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Startseite » Zufällige Laborentdeckung offenbart „einfache Sache“: Bettwanzen haben Angst
Wissenschaft

Zufällige Laborentdeckung offenbart „einfache Sache“: Bettwanzen haben Angst

MitarbeiterBy MitarbeiterMärz 14, 2026
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Zufällige Laborentdeckung offenbart „einfache Sache“: Bettwanzen haben Angst

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Eine zufällige Laborentdeckung zeigt, dass Bettwanzen eine Angst vor Wasser und Feuchtigkeit haben. Dies geht aus einer neuen Studie hervor, die zu neuen Strategien zur Kontrolle der Ausbreitung der invasiven Insekten führen könnte.

Die gewöhnliche Bettwanze, Cimex lectularius, ist ein blutsaugendes Insekt, das sich schnell in einem Haus festsetzen kann und sich als äußerst schwierig zu beseitigen erweist.

Eine wachsende Zahl von Forschungsergebnissen deutet darauf hin, dass es in den letzten 20 Jahren zu einem weltweiten Wiederaufleben von Bettwanzen gekommen ist, was hauptsächlich darauf zurückzuführen ist, dass die Insekten Resistenzen gegen chemische Pestizide entwickelt haben. Daher haben Forscher versucht, ihr Verhalten besser zu verstehen, um Kontrollmethoden zu verbessern.

Die neue Studie zeigt, dass Bettwanzen Wasser und nasse Oberflächen meiden. Ein solches Verhalten war bisher unbekannt.

Der überraschende Befund passt laut Forschern gut zur physischen Struktur der Insekten, die einen sehr flachen Körper und kleine Atemöffnungen, sogenannte Spirakel, an den Seiten ihres Hinterleibs haben.

„Wenn sie physischen Kontakt mit einem Gewässer haben, bleiben sie an dessen Oberfläche hängen und verstopfen ihre Atemwege“, erklärte Dong Hwan Choe, ein Autor der in der Zeitschrift veröffentlichten Studie Zeitschrift für Ethologie.

„Aufgrund seiner starken Haftkraft könnte Wasser aus der Sicht einer Bettwanze sehr gefährlich sein. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sie gegenüber Feuchtigkeit äußerst abgeneigt sind“, sagte Dr. Choe, Entomologe an der University of California, Riverside.

Bettwanze im Choe-Labor der UCR (Dong Hwan Choe/UCR)

Die neueste Entdeckung wurde zufällig bei routinemäßigen Laborarbeiten gemacht. Die Forscher hielten Bettwanzenkolonien in kleinen Fläschchen und platzierten einen mit Blut gefüllten künstlichen Futterspender auf den Fläschchen.

Die Insekten kletterten nach oben und schoben ihre Mundwerkzeuge durch eine dünne Membran, um an das Blut zu gelangen.

Die Membran einer Ampulle, in der sich das Blut befand, war leicht beschädigt und so begann das Blut aus dem Futterspender in ein darin aufbewahrtes Stück Papier einzusickern, damit die Insekten es greifen konnten.

„Das ausgelaufene Blut tränkte langsam das Papier von der Oberseite des Fläschchens. Ich dachte, die Wanzen würden gerne das Blut aus dem Papier trinken“, sagte Dr. Choe.

„Aber was ich sah, war ganz anders. Sie mieden aktiv den Teil des Papiers, der mit Blut nass wurde. Sie gingen nicht einmal in die Nähe der nassen Bereiche.“

Bewegungsspuren von Bettwanzen im Experiment

Bewegungsspuren von Bettwanzen im Experiment (Jorge Bustamante Jr/Dong-Hwan Choe/UCR)

Anschließend befeuchteten Wissenschaftler das Papier in den Fläschchen mit Wasser, um zu testen, ob Feuchtigkeit selbst dafür verantwortlich war.

Sie fanden heraus, dass die Bettwanzen diese Bereiche ebenfalls mieden.

Weitere Experimente ergaben, dass alle Bettwanzen – ob männlich oder weiblich, jung oder alt – nasse Oberflächen meiden.

Die Schädlinge zogen sich in vielen Fällen schneller aus einem feuchten Gebiet zurück, als sie sich ihm näherten, und machten laut der Studie oft „schnelle Kehrtwendungen“.

Diese Ergebnisse könnten Strategien zur Bekämpfung des Befalls beeinflussen, sagten Forscher.

Sie weisen auf eine einfache Lösung hin, wenn eine Person den Verdacht hat, Bettwanzen zu haben. „Nehmen Sie ein Bad. Das wird das Problem lösen“, sagte Dr. Choe.

„Natürlich erfordern die Bettwanzen im Zimmer oder auf dem Bett unterschiedliche Vorgehensweisen.“

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