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Startseite » AstraZeneca ist in der EU nicht mehr zugelassen – wie gefährlich war der Impfstoff?
Welt

AstraZeneca ist in der EU nicht mehr zugelassen – wie gefährlich war der Impfstoff?

MitarbeiterBy MitarbeiterMai 7, 2024
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AstraZeneca ist in der EU nicht mehr zugelassen – wie gefährlich war der Impfstoff?

Die Beschaffung von Impfstoffen gegen Corona erfolgte in vielen Ländern unter hohem Druck. Eine Aufarbeitung vieler Massnahmen steht noch aus.

Wie gefährlich war der Corona-Impfstoff von AstraZeneca? Diese politisch brisante Frage stellt sich jetzt von neuem. Seit diesem Dienstag ist der Impfstoff Vaxzevria in der Europäischen Union nicht mehr zugelassen. Ende März hatte die EU-Kommission in einem sogenannten Durchführungsbeschluss die Zulassung für den Wirkstoff Vaxzevria widerrufen. Dies ist auf Antrag des britisch-schwedischen Impfstoffherstellers erfolgt. Wie das Unternehmen mitteilte, gebe es keine Nachfrage mehr nach dem Impfstoff. Er werde auch nicht mehr hergestellt.

Der Impfstoff wurde allein in Deutschland millionenfach verimpft, ehe die deutsche Regierung im März 2021 entschied, ihn vorläufig nicht mehr zu verwenden. Sie folgte damit einer Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI). Die für die Überwachung von Impfstoffen zuständige deutsche Bundesbehörde sah damals einen kausalen Zusammenhang zwischen Impfungen mit Vaxzevria und dem Auftreten von Thrombosen, manchmal auch in Kombination mit Thrombozytopenie (TTS), als plausibel an. Diese Blutgerinnsel entwickelten sich oftmals im Gehirn.

Diese Nebenwirkungen traten sehr selten auf. Das PEI berichtete Mitte April 2021 von 59 Personen, die zwischen Mitte Februar und Ende März 2021 nach einer Impfung mit dem AstraZeneca-Produkt ein solches Blutgerinnsel im Gehirn entwickelt hatten. Im selben Zeitraum wurden mehr als 4,2 Millionen Dosen der besagten Vakzine verimpft.

Blutgerinnsel traten sehr selten auf

Ähnliche Zahlen meldete auch Grossbritannien. Hier war der AstraZeneca-Impfstoff bereits im Dezember 2020 zugelassen worden. Bis Ende März hatten ihn über 20 Millionen Personen bekommen. 79 von ihnen entwickelten die gefürchteten Hirnthrombosen. In allen Ländern waren jeweils vor allem jüngere Frauen betroffen.

Die Blutgerinnsel nach der AstraZeneca-Impfung waren zwar sehr selten. Aber sie waren für einige der Patienten tödlich. So starben in Deutschland zwölf, in Grossbritannien neunzehn Patienten daran. Daher stoppten viele Länder im März oder April 2021 den Einsatz des AstraZeneca-Impfstoffs.

Der damalige deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn kritisierte diese Entscheidung, die unter anderem Dänemark und Bulgarien getroffen hatten. Der Nutzen überwiege bei weitem das Risiko, so der Christlichdemokrat im März 2021. Spahn liess sich selbst mit dem Wirkstoff impfen.

Auch Spahns Nachfolger Karl Lauterbach kritisierte Mitte März 2021 den Impfstopp. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) habe nach der AstraZeneca-Impfung 22 Thromboembolien bei 3 Millionen Geimpften gefunden, schrieb der sozialdemokratische Gesundheitspolitiker auf der Plattform X. Dies entspreche der Rate ohne Impfung. «Es ist richtig, das weiter zu untersuchen. Aber Impfstopp war falsch. Ausgesetzte Impfung ist für viele tödlich, die jetzt verzichten», so der heutige deutsche Gesundheitsminister damals.

EMA hat nach AstraZeneca Impfung 22 Thrombembolien bei 3 Millionen Geimpften gefunden. Das entspricht Rate ohne Impfung. Es ist richtig, das weiter zu untersuchen. Aber Impfstopp war falsch. Ausgesetzte Impfung ist für viele tödlich, die jetzt verzichten. https://t.co/M9PhAyYFhg pic.twitter.com/AoRaPODJv7

— Prof. Karl Lauterbach (@Karl_Lauterbach) March 11, 2021

In Deutschland empfahl die Ständige Impfkommission Anfang April 2021, Vaxzevria nur an Personen, die älter als 60 Jahre sind, zu verimpfen. Da jedoch die mRNA-Impfstoffe erfolgreicher waren, nahm die Verwendung von Vaxzevria immer mehr ab.

In der Schweiz hatte die Zulassungsstelle Swissmedic die Zulassung so lange hinausgezögert, bis AstraZeneca das Gesuch zurückzog. Anfang Februar 2021 sah die Schweizer Behörde die vorliegenden und ausgewerteten Daten für eine Zulassung noch nicht als ausreichend an. Um zusätzliche Angaben zu Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität zu erhalten, seien Daten aus neuen Studien notwendig.

AstraZeneca warnte selber bereits im Juni 2021 in einer Mitteilung an die Ärzte vor Hirnthrombosen als möglicher Nebenwirkung ihres Impfstoffs. Dort wurde auch die genaue Überwachung von Anzeichen für Blutgerinnsel angeraten. Die Firma räumte laut einem Bericht der britischen Zeitung «The Telegraph» im April erstmals auch vor Gericht ein, dass ihr Impfstoff «in sehr seltenen Fällen» TTS als schwere Nebenwirkung haben könne. Dies gehe aus Gerichtsakten hervor, so die Zeitung. Das Pharmaunternehmen sieht sich vor dem britischen High Court einer Sammelklage gegenüber. Die mutmasslich Geschädigten wollen von dem Unternehmen bis zu 100 Millionen Pfund an Schadenersatz.

AstraZeneca muss Auskunft über Impfschäden geben

Juristisch ist dies auch für Deutschland relevant. Auch dort sieht sich das Pharmaunternehmen Schadenersatzforderungen ausgesetzt. Vor dem Oberlandesgericht Bamberg erreichte eine mutmasslich Geschädigte kürzlich, dass AstraZeneca umfassend Auskunft über die Nebenwirkungen ihres Präparats geben muss. Für einen mehrjährigen Zeitraum muss das Unternehmen offenlegen, was ihm an Wirkungen und Nebenwirkungen bekannt war. Auch zu schädlichen Wirkungen muss es Auskunft erteilen – «soweit diese das Thrombose-mit-Thrombozytopenie-Syndrom (TTS) betreffen». Eine Revision liess das Gericht nicht zu.

Im Laufe des Jahres 2021 verdichteten sich die Erkenntnisse, dass Hirnthrombosen tatsächlich eine Folge der Vaxzevria-Impfung sein können. Zwar lösen auch andere Faktoren Blutgerinnsel im Gehirn aus, beispielsweise die Pille zur Verhütung.

Doch zum einen traten die Blutgerinnsel bei Geimpften häufiger auf als zuvor in der Gesamtbevölkerung. Zum anderen hat ein Team der Universität Greifswald damals bereits den Mechanismus aufgeklärt, wie der AstraZeneca-Impfstoff diese gefürchtete Nebenwirkung verursacht.

Jede Vakzine regt das Immunsystem dazu an, Antikörper zu bilden. Das ist ja der Sinn und Zweck eines Impfstoffs: Antikörper gegen Eindringlinge zu produzieren. Doch Vaxzevria führt nicht nur zur Bildung von Corona-Antikörpern. Zusätzlich wird das Immunsystem angestachelt, Antikörper gegen jene körpereigenen Proteine zu produzieren, die für die Blutgerinnung zuständig sind. Somit kommt es zu Störungen in diesem Prozess. Und letztlich dann zu den gefürchteten Blutgerinnseln.

All jene, die 2021 Vaxzevria erhielten, müssen sich jedoch jetzt nicht sorgen. Denn die Hirnthrombosen entwickelten sich innert drei Wochen nach der Impfung. Das ist auch medizinisch folgerichtig: Die erwähnte Autoimmunreaktion tritt nie mit Verzögerung ein, sondern ist eine sofortige Reaktion auf eine neu im Körper zirkulierende Substanz.

In Deutschland wird noch darüber gestritten, wie die staatlichen Corona-Massnahmen aufgearbeitet werden sollen. Dabei spielt auch die Frage der unter grossem zeitlichem Druck erfolgten Impfstoffbeschaffung eine Rolle. Die AfD brachte Mitte April im Bundestag einen Antrag auf die Einsetzung einer parlamentarischen Enquête-Kommission ein, eine vom Parlament eingesetzte Arbeitsgruppe aus Abgeordneten und Experten. Der Antrag wurde zur Beratung in die Ausschüsse verwiesen. Aber auch die Regierungsfraktionen sind sich uneins.

Die Sozialdemokraten bevorzugen, einen sogenannten Bürgerrat mit der Aufarbeitung zu beauftragen. Dabei handelt es sich um ein Beratungsgremium, dem zufällig ausgewählte Bürger angehören. Seinen Empfehlungen muss der Bundestag nicht folgen. Zusätzlich zum Bürgerrat soll eine Kommission aus Wissenschaftern und anderen Experten eingesetzt werden. Die FDP spricht sich derweil für die Einsetzung einer Enquête-Kommission aus.

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