gebäude des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz eröffnet und dieses beschädigt, wobei niemand verletzt wurde. Die Armee teilte danach mit, der Beschuss sei die Folge einer falschen Identifikation gewesen, sie kündigte eine Untersuchung an. Am 28. März wurde ein Helfer von World Central Kitchen bei einem Luftangriff getötet.

Was, wenn die Hamas nicht einlenkt?

Derzeit sorgt ein besonders krasser Fall für Schlagzeilen: Am Montag wurden in Rafah die Leichen von acht Sanitätern des Palästinensischen Roten Halbmondes, sechs Zivilschützern sowie einem Uno-Mitarbeiter geborgen. Ein weiterer Sanitäter wird vermisst. Nach Angaben der Uno sind die Männer bei einem Rettungseinsatz am 23. März unter Beschuss geraten und anschliessend mit ihren zerstörten Fahrzeugen zusammen in einem Massengrab verscharrt worden. Erst eine Woche später konnten sie geborgen werden. Videobilder zeigen, wie Helfer mehrere Leichen ausgraben, manche tragen noch ihre Uniform.

Am Montag teilte ein israelischer Armeesprecher mit, die IDF hätten am Sonntag vor einer Woche mehrere Fahrzeuge identifiziert, die sich auf verdächtige Weise und ohne vorgängige Absprache israelischen Truppen genähert hätten. Darauf hätten diese das Feuer eröffnet. Dabei seien mehrere Terroristen getötet worden. Es überrasche nicht, dass die Hamas erneut medizinische Einrichtungen und Ausrüstung für ihre Zwecke nutze. Auf den Vorwurf, die IDF hätten ein Massengrab ausgehoben, ging der Sprecher nicht ein.

Die Frage stellt sich, wie lange Israel seine Blockade und die Strategie des «maximalen Drucks» auf die Hamas aufrecht halten kann, bevor es im Gazastreifen zu einer Hungerkrise kommt. Während die USA unter Joe Biden Israel wiederholt zu verstärkten Hilfslieferungen gedrängt haben, scheint Präsident Donald Trump keinen solchen Druck auszuüben. Vielmehr hat das Weisse Haus wiederholt mitgeteilt, man unterstütze Israels Vorgehen. Erst am Sonntag hat das israelische Kabinett beschlossen, den militärischen Druck weiter zu erhöhen. Laut Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sollen damit die Bedingungen für die Freilassung weiterer Geiseln geschaffen werden. Israel verhandle weiter, aber nur «unter Feuer».

Unter den Vermittlern in Katar und Ägypten werden derzeit wieder diverse Vorschläge für eine Verlängerung der Waffenruhe herumgereicht, doch eine Einigung scheint nicht in Sicht. Laut Medienberichten erwägt Israel deshalb einen Grossangriff sowie die Besetzung weiter Teile des Gazastreifens, sollte die Hamas nicht einlenken.

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