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Startseite » Brände in Los Angeles: Ein Besuch im Evakuierungszentrum
Welt

Brände in Los Angeles: Ein Besuch im Evakuierungszentrum

MitarbeiterBy MitarbeiterJanuar 15, 2025
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Brände in Los Angeles: Ein Besuch im Evakuierungszentrum

Mehr als 180 000 Menschen mussten vor den Flammen fliehen. In Evakuierungszentren finden sie nun Kleider und Essen. Und sie bangen, ob sie ausreichend versichert waren.

Die Nachbarschaften Pacific Palisades und Malibu zählen zu den teuersten im gesamten County Los Angeles. Stars wie Anthony Hopkins, Taylor Swift und Neil Young besitzen hier Luxusvillen. Doch wer glaubt, dass die Brände im Nordwesten nur die Wohlhabenden getroffen hätten, der irrt. Das zeigt ein Besuch im Evakuierungszentrum im Stadtteil Westwood.

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Normalerweise finden im Westwood Recreation Center Sport- und Freizeitveranstaltungen statt. Seit Dienstagabend sind hier Hunderte Menschen untergekommen, die vor den Flammen fliehen mussten. Es ist eines von rund einem Dutzend Evakuierungszentren der Stadt.

Vor dem Gebäude stehen Paletten voller Trinkwasser, ein lokaler Pizzadienst verteilt am Eingang Essen. Im Foyer läuft ein Fernseher mit Nachrichten, das Rote Kreuz hat im Gebäude Feldbetten aufgestellt und händigt Kleider aus, die Anwohner säckeweise vorbeibringen – bei Katastrophen helfen sich die Amerikaner gegenseitig enorm grosszügig.

Die Häuser waren die Altersvorsorge

Auf dem Parkplatz vor dem Evakuierungszentrum sind Wohnwagen parkiert, Menschen in Trainingsanzügen und Badelatschen stehen zusammen – man sieht, dass sie übereilt fliehen mussten. Eine von ihnen ist Roya. Die 57-Jährige ist mit ihrer Tochter Rezvon und ihrem Mann aus den Hügeln Malibus geflohen. Sie trägt noch den Kapuzenpulli und Jeans mit Russflecken, ihre Augen sehen müde aus.

Dafür, sich frische Kleider aus den Spendenbergen im Evakuierungszentrum herauszusuchen, habe sie zurzeit keinen Kopf, sagt Roya. «Ich kann nur daran denken, dass ich die Fotoalben hätte retten sollen. Das kann ich mir einfach nicht verzeihen», sagt sie und starrt ins Leere.

Roya stammt ursprünglich aus Iran. Ab 1984 hat sie mit ihrem Mann Häuser in einer Strasse in Malibu aufgekauft und ein Immobiliengeschäft gegründet. Dort stand ihr Wohnhaus, in vier weiteren Gebäuden hatten sie Wohnungen vermietet. Einer ihrer Mieter war Feuerwehrmann, der habe ihnen nun Fotos von ihren lichterloh brennenden Häusern geschickt. «Sobald ich meine Augen schliesse, denke ich an alles, was ich verloren habe», sagt sie. Ihr Mann sei 64, sie seien zu alt, um sich etwas Neues aufzubauen.

Einzig ihre drei Autos und ihre Ziege hätten sie noch retten können. Mit der rennt ihre Tochter Rezvon, 24 Jahre, nun über den Parkplatz. Rezvon wohnte bei den Eltern und war gelernte Schmuckdesignerin – doch ihre gesamten Kollektionen sind nun im Haus verbrannt.

Der Vater telefoniert gerade mit Versicherungen und der Katastrophenschutzbehörde Fema. Roya erzählt, dass sie als Familie ihre Lebensersparnisse verloren haben dürften, denn die bestanden wie bei so vielen Kaliforniern aus dem Wert der Immobilie.

Bis 2018 hätten sie einen guten Versicherungsschutz gehabt, doch nach dem schweren Feuer in Malibu habe ihre Versicherung den Schutz aufgekündigt. Ihre einzige verbleibende Option war die staatliche kalifornische Versicherung – doch die hätte ihnen für die Immobilien im Wert von fünf Millionen Dollar nur einen Schutz von einer Million Dollar geboten. «Wir hätten ja nie gedacht, dass alle Häuser gleichzeitig abbrennen würden», sagt sie.

Einzig den Hund gerettet

Chris Parry hat sich im Evakuierungszentrum gerade neue Schuhe und ein Kopfkissen geholt, aber schlafen wird er in seinem Auto auf dem Parkplatz. «Mein Hund fühlt sich dort wohler», sagt der Afroamerikaner, die Hundeleine hat er sich über die Schultern geworfen. Parry lebte in den letzten Monaten in Pacific Palisades, im Gästehaus seiner Tante. Er habe keinen festen Wohnsitz. «Ich lebe von Tag zu Tag», sagt er lachend.

Trotz der Katastrophe ist Parry guten Mutes. Am Freitagabend will er sogar wie jede Woche in seine Tanzstunde gehen. «Es könnte so viel schlimmer sein, schau dir all die Menschen an, die gestorben sind», sagt er. «Ausser meinem Hund brauche ich nichts.»

«Das hier ist ein Abenteuer»

Doch im Evakuierungszentrum befinden sich auch Menschen, die nicht unbedingt hier sein müssten. Eine Frau kommt aus dem Evakuierungszentrum und führt ihren Hund spazieren, ihr junger Sohn rennt über die angrenzenden Wiesen. Sie wohne im Stadtteil Santa Monica, erzählt die Dame mit den langen blonden Haaren. Mit ihrer Mutter, dem Sohn und den zwei Hunden sei sie vorsorglich geflohen, «mein Sohn wurde panisch bei all dem Rauch».

Sie macht kein Hehl daraus, dass sie die Grosszügigkeit der Helfer geniesst. «Es ist so schön, mal nicht den Abwasch machen zu müssen», sagt sie ganz direkt. Im Evakuierungszentrum gebe es Kinderbetreuung, Essen und sogar Geschenke, sagt sie und zeigt auf einen noch verpackten Hundeträger, den ihr gerade jemand gegeben habe. «Für uns ist das vor allem ein Abenteuer.»

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