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Nach Angaben der örtlichen Polizei wurde Dana Eden, die Mitschöpferin und ausführende Produzentin des erfolgreichen TV-Spionagethrillers „Teheran“, tot in einem Hotelzimmer in Athen aufgefunden.
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Der 52-jährige Eden war in Griechenland und drehte die vierte Staffel der Serie, in der es um einen Mossad-Agenten geht, der den Iran daran hindern will, an eine Atombombe zu gelangen.
Die Todesursache wurde nicht bestätigt und eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Ihr plötzlicher Tod hat angesichts der Art der Erzählung der Serie in den sozialen Medien Gerüchte über ein schlechtes Spiel ausgelöst. Es gab auch irreführende Berichte in israelischen Medien, denen zufolge die griechische Polizei eine mögliche Verbindung zum Iran untersuchte.
Die internationale Produktionsfirma Donna and Shula Productions veröffentlichte jedoch eine Erklärung, in der sie alle „unbegründeten“ Gerüchte über den Tod des israelischen TV-Managers zurückwies.
„Dies ist ein Moment großer Trauer für die Familie, Freunde und Kollegen“, heißt es in der Erklärung. „Die Produktionsfirma möchte klarstellen, dass Gerüchte über einen kriminellen oder nationalistischen Todesfall nicht wahr und unbegründet sind.“
KAN, der israelische öffentlich-rechtliche Sender, der Teheran mitproduziert, veröffentlichte ebenfalls eine Erklärung zu Edens Tod.
„Wir sind traurig über den Tod unserer Freundin und Partnerin in einer langen Reihe von Produktionen, Serien und Programmen der Israel Broadcasting Corporation – Dana Eden. Dana gehörte zu den führenden Persönlichkeiten der israelischen Fernsehindustrie und war eine zentrale Figur bei der Entstehung und Leitung einiger der prominentesten und einflussreichsten Produktionen des Unternehmens.“
„Teheran“ war ein großer Erfolg für Apple TV und die Stars sind Niv Sultan, Shaun Toub, Glenn Close und Hugh Laurie. Die Show gewann 2021 einen International Emmy Award für die beste Dramaserie und war damit die erste israelische Serie, die diesen Preis gewann.
Eden hatte bestätigt, dass sowohl Israelis als auch Iraner an der Show zusammenarbeiteten, und sagte, dass die kreative Zusammenarbeit ihr Hoffnung gebe.
„Ich denke, es gibt Hoffnung für die Zukunft, und ich hoffe, dass wir, die Iraner und die Israelis, in Jerusalem und in Teheran als Freunde und nicht als Feinde zusammengehen können.“







