Archäologen bemühen sich um die Erhaltung eines 3.000 Jahre alten ägyptischen Grabes, das in Luxor an einem Ort ausgegraben wurde, der „extrem anfällig für Sturzfluten“ ist.
Die Ausgrabungen in der thebanischen Nekropole begannen erstmals im Jahr 2018, die Feldarbeiten an der Stätte im unteren Teil von Sheikh Abd el-Qurna sind noch im Gange.
Derzeit sind nur sehr wenige Überreste über die Vorgeschichte dieses Gebiets im westlichen Teil von Luxor erhalten, was teilweise darauf zurückzuführen ist, dass Überschwemmungen alte Bestattungen in der Gegend beschädigt haben.
Es wurde festgestellt, dass eines der neu ausgegrabenen Gräber einer Person namens Paser gehörte, und die kunstvollen Grabinschriften stammen aus der Zeit von Paser.
Es wurde festgestellt, dass der Innenhof des Friedhofs mehrere gut erhaltene architektonische Elemente enthielt, darunter eine Auskleidung aus sogenannten „Milchziegeln“, die durch eine Lücke, die der Anbringung einer Grabtafel gewidmet war, vermittelt wurde.
Es wurde auch eine beidseitig von Rampen umgebene Treppe gefunden, die zum Eingang des Friedhofs führte.
Obwohl in der Gegend viele Gräber ausgegraben wurden, von denen einige aus der Zeit vor über 3.000 Jahren stammen, bleibt eine umfassende Erhaltung und Risikobewältigung an der Stätte eine Herausforderung, sagen Forscher.
„Die Denkmäler in diesem Gebiet sind aufgrund ihrer Lage am Fuße des Berges bei Sheikh Abd el-Qurna äußerst anfällig für Sturzfluten und weisen bereits Anzeichen früherer Überschwemmungen und daraus resultierender Schäden auf“, heißt es in einer Erklärung des ägyptischen Ministeriums für Kultur und Altertümer.
Überschwemmungen in der Gegend könnten die Gräber und ihre fragilen Gravuren und Dekorationen weiter beschädigen, warnen Forscher.
Ziele der laufenden Ausgrabungsprogramme sind daher nicht nur die Freilegung der Gräber, sondern auch die Umsetzung von Schutzmaßnahmen und Risikomanagementmaßnahmen in der Umgebung die Gräber, sagen sie.
Da Sturzfluten nach wie vor ein großes Risiko darstellen, sollten große Haufen modernen Schutts rund um die Gräber in der Gegend entfernt und Entwässerungswege angelegt werden, sagen Archäologen.

Die Forscher hoffen, bei Ausgrabungen einen multidisziplinären Ansatz zu verfolgen, indem sie Wissen und Techniken aus einem breiten Spektrum von Bereichen integrieren, darunter Ägyptologie, Archäologie, Konservierung, Restaurierung, digitale Geisteswissenschaften, Geologie und Hydrologie, Kulturerbe und Risikomanagement, sagen sie.
Sie hoffen, einen Proof of Concept für die digitale Dokumentation und Materialanalyse der bemalten Dekoration der Gräber testen zu können.
Die Forscher hoffen auch, dass die laufende Mission wesentlich zur Entwicklung und Anwendung nicht-invasiver digitaler Technologien zur Dokumentation, Veröffentlichung und Zugänglichkeit der antiken materiellen Kultur beiträgt.
Sie planen, die Überreste der dort begrabenen Menschen weiter zu untersuchen, um ein tieferes Verständnis der Beziehung zwischen den Friedhöfen in der Umgebung und der Umgebung zu gewinnen.








