Jill Biden springt immer häufiger als Beschützerin ihres Mannes ein. Die Aufgabe ist wichtiger denn je, denn die heisse Phase im US-Wahlkampf hat gerade erst begonnen.
«NZZ Akzent»: Joe Bidens Aufpasserin
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In dieser Podcast-Episode:
Es ist Anfang März 2024, im Kamin des Weissen Hauses brennt ein Feuer. Der amerikanische Präsident Joe Biden sitzt vor dem Kamin und beantwortet Journalistenfragen. Die USA würden Hilfsgüter aus der Luft abwerfen, um die humanitäre Lage in der Ukraine zu verbessern. Die Ukraine – das wird erst später allen klar – war aber gar nicht gemeint: Joe Biden hatte das Land gerade mehrfach mit Gaza verwechselt. Solche Fehltritte sind für ihn zwar nicht neu, aber sie passieren deutlich häufiger als früher.
Das Umfeld des US-Präsidenten will Biden vor solchen Peinlichkeiten schützen. Die wichtigste Rolle spielt dabei die Person, die ihm wohl am nächsten steht: seine Ehefrau Jill Biden. Die beiden sind seit 46 Jahren verheiratet. «Sie ist gewissermassen seine Aufpasserin, die ihn anleitet», sagt die Feuilletonredaktorin Birgit Schmid. Bei öffentlichen Auftritten sei Jill fast immer an Joes Seite, gebe ihm Zeichen oder flüstere ihm Anweisungen ins Ohr. Sie wache nicht nur über öffentliche Auftritte, sondern präge auch massgeblich das Bild, welches die Medien vom alternden Präsidenten zeichnen.
Wie Jill Biden dabei vorgeht und ob ihre Strategien funktionieren, erklärt Birgit Schmid in der neuen Folge von «NZZ Akzent»: «Denn diese Aufgabe ist im aktuellen Wahlkampf wichtiger denn je.»
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