Kurz vor Beginn des Ostertourismus sorgen sintflutartige Regenfälle für Überschwemmungen auf griechischen Inseln.
ela.
Heftige Unwetter haben mehrere Kykladeninseln buchstäblich unter Wasser gesetzt. Besonders auf Paros und Mykonos haben die starken sintflutartigen Regenfälle für Verwüstung gesorgt: Strassen wurden überflutet und Autos mitgerissen. Die griechischen Behörden riefen den Notstand aus. Auch auf Kreta gab es starke Überschwemmungen.
Die Unwetter hatten am Montag begonnen. Am Mittwoch erhielten die Einwohner von Mykonos erneut eine Warnmeldung: «Beschränken Sie Ihre Reisen auf das absolut Notwendige und befolgen Sie die Anweisungen der Behörden.»
⚠️ Ενεργοποίηση 1⃣1⃣2⃣
🆘 Προειδοποιητικό μήνυμα
🆘 Έντονα καιρικά φαινόμενα στο νησί της #Μυκόνου.
‼️ Περιορίστε τις μετακινήσεις σας στις απολύτως απαραίτητες και ακολουθείτε τις οδηγίες των Αρχών
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— 112 Greece (@112Greece) April 2, 2025
Auf Paros, Mykonos und weiteren Inseln blieben die Schulen und Kindergärten am Dienstag und Mittwoch geschlossen. Im Hafenort Naoussa auf Paros verschmolzen Meer und Land zu einer Einheit, der pittoreske Hafen wurde zu einer einzigen Schlammmasse.
Auf den Inseln sind die Aufräumarbeiten im Gange – auch, um rechtzeitig für den Ostertourismus bereit zu sein. Anwohner berichten im griechischen Fernsehen, dass das Wasser, das auf die Insel fiel, für Mykonos beispiellos gewesen sei. An vielen Stellen stand es bis zu einen Meter hoch. 30 Maschinen der Stadtverwaltung versuchen, die Probleme an Strassen, Häusern und Geschäften zu beheben.
«Die Strassen sind beschädigt, und wir brauchen Hilfe mit mehr Maschinen, um die Strassen zu räumen», sagte der Bürgermeister von Paros, Costas Bizas, gegenüber dem öffentlichrechtlichen Sender ERT. Diese ganze Katastrophe sei innerhalb von zwei Stunden passiert.
Griechenland ist in den letzten Jahren häufig von Überschwemmungen heimgesucht worden. Wissenschafter führen die extremen Wetterverhältnisse auf die Erwärmung der Gewässer angesichts der steigenden globalen Temperaturen zurück.
2023 wurde Regen für Mittelgriechenland zur Katastrophe, er verwandelte das thessalische Flachland in einen riesigen See. 17 Personen kamen ums Leben, Tausende von Tieren ertranken, Dörfer waren tagelang von der Aussenwelt abgeschnitten.