Mit dem Cloud-Infrastrukturanbieter CoreWeave kommt das erste grosse Startup aus dem Bereich künstliche Intelligenz an die Börse. Weitere IPO-Kandidaten sind in den Startlöchern. Taut der Markt für Publikumsöffnungen nach einem langen Winter endlich auf?
An den amerikanischen Aktienmärkten hat sich die Lage etwas stabilisiert – zumindest für den Moment. Nach einem freundlichen Auftakt in die Woche ist der Leitindex S&P 500 am Dienstagabend fester aus dem Handel gegangen. Der Nasdaq 100 mit den grössten Technologiewerten hat 0,5% gutgemacht.
Die Sektoren Informationstechnologie und zyklischer Konsum, die in der Korrekturphase besonders stark unter Druck geraten waren, haben seit Mitte März Boden gefunden. Auch andere konjunktursensitive Unternehmen aus den Sektoren Finanzen und Industrie verspürten zuletzt Auftrieb. Derweil haben die defensiven Sektoren Basiskonsum, Versorger, Immobilien und Gesundheit etwas Terrain preisgegeben.
Parallel dazu hat die grosse Rotation aus amerikanischen Aktien in die Börsen anderer Länder nachgelassen. Der SPY-ETF auf den S&P 500 hat gegenüber vergleichbaren Fonds mit europäischen und chinesischen Unternehmen in den vergangenen Tagen leicht aufgeholt. Massgeblich dazu beigetragen haben die «Magnificent Seven»: Apple, Microsoft, Nvidia, Amazon, Alphabet, Meta Platforms und Tesla. Auch der Dollar konnte sich zuletzt fangen.
Ein Teil der jüngsten Kursbewegungen dürfte damit zu tun haben, dass die Daten zur Konjunktur in den USA nicht mehr durchs Band enttäuschen. Der Citi Economic Surprise Index, der die Abweichung der Zahlen von den Schätzungen der Ökonomen misst, bewegt sich noch immer im negativen Bereich. Der Abwärtstrend seit Ende Februar ist vorerst aber gestoppt. Dazu passt die Gegenbewegung bei den Zinsen.
Die US-Wirtschaft wird im Fokus bleiben. Sahen die Märkte in den Monaten um den Jahreswechsel das grösste Risiko in hartnäckiger Inflation und steigenden Zinsen, stehen derzeit Sorgen um eine Abkühlung der Konjunktur im Vordergrund. Entsprechend hat sich die Korrelation zwischen Aktien und Bonds verändert: An Tagen, an denen die Renditen auf langfristige US-Staatsanleihen steigen, tendieren die Börsen fester und umgekehrt.
Die Stimmung kann natürlich rasch wieder drehen. Von einer nachhaltigen Trendwende zu sprechen, erscheint verfrüht. Dass sich die Lage momentan etwas entspannt hat, lässt sich aber auch bei Aktien mit Bezug zum Thema künstliche Intelligenz beobachten. Mit dem Cloud-Infrastrukturanbieter CoreWeave absolviert diese Woche das erste prominente KI-Startup das Debüt an der Börse. Weitere IPO-Kandidaten machen sich bereit.
Aus diesem Grund befasst sich «The Pulse» in der heutigen Ausgabe mit CoreWeave und den Perspektiven im Markt für Publikumsöffnungen.
Cloud-Infrastrukturdienst für Nvidia-Chips
Reine Wetten auf künstliche Intelligenz sind an der Börse rar. Mehr als zwei Jahre nachdem OpenAI mit ChatGPT den Boom gestartet hat, ist Nvidia de facto noch immer die mit Abstand beste Option, um direkt vom Hype zu profitieren. Tech-Unternehmen wie Broadcom, Microsoft, Alphabet, Meta, Arista Networks oder Palantir bieten zwar ebenfalls ein KI-Exposure, ihr Geschäftsgang hängt aber auch wesentlich von anderen Faktoren ab.
Mit umso mehr Spannung wird die Publikumsöffnung (Initial Public Offering, IPO) von CoreWeave erwartet. Das Unternehmen bietet Rechenleistung für KI-Systeme an. Konkret handelt es sich um Cloud-Infrastrukturdienste, die Kunden den Zugriff auf Grafikprozessoren (Graphics Processing Unit, GPU) von Nvidia ermöglichen. CoreWeave betreibt dazu 32 Rechenzentren mit insgesamt mehr als 250’000 GPU-Chips.
Das Debüt an der Nasdaq unter dem Börsenkürzel «CRWV» ist diese Woche geplant. Wie sich dem aktualisierten IPO-Prospekt entnehmen lässt, musste das Unternehmen seine Ambitionen zurücknehmen. Zunächst wurde ein Emissionsvolumen von rund 4 Mrd. $ anvisiert, nun sind es 2,7 Mrd. $. Das entspricht der grössten Publikumsöffnung im Tech-Sektor seit dem IPO des britischen Chip-Architekten Arm im Herbst 2023 mit knapp 4,9 Mrd. $.
Wie praktisch bei jedem grösseren IPO sind die Aktien überzeichnet. Die erwartete Preisspanne beläuft sich auf 47 bis 55 $ pro Valor, wobei 49 Mio. Titel verkauft werden sollen. Daraus ergibt sich ein Börsenwert von bis zu 27 Mrd. $. Die federführende Bank ist Morgan Stanley, assistiert von JPMorgan und Goldman Sachs.
CoreWeave wurde 2017 unter dem Namen Atlantic Crypto als Spezialist für das Schürfen von Bitcoin und anderen Digitalwährungen gegründet. Das Gründer-Trio um Michael Intrator arbeitete ursprünglich für einen Hedgefonds, der Erdgas-Kontrakte handelte. Als der Krypto-Markt 2019 kollabierte, benannten sie die Firma um, kauften in grossem Stil GPU-Chips zusammen und boten sie Kunden über die Cloud für 3D-Modellierungen und die Analyse von Daten an.
Im Zug der Begeisterung um ChatGPT ab Ende 2022 schwenkte CoreWeave auf Rechenleistung für KI-Modelle um. Das Geschäft ist heute ein Hyperscaler-Modell, vergleichbar mit Branchenleadern wie Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure oder Google Cloud. Gemäss Schätzungen des Researchdiensts Omdia hat das Unternehmen im vergangenen Jahr rund 3 Mrd. $ in Grossrechner für Cloud-Dienste investiert.
Abhängigkeit von Microsoft ist ein Risiko
CoreWeave ist damit beim Wettrüsten im Bereich künstliche Intelligenz vorne dabei. Dank der Nachfrage nach Rechendiensten ist das Geschäft in den vergangenen zwei Jahren rasch gewachsen. 2024 nahm der Umsatz von 229 Mio. $ auf 1,9 Mrd. $ zu. Der Betriebsgewinn stieg auf 324 Mio. $, nach 15 Mio. $ Verlust im Vorjahr. Unter dem Strich schreibt das Unternehmen allerdings weiterhin rote Zahlen. Der Verlust weitete sich gegenüber 2023 von 594 auf 863 Mio. $ aus.
Hinzu kommt ein beträchtliches Klumpenrisiko: Microsoft kam 2024 für 62% der Einnahmen auf. Der zweitgrösste Kunde, vermutlich Meta, machte 15% aus. Ein weiterer wichtiger Kunde ist Nvidia. Gemäss dem Tech-Magazin «The Information» hatte der Halbleiterkonzern 2023 zu einem Investment von 1,3 Mrd. $ über vier Jahre zugestimmt, «um die eigenen Chips von CoreWeave zu mieten». Die Beteiligung von Nvidia an CoreWeave beträgt knapp 6% und soll mit der Publikumsöffnung auf 5% reduziert werden.
CoreWeave schleppt zudem rund 7 Mrd. $ an Schulden mit sich. Rund 1 Mrd. $ aus den IPO-Einnahmen sollen zur Rückzahlung von Krediten verwendet werden. Weitere Risiken bestehen darin, dass Hochleistungs-Chips schnell veralten und sich Überkapazitäten bilden könnten. Kunden wie Microsoft nutzen CoreWeave vor allem, um im KI-Wettlauf temporäre Engpässe zu überbrücken. Sowohl Microsoft-CEO Satya Nadella wie auch Alibaba-Chef Joe Tsai haben unlängst aber davor gewarnt, dass zu viele Investitionen in KI-Systeme fliessen.
Hinsichtlich Investments in den Aktien stimmt das alles eher vorsichtig. «Der Abschnitt [im IPO-Prospekt] über die Risikofaktoren ist ein wahres Wunderwerk», äussert sich der unabhängige Tech-Analyst Benedict Evans kritisch. «Für mich ist das nicht nur ein Unternehmen, sondern genauso auch ein Stück Financial Engineering», beschreibt er CoreWeave. Gemeint sind damit finanztechnische Spielereien.
Investoren wird für die Titel ein stolzer Preis abverlangt. Basierend auf den operativen Kennzahlen in den IPO-Unterlagen bewegt sich das Verhältnis von Unternehmenswert zu Umsatz zwischen 16 bis 17. Auf Rechenzentren spezialisierte Immobiliengesellschaften wie Crown Castle, Equinix oder Digital Realty Trust, die selber ziemlich teuer sind, handeln zu einem Vielfachen von rund 11 bis 12. Im Fall von Hauptkunde Microsoft beträgt der Vergleichswert ebenfalls rund 11.
Im IPO-Markt keimt Hoffnung
Der Börsengang von CoreWeave hat Signalwirkung auf den IPO-Markt. Mit StubHub, einem Sekundärmarkt für Sport- und Konzerttickets, dem Fintech-Unternehmen Klarna und dem Online-Gesundheitsberater Hinge Health hat in den vergangenen Tagen eine Reihe weiterer Unternehmen Pläne für eine Publikumsöffnung präsentiert. Auf das Debüt an Wallstreet bereitet sich ebenso der KI-Chipdesigner Cerebras Systems vor.
Im IPO-Markt kommt damit nach einem langen Winter etwas Frühlingsstimmung auf. «Die jüngsten Marktturbulenzen haben wahrscheinlich einige Investoren dazu veranlasst, die Erwartungen für Börsengänge im Jahr 2025 zu überdenken», heisst es einem Bericht des auf IPO-Transaktionen spezialisierten Brokers Renaissance Capital «Die Zahl neuer Börsenpläne und die Nachrichten zu privaten Unternehmen deuten aber darauf hin, dass Emittenten weiterhin optimistisch sind.»
Davon könnte beispielsweise auch Holcim profitieren. Das US-Geschäft des Schweizer Baustoffkonzerns wird bis Ende Juni in den USA kotiert. Etwas mehr Bewegung sollte es auch in Europa geben. The Market hat letzthin deshalb in zwei Analysen IPO-Kandidaten an der Schweizer Börse SIX und am deutschen Aktienmarkt vorgestellt.
Zum aktuellen Stand dürfte sich das Volumen an Publikumsöffnungen an den US-Börsen für das erste Quartal auf rund 9,4 Mrd. $ belaufen. Das ist der höchste Wert in den ersten drei Monaten eines Jahres seit den Übertreibungen von 2020/21.
Anzeichen einer leichten Belebung lassen sich ebenso im Mark für SPAC-Transaktionen (Special Purpose Acquisition Company) erkennen, wo die Exzesse im Jahr 2021 am grössten waren.
Ob sich der IPO-Markt tatsächlich aufwärmt, wird vor allem von der Grundstimmung an der Börse respektive vom Risikoappetit abhängen. Die Performance prominenter Neuzugänge fällt über die letzten Jahre durchwachsen aus. Der Halbleiterkonzern Arm beispielsweise ist an der Börse eine Erfolgsstory, hat seit dem Rekordhoch vom Sommer 2024 indes mehr als 30% verloren. Überaus positiv hat sich GE Vernova, die vormalige Energiesparte von General Electric, entwickelt.
Andere Beispiele sind weniger erfreulich. Der Taxi-Dienst Uber verbucht seit dem Börsengang im Mai 2019 immerhin einen Kursgewinn von gut 80%, hinkt dem S&P 500 aber knapp hinterher. Enttäuschend ist die Performance des Online-Wohnungsvermieters Airbnb, der sich Ende 2020 dem Publikum öffnete. Mit dem Uber-Konkurrenten Lyft und dem Elektroauto-Hersteller Rivian haben Anleger gravierende Verluste erlitten.
Von vielen, vormals «heissen» Namen wie Zoom Communications, Beyond Meat oder dem Videogame-Softwareentwickler Unity redet heute niemand mehr. Das Gentest-Unternehmen 23andME, das im Sommer 2021 mit dem Börsengang für grosse Schlagzeilen sorgte, hat am vergangenen Wochenende den Konkurs erklärt.
Andere Titel wie Pinterest, Roblox oder Robinhood Markets konnten sich seit der scharfen Korrektur zwar aufrappeln. Wie schwierig es für Privatanleger aber ist, mit Publikumsöffnungen Geld zu verdienen, zeigt sich am IPO-ETF von Renaissance Capital. Der Aktienkurs des Fonds, der die liquidesten Neulinge an den US-Börsen jeweils über einen Zeitraum von drei Jahren hält, liegt im Langzeitvergleich mit dem Gesamtmarkt weit zurück.
Deep Diving
An dieser Stelle präsentieren wir wie immer einige Links, die einen vertieften Einblick in ein aktuelles Thema geben:
- Software spielt in der Autoindustrie eine immer wichtigere Rolle. Auch in diesem Bereich holen chinesische Hersteller rasch auf und könnten die Führung übernehmen. Ein Beispiel dafür ist das neue ES90-Modell der schwedischen Marke Volvo, die heute zu Geely gehört, Chinas zweitgrösstem EV-Hersteller nach BYD. Für Tesla und US-Technologiekonzerne generell bedeutet dieser Trend keine guten Nachrichten, wie ein Hintergrundbericht des Newsletters «Crazy Stupid Tech» zeigt.
- Mit der fortschreitenden Elektrifizierung der Wirtschaft steigt die Nachfrage nach Elektrizität. Mitverantwortlich dafür sind Elektrofahrzeuge und der rapide Ausbau von Rechenzentren. In den USA sollen deshalb stillgelegte Kernkraftwerke wieder in Betrieb genommen werden. Doch solche Projekte gestalten sich nicht einfach. Eine Reportage des Börsensenders «CNBC» befasst sich mit den Herausforderungen beim 2022 ausrangierten Palisades-Atomkraftwerk in Michigan.
- Um SoftBank war es lange still. Doch jetzt wird das Tech-Konglomerat aus Japan wieder aktiv. Im Januar hat es zusammen mit OpenAI, Oracle und dem Staatsfonds MGX das KI-Infrastrukturprojekt Stargate lanciert, nun kauft es den Chip-Designer Ampere Computing für 6,5 Mrd. $. Softbank-Gründer Masayoshi «Masa» Son ist für hochgradig spekulative Investments bekannt. Mit seiner ereignisreichen Karriere befasst sich die Biografie «Gambling Man: The Wild Ride of Japan’s Masayoshi Son». Die «London Review of Books» hat dazu eine Rezension verfasst.
- Und hier noch etwas Nostalgie für alle Fans von Science-Fiction: Das Auktionshaus Sotheby’s versteigert Requisiten und Erinnerungsstücke aus Sci-Fi-Klassikern. Darunter befinden sich unter anderem ein Modell von E.T. sowie zwei Sandwürmer aus David Lynchs Verfilmung von «Dune» im Jahr 1984.
Und zum Schluss noch dies: Tariff Man
Die Nachrichtenlage zur Zollpolitik der Trump-Regierung verändert sich täglich, manchmal sogar stündlich. Gemäss dem neusten Stand sollen ab dem 2. April alle Länder, die Erdöl aus Venezuela kaufen, mit einer Gebühr von 25% auf jegliche Einfuhren in die USA bestraft werden.
Ob es Donald Trump damit tatsächlich ernst ist, bleibt wie so oft ungewiss. Offensichtlich ist, dass er den Druck auf das Regime in Caracas verstärken will. Dass die USA selbst der zweitgrösste Importeur von venezolanischem Öl sind, erwähnt er aber nicht. Auch hat das US-Schatzamt die Lizenz des Energieriesen Chevron zur Ölproduktion in Venezuela soeben bis Ende Mai verlängert.
Konkrete Massnahmen der US-Regierung zur Eskalation von Handelskonflikten richten sich vor allem gegen China. Zölle auf Importe aus der Volksrepublik sind bereits in zwei Phasen um 20% erhöht worden. Die erste Phase trat Anfang Februar in Kraft, die zweite Anfang März. Peking hat darauf jeweils mit Zöllen von 15 bzw. 10% auf verschiedene Exporte aus den USA reagiert.
Diese Woche befragt das US-Handelsministerium Interessengruppen aus diversen Branchen zu den Auswirkungen einer potenziellen Gebühr für in China gebaute Frachtschiffe, die Häfen in den USA anlaufen. Die Trump-Regierung will mit der Massnahme den heimischen Schiffbau fördern, der heute praktisch inexistent ist.
Ob solche Pläne umgesetzt werden, bleibt abzuwarten. Das Risiko von Zöllen und anderen Handelssanktionen sorgt jedoch schon seit Monaten für beträchtliche Bewegungen in den globalen Lieferketten. Besonders deutlich zeigt sich das in den Güterhäfen von Los Angeles und Long Beach, über die rund 40% der Containerimporte in die USA abgewickelt werden.
Der Port of Los Angeles meldet für Februar erneut eindrückliche Zahlen. Im Vorjahresvergleich sind die Einfuhren um 1% auf 413’236 Standardcontainer gestiegen. Das ist der zweithöchste Wert für den Monat Februar in der 117-jährigen Geschichte der Hafenanlage. Nur 2022 während des Pandemie-Booms herrschte mehr Betrieb.
«Viele Einzelhändler und Industrieunternehmen haben ihre Produkte früher als üblich über Los Angeles importiert, um sich gegen die Zölle abzusichern», erklärt Hafendirektor Gene Seroka. «Wegen der umfangreichen Lagerbestände, die sich bereits hier befinden, und der Ungewissheit über die Zölle ist es möglich, dass wir in der zweiten Jahreshälfte einen Rückgang des Volumens um 10% erleben werden», hält er in einer Medienmitteilung fest.
Ebenso geschäftig geht es momentan im Port of Long Beach zu und her. Die Importe haben im Februar sogar um fast 12% auf 368’669 Container zugenommen. «Detailhändler haben ihre Warenlieferungen im Vorfeld der zu erwartenden Zölle auf einige eingeführten Produkte und Materialien fortgesetzt», berichtet CEO Mario Cordero.
Der grösste Teil der Waren stammt aus Asien, vorab aus China/Hongkong, Japan, Vietnam, Taiwan und Südkorea. Zu den Hauptkategorien zählen Möbel, Autoteile, Plastikfabrikate sowie Bekleidung und Schuhe. Auch dort wappnen sich Unternehmen für schwierige Zeiten. Japans Exporte beispielsweise sind im Februar zum fünften Monat in Folge gestiegen. Unternehmen wie Sony stocken wegen Trumps Androhung von Zöllen ihre Lager in den USA auf.