Close Menu
Meilleur en Suisse
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Im Trend
Für einen Cameo-Auftritt kam das WM-Fieber nach Chicago, aber wir sind außen vor und schauen hinein

Für einen Cameo-Auftritt kam das WM-Fieber nach Chicago, aber wir sind außen vor und schauen hinein

Juni 7, 2026
Mindestens zwei Tote und 22 Verwundete im Libanon, während der Iran-Krieg seinen 100. Tag erreicht

Mindestens zwei Tote und 22 Verwundete im Libanon, während der Iran-Krieg seinen 100. Tag erreicht

Juni 7, 2026
In Zahlen: 100 Tage amerikanisch-israelischer Krieg gegen den Iran | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

In Zahlen: 100 Tage amerikanisch-israelischer Krieg gegen den Iran | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

Juni 7, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Trendthemen:
  • Feuilleton
  • Gesellschaft
  • Mobilität
  • Panorama
  • Pressemitteilung
  • Scheinwerfer
  • Gaza-Krieg
Login
Facebook X (Twitter) Instagram
Sonntag, Juni 7
Meilleur en Suisse
Abonnieren Verbinden
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Meilleur en Suisse
Startseite » Der ANC dürfte die Mehrheit verlieren. Für Südafrika könnte es ein Befreiungsschlag sein
Welt

Der ANC dürfte die Mehrheit verlieren. Für Südafrika könnte es ein Befreiungsschlag sein

MitarbeiterBy MitarbeiterJuni 1, 2024
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Telegram Email WhatsApp Copy Link
Der ANC dürfte die Mehrheit verlieren. Für Südafrika könnte es ein Befreiungsschlag sein

Die ehemalige Anti-Apartheid-Bewegung muss sich nach dreissig Jahren Alleinherrschaft einen Koalitionspartner suchen. Und beweisen, dass sie sich neu erfinden kann.

Diesmal scheint es passiert zu sein. Der African National Congress (ANC), Nelson Mandelas einst so stolze Partei, dürfte bei den Wahlen in Südafrika die Mehrheit verloren haben. Zum ersten Mal seit dem Ende der Apartheid vor genau dreissig Jahren.

Das heisst mit grosser Wahrscheinlichkeit: Der ANC bleibt stärkste Partei, wird aber nicht mehr alleine regieren. Er hat gegenüber der letzten Wahl rund 15 Prozentpunkte verloren. Das ist in jeder Demokratie ein gewaltiger Einbruch. In Südafrika ist es auch das Ende einer Epoche.

Eine neue Epoche beginnt. Eine, in der der ANC sich Koalitionspartner suchen muss, die seiner Macht Grenzen setzen. Für Südafrika ist das eine gute Sache. Denn der ANC ist seit Jahren eine selbstherrliche Partei, die noch immer von der Vergangenheit als Befreiungsbewegung zehrt, sich aber schwertut, Ideen für die Zukunft des Landes zu entwickeln. Vielleicht ist der ANC nun endlich gezwungen, sich neu zu erfinden.

ANC verpasst erstmals seit 1994 das absolute Mehr

Wähleranteil in Prozent

Südafrika und der ANC waren Vorbild für Afrika

Südafrika hat in drei Jahrzehnten ANC-Herrschaft Fortschritte gemacht – zum Beispiel bildete sich eine schwarze Mittelklasse. Doch die Probleme bleiben gewaltig. Südafrika ist noch immer eines der ungleichsten Länder der Welt. Über die Hälfte der 62 Millionen Südafrikanerinnen und Südafrikaner lebt unter der Armutsgrenze. Das Wirtschaftswachstum tendierte jüngst gegen null; das Bruttoinlandprodukt pro Kopf fiel von 8800 Dollar im Jahr 2011 auf knapp über 6000 Dollar im vergangenen Jahr. Die Kriminalität ist ausser Kontrolle, die Wasserversorgung marode, Stromausfälle sind ein ständiges Phänomen.

Der ANC war seit längerem eine Partei, die den südafrikanischen Staat quasi als ihr Eigentum betrachtete. Was in zahlreichen Korruptionsskandalen zum Ausdruck kam, in die von Präsidenten bis zu niederrangigen Parteifunktionären viele verwickelt waren. Der ANC hatte auch immer weniger Argumente, weshalb er diesen Staat weiter führen sollte. Meist hatten die Argumente mit dem Kampf gegen die Apartheid zu tun. Doch das Kapital aus der Vergangenheit ist irgendwann aufgebraucht.

Dabei hat die Partei tatsächlich Historisches geleistet. Als Nelson Mandela Südafrika 1994 aus der Apartheid führte, waren das Land und seine Partei Vorbilder für ganz Afrika. Der Kontinent hatte bleierne Jahre hinter sich, er wurde erdrückt von Schulden und Diktaturen. Das änderte sich in den 1990er Jahren. Manche wagten es, von einer afrikanischen Renaissance zu sprechen. Sie meinten immer auch Südafrika.

Doch seither ist Südafrika zu einem Land geworden, das mit sich selber beschäftigt ist; geführt von einer ebenso selbstfixierten Partei. Auch wenn Südafrika sich in den letzten Jahren international Gehör verschaffen konnte, hatte man den Eindruck, die ANC-Regierung sei von Nostalgie getrieben. Etwa wenn sie in der Uno Russland beistand, einem einstigen Verbündeten aus Anti-Apartheid-Zeiten.

Südafrikas Demokratie ist trotz allem lebendig

Viele Südafrikaner haben genug von diesem ANC. Bei keiner Generation dürfte das Gefühl stärker sein als bei den unter 30-Jährigen. Jener Generation, die nach dem Ende der Apartheid geboren wurde und die den ANC nicht als Befreiungsbewegung kennt, sondern nur als verknöcherte Quasi-Staatspartei. Dieselbe Generation, bei der mehr als die Hälfte arbeitslos sind. Sie dürfte gerade wesentlich dazu beigetragen haben, die Alleinherrschaft des ANC zu beenden.

Der ANC wird nun lernen müssen, mit einem Koalitionspartner zu regieren. Idealerweise mit der Democratic Alliance (DA), der grössten Oppositionspartei. Sie wäre stark genug, um mehr als eine simple Mehrheitsbeschafferin für den ANC zu sein. Womit dieser gezwungen wäre, sich für seine Politik gegenüber dem Koalitionspartner zu rechtfertigen – und den Wählerinnen und Wählern zu beweisen, dass er eine Partei ist, die ihre Legitimität nicht nur aus der Vergangenheit zieht.

Das Potenzial ist vorhanden. Südafrikas Demokratie ist trotz allem lebendig. Von einer Wahl, wie sie das Land abgehalten hat, können die meisten Afrikanerinnen und Afrikaner nur träumen. Mehr als 50 Parteien haben Kandidaten gestellt. Die Wahlbeteiligung war trotz anderslautenden Prognosen hoch. Südafrika ist kein apathisches Land. Ein zorniges vielleicht. Aber eines, das noch immer an seine hart erkämpfte Demokratie glaubt. Es ist am ANC, zu beweisen, dass er die richtige Partei ist, um dieses Land zu führen.

Weiter Lesen

In Zahlen: 100 Tage amerikanisch-israelischer Krieg gegen den Iran | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

In Zahlen: 100 Tage amerikanisch-israelischer Krieg gegen den Iran | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

Warum werden die Wahlen in Armenien im Ausland so aufmerksam beobachtet? | Wahlnachrichten

Warum werden die Wahlen in Armenien im Ausland so aufmerksam beobachtet? | Wahlnachrichten

Nach Angaben der USA wurden iranische Radaranlagen in Goruk und auf der Insel Qeschm getroffen | US-israelischer Krieg gegen Iran

Nach Angaben der USA wurden iranische Radaranlagen in Goruk und auf der Insel Qeschm getroffen | US-israelischer Krieg gegen Iran

Selenskyj: Putin entscheidet sich für Krieg, indem er Angebot für persönliche Gespräche ablehnt | Russland-Ukraine-Krieg

Selenskyj: Putin entscheidet sich für Krieg, indem er Angebot für persönliche Gespräche ablehnt | Russland-Ukraine-Krieg

Diskussionsthemen zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026: Halbzeitshow im NFL-Stil, Trikots und mehr | Nachrichten zur Weltmeisterschaft 2026

Diskussionsthemen zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026: Halbzeitshow im NFL-Stil, Trikots und mehr | Nachrichten zur Weltmeisterschaft 2026

Warum investieren die USA so sehr in die Wahlen in Kolumbien? | Donald Trump

Warum investieren die USA so sehr in die Wahlen in Kolumbien? | Donald Trump

Redakteurfavoriten

Mindestens zwei Tote und 22 Verwundete im Libanon, während der Iran-Krieg seinen 100. Tag erreicht

Mindestens zwei Tote und 22 Verwundete im Libanon, während der Iran-Krieg seinen 100. Tag erreicht

Juni 7, 2026
In Zahlen: 100 Tage amerikanisch-israelischer Krieg gegen den Iran | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

In Zahlen: 100 Tage amerikanisch-israelischer Krieg gegen den Iran | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

Juni 7, 2026
Pochettino sagt, USMNT sei trotz der 1:2-Niederlage gegen Deutschland für die Weltmeisterschaft bereit

Pochettino sagt, USMNT sei trotz der 1:2-Niederlage gegen Deutschland für die Weltmeisterschaft bereit

Juni 7, 2026
Warum werden die Wahlen in Armenien im Ausland so aufmerksam beobachtet? | Wahlnachrichten

Warum werden die Wahlen in Armenien im Ausland so aufmerksam beobachtet? | Wahlnachrichten

Juni 6, 2026
82. Jahrestag des D-Day in Frankreich gefeiert

82. Jahrestag des D-Day in Frankreich gefeiert

Juni 6, 2026

Neueste Nachrichten

Nach Angaben der USA wurden iranische Radaranlagen in Goruk und auf der Insel Qeschm getroffen | US-israelischer Krieg gegen Iran

Nach Angaben der USA wurden iranische Radaranlagen in Goruk und auf der Insel Qeschm getroffen | US-israelischer Krieg gegen Iran

Juni 6, 2026
Von der Leyen warnte vor China. Europa hat nicht zugehört. Wird es jetzt?

Von der Leyen warnte vor China. Europa hat nicht zugehört. Wird es jetzt?

Juni 6, 2026
Lennart Karl fällt verletzungsbedingt aus dem deutschen WM-Kader und wird durch Assan Ouedraogo ersetzt

Lennart Karl fällt verletzungsbedingt aus dem deutschen WM-Kader und wird durch Assan Ouedraogo ersetzt

Juni 6, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Meilleur en Suisse. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Nutzungsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login to your account below.

Lost password?