Close Menu
Meilleur en Suisse
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Im Trend
Der GCC sollte sich gegen die nächste Krise in der Straße von Hormus absichern | GCC

Der GCC sollte sich gegen die nächste Krise in der Straße von Hormus absichern | GCC

Mai 24, 2026
Mindestens ein Toter nach massivem russischen Drohnen- und Raketenangriff auf Kiew

Mindestens ein Toter nach massivem russischen Drohnen- und Raketenangriff auf Kiew

Mai 24, 2026
US-Polizei reagiert auf Dutzende Schüsse in der Nähe des Weißen Hauses | Nachricht

US-Polizei reagiert auf Dutzende Schüsse in der Nähe des Weißen Hauses | Nachricht

Mai 24, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Trendthemen:
  • Feuilleton
  • Gesellschaft
  • Mobilität
  • Panorama
  • Pressemitteilung
  • Scheinwerfer
  • Gaza-Krieg
Login
Facebook X (Twitter) Instagram
Sonntag, Mai 24
Meilleur en Suisse
Abonnieren Verbinden
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Meilleur en Suisse
Startseite » Ausländerfeindliche Krawalle in Nordirland vereinen katholische und protestantische Todfeinde aus dem Bürgerkrieg
Welt

Ausländerfeindliche Krawalle in Nordirland vereinen katholische und protestantische Todfeinde aus dem Bürgerkrieg

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 8, 2024
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Telegram Email WhatsApp Copy Link
Ausländerfeindliche Krawalle in Nordirland vereinen katholische und protestantische Todfeinde aus dem Bürgerkrieg

Nordirland gehörte in den letzten Tagen zu den Epizentren der rechten Ausschreitungen im Vereinigten Königreich. Bei den Unruhen in Belfast übten probritische Loyalisten und irische Nationalisten einen überraschenden Schulterschluss.

Nach den schweren Unruhen der letzten Tage hatten die britischen Ordnungshüter für Mittwochabend erneut mit massiven rechten Protesten und Krawallen gerechnet. Am Ende aber blieb es in den englischen Städten vergleichsweise ruhig. Das grosse Polizeiaufgebot und die ersten verhängten Haftstrafen gegen Chaoten entfalteten eine abschreckende Wirkung. Zudem kam es vielerorts zu einem grossen Aufmarsch von friedlichen Gegendemonstranten.

Ein Epizentrum der Unruhen

In Nordirland hingegen flauten die ausländerfeindlichen Proteste vorderhand nicht ab. Nach Angaben der nordirischen Polizei wurden in Belfast in der Nacht auf Donnerstag fünf Männer im Alter zwischen 18 und 33 Jahren wegen Krawallen und Besitzes eines Molotow-Cocktails verhaftet. Ein Polizist wurde bei den Festnahmen verletzt und musste ins Spital eingeliefert werden.

Während es in Schottland nicht zu nennenswerten Protesten gekommen war, gehörte Nordirland in den letzten Tagen neben den nordenglischen Städten zu den Epizentren der Unruhen. Vor allem im Süden Belfasts, einem Stadtteil mit einem hohen ausländischen Bevölkerungsanteil, kam es zu schweren Sachbeschädigungen und Gewalt gegen Ausländer.

Rechte Krawallmacher griffen am Montag einen 50-Jährigen an und stampften mehrfach auf seinen Kopf. Die Behörden beschreiben den Zustand des hospitalisierten Opfers als ernst und stufen die Attacke als rassistisch motiviertes «Hassverbrechen» ein. Andere Chaoten schlugen die Fenster von Restaurants und Läden ein, verübten einen Brandanschlag auf einen syrischen Supermarkt und griffen ein islamisches Zentrum an.

Für Schlagzeilen sorgte auch der Fall einer philippinischen Mutter und Krankenschwester, die in der beschaulichen Ortschaft Ballyclare wohnt und im unter Personalmangel leidenden Gesundheitswesen arbeitet. Unbekannte warfen einen Backstein durch das Fenster ihres Wohnzimmers und zerstörten die Windschutzscheibe ihres Autos. Nun überlegt die eingeschüchterte Frau, Nordirland zu verlassen, wie sie gegenüber der BBC sagte.

Sondersitzung des Regionalparlaments

Für Aufsehen sorgte, dass im ausländerfeindlichen Saubannerzug in Belfast am Wochenende protestantische Loyalisten neben katholischen Nationalisten marschierten. Auf Bildern waren Protestierende mit der britischen Flagge neben Demonstranten mit der irischen Fahne zu sehen, was in den sozialen Netzwerken ein riesiges Echo auslöste. Denn im nordirischen Bürgerkrieg hatten sich die Loyalisten, die sich dem Vereinigten Königreich zugehörig fühlen, und die Nationalisten, die ein vereinigtes Irland anstreben, jahrelang bis aufs Blut bekämpft.

Der rechtsextreme Agitator Tommy Robinson schrieb auf X, Katholiken und Protestanten müssten sich vereinen, um die «sogenannte islamische Invasion» der irischen Insel zu stoppen. Gemäss der Volkszählung aus dem Jahr 2021 beträgt der muslimische Bevölkerungsanteil in Nordirland knapp 0,6 Prozent. In der irischen Republik machen Muslime rund 1,3 Prozent der Bevölkerung aus.

In den letzten Monaten hatten sich in Irland die Proteste gegen die Migration und die Aufnahme von Asylsuchenden gehäuft. Dies dürfte den Boden für den gemeinsamen Aufmarsch von Katholiken und Protestanten in Belfast gelegt haben. Gemäss Medienberichten sollen einige Krawallmacher über die Grenze aus Irland eingereist sein, um sich an den Unruhen in Nordirland zu beteiligen.

Allerdings bezweifeln Beobachter, dass dieser Schulterschluss nachhaltig ist. Auch ein Vierteljahrhundert nach Abschluss des Karfreitagsabkommens sind die konfessionellen Spannungen allgegenwärtig. Die ärmlichen Quartiere der protestantischen und jene der katholischen Arbeiterklasse in Belfast sind durch hohe Mauern und Zäune getrennt. Während die proirischen Nationalisten traditionell linksgerichtet sind, stehen die probritischen Loyalisten politisch rechts.

Den Schulterschluss übten am Donnerstag auch die politischen Parteien. Die Regionalpräsidentin Michelle O’Neill von der nationalistischen Sinn Fein und ihre Stellvertreterin Emma Little-Pengelly von der probritischen Democratic Unionist Party (DUP) wiesen die Gewalt in den nordirischen Strassen scharf zurück. Das Regionalparlament wurde für eine Sondersitzung aus den Sommerferien zurückbeordert. Die Abgeordneten stimmten einer Resolution zu, welche die Ausschreitungen und «jegliche Form von Islamophobie, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus» verurteilt.

Weiter Lesen

Der GCC sollte sich gegen die nächste Krise in der Straße von Hormus absichern | GCC

Der GCC sollte sich gegen die nächste Krise in der Straße von Hormus absichern | GCC

US-Polizei reagiert auf Dutzende Schüsse in der Nähe des Weißen Hauses | Nachricht

US-Polizei reagiert auf Dutzende Schüsse in der Nähe des Weißen Hauses | Nachricht

Die DR Kongo wird ihre WM-Vorbereitungen trotz der Ebola-Warnung der USA nicht ändern | Nachrichten zur Weltmeisterschaft 2026

Die DR Kongo wird ihre WM-Vorbereitungen trotz der Ebola-Warnung der USA nicht ändern | Nachrichten zur Weltmeisterschaft 2026

Ebola-Ausbruch stört das Leben an der Grenze zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Uganda | Newsfeed

Ebola-Ausbruch stört das Leben an der Grenze zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Uganda | Newsfeed

Warum schickt Trump 5.000 Soldaten nach Polen? | NATO-Nachrichten

Warum schickt Trump 5.000 Soldaten nach Polen? | NATO-Nachrichten

USA unterbrechen Waffenverkäufe im Wert von 14 Milliarden US-Dollar an Taiwan aufgrund des Iran-Krieges, sagt Marinechef | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

USA unterbrechen Waffenverkäufe im Wert von 14 Milliarden US-Dollar an Taiwan aufgrund des Iran-Krieges, sagt Marinechef | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

Redakteurfavoriten

Mindestens ein Toter nach massivem russischen Drohnen- und Raketenangriff auf Kiew

Mindestens ein Toter nach massivem russischen Drohnen- und Raketenangriff auf Kiew

Mai 24, 2026
US-Polizei reagiert auf Dutzende Schüsse in der Nähe des Weißen Hauses | Nachricht

US-Polizei reagiert auf Dutzende Schüsse in der Nähe des Weißen Hauses | Nachricht

Mai 24, 2026
Die USA und der Iran kommen einer Vereinbarung zur Beendigung des Krieges „viel näher“, sagt Trump

Die USA und der Iran kommen einer Vereinbarung zur Beendigung des Krieges „viel näher“, sagt Trump

Mai 23, 2026
Die DR Kongo wird ihre WM-Vorbereitungen trotz der Ebola-Warnung der USA nicht ändern | Nachrichten zur Weltmeisterschaft 2026

Die DR Kongo wird ihre WM-Vorbereitungen trotz der Ebola-Warnung der USA nicht ändern | Nachrichten zur Weltmeisterschaft 2026

Mai 23, 2026
Interview mit Florian Wirtz: Über eine schwierige Debütsaison, wie er mit Kritik und dem jüngsten Fallout von Salah umgegangen ist

Interview mit Florian Wirtz: Über eine schwierige Debütsaison, wie er mit Kritik und dem jüngsten Fallout von Salah umgegangen ist

Mai 23, 2026

Neueste Nachrichten

Mittelalterliche „Umarmungsskelette“ als erste bekannte gleichgeschlechtliche Doppelbestattung in Polen bestätigt

Mittelalterliche „Umarmungsskelette“ als erste bekannte gleichgeschlechtliche Doppelbestattung in Polen bestätigt

Mai 23, 2026
Deutschlands Flixtrain verdoppelt sein Zugangebot

Deutschlands Flixtrain verdoppelt sein Zugangebot

Mai 23, 2026
Laut WHO ist das Ebola-Risiko in der DR Kongo jetzt „sehr hoch“.

Laut WHO ist das Ebola-Risiko in der DR Kongo jetzt „sehr hoch“.

Mai 23, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Meilleur en Suisse. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Nutzungsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login to your account below.

Lost password?