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Startseite » Jordan Bardella ist Marine Le Pens Ziehsohn – ist er auch der nächste Präsidentschaftskandidat der Rechten?
Welt

Jordan Bardella ist Marine Le Pens Ziehsohn – ist er auch der nächste Präsidentschaftskandidat der Rechten?

MitarbeiterBy MitarbeiterApril 1, 2025
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Jordan Bardella ist Marine Le Pens Ziehsohn – ist er auch der nächste Präsidentschaftskandidat der Rechten?

Mit der Verurteilung zur Unwählbarkeit ist Marine Le Pen ausgebremst worden. Doch sie hat vorgesorgt: Seit Jahren hat sie sich dem Aufbau des 29-jährigen Parteichefs Jordan Bardella gewidmet. Die beiden harmonieren gut – erst zögerlich bildet er ein eigenes Profil.

Kürzlich in Israel hatte Jordan Bardella einmal mehr Gelegenheit, sich von den Dämonen seiner Partei zu befreien. Der junge Parteichef war zu einer Antisemitismus-Konferenz nach Jerusalem eingeladen worden, wo ihn ein ausgewanderter Franzose ansprach. Ob das Rassemblement national (RN) denn wirklich mit dem judenfeindlichen Erbe von Jean-Marie Le Pen gebrochen habe, wollte der Mann wissen. «Die Shoah war der Höhepunkt der Barbarei», antwortete Bardella ohne Umschweife.

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Staatsmännisches Profil

Für Bardella hatte die Israel-Reise einen doppelten Nutzen. Der RN-Chef durfte zum einen die erfolgreiche Strategie der «dédiabolisation», also der Normalisierung seiner Partei weiter vorantreiben – und er konnte in Jerusalem sein staatsmännisches Profil schärfen. Sogar ein Vier-Augen-Gespräch mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu war für ihn drin.

Jordan Bardella, das ist kein Geheimnis, läuft sich für höhere Weihen warm. Mit gerade einmal 29 Jahren hatte er im November seine Biografie veröffentlicht. «Ce que je cherche» (Was ich suche) heisst sie und erzählt auf rund 300 Seiten von Bardellas Überzeugungen. Französische Beobachter interpretierten das Buch als Kampagne, um im Gespräch zu bleiben: Zwar hatte der junge Europaabgeordnete nach der Auflösung des Parlaments nicht Premierminister werden konnte, wie sich das seine Partei erträumt hatte. Doch eine Niederlage sollte das nicht darstellen, höchstens ein Umweg auf dem Weg zur Macht.

Jetzt, nach der Verurteilung seiner Mentorin Marine Le Pen, könnte es für Bardella viel schneller als gedacht nach oben gehen. Die langjährige Chefin des RN wurde am Montag wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder zu einer Geldstrafe und zu vier Jahren Haft verurteilt (davon zwei auf Bewährung und zwei, die sie wohl mit der Fussfessel verbüssen muss). Zudem entzog ihr das Gericht für fünf Jahre das passive Wahlrecht, was bedeutet, dass Le Pen bei den nächsten Präsidentschaftswahlen 2027 nicht mehr antreten darf. Eine besonders harte, sogenannte «éxecution provisoire», das heisst eine Vollstreckung, die noch vor Abschluss eines Berufungsverfahrens greift, hatte die Richterin dafür angeordnet.

Aufruf zu friedlichen Protesten

Empört fragte Bardella nach der Urteilsverkündung, ob Frankreichs Justiz die Demokratie «hinrichten» wolle. Ein «Skandal», eine «brutale und unfaire Entscheidung» nannte er das Strafmass. Zusammen mit Le Pen eilte der RN-Chef am Nachmittag in die Parteizentrale, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Am Abend rief er die Franzosen über die sozialen Netzwerke zu friedlichen Massenprotesten auf. «Retten wir die Demokratie, unterstützen wir Marine!», schrieb er in einem offenen Brief.

Le Pen kündigte ihrerseits in einem Interview mit dem Fernsehsender TF1 an, das «politische Urteil» gegen sie anzufechten und nicht kampflos die Bühne zu verlassen. Zugleich äusserte sie sich auch zu ihrem möglichen Nachfolger Bardella – der für die Partei immer ein «Trumpf» gewesen sei: «Selbst wenn es Ihnen gelingt, Marine Le Pen loszuwerden, werden Sie Jordan Bardella nicht los.» Nicht anders hatte das zuletzt in einem Interview mit dem Figaro getönt, als Le Pen ihren Schützling als «enorme Bereicherung für die Bewegung» bezeichnete. «Wir verstehen uns sehr gut, ich vertraue ihm und wir sind uns in allem einig», hatte sie gesagt.

Tatsächlich gilt die Bindung zwischen Le Pen und Bardella als sehr stark. Die 56-jährige soll das politische Talent des smarten Jungpolitikers bereits erkannt haben, als dieser noch Flugblätter für die Partei in den Vororten von Paris verteilte. 2014, mit 19 Jahren, wurde der Sohn aus einer italienisch-algerischstämmigen Arbeiterfamilie Parteisekretär im berüchtigten «Problem»-Département Seine-Saint-Denis. 2019 stellte ihn das RN als Spitzenkandidat für die Europawahl auf, und zweieinhalb Jahre später übernahm Bardella bereits den Parteivorsitz.

Wirtschaftsliberale Positionen

Dieser Schachzug erlaubte Le Pen, sich auf andere, auch internationale Aufgaben zu konzentrieren, während Bardella die Führung der Partei im Inneren übernahm und dem RN ein jugendliches, moderneres Gesicht verlieh. Bardellas Herkunft aus den Banlieues verschaffte der «Arbeiterpartei» zusätzliche Glaubwürdigkeit, wobei der abgebrochene Geografiestudent keineswegs dem sozialpolitischen Flüge der Partei folgen sollte, im Gegenteil.

In seiner Biografie plädiert Bardella vielmehr für eine Annäherung an die Wirtschaft und für eine Abkehr von sozialistischen Positionen. Den ehemaligen konservativen (und inzwischen wegen Korruption verurteilten) Präsidenten Nicolas Sarkozy lobte Bardella für dessen Idee, Franzosen aus der Arbeiterklasse und dem konservativen Bürgertum unter einem gemeinsamen Dach zu vereinen. Und jüngst zeigte der RN-Vorsitzende sogar Sympathien für den amerikanischen Tech-Milliardär Elon Musk und dessen Ministerium für «effektive Regierungsführung» – eine ungewöhnliche Position für einen französischen Politiker.

Andere Protagonisten der Partei wie der RN-Abgeordnete Jean-Philippe Tanguy mögen eher auf die «kleinen Leute» zielen und sich für die Stärkung der Kaufkraft, höhere Renten und den Schutz von Arbeitnehmerrechten einsetzen. Doch diese Arbeitsteilung ist in den Augen Le Pens durchaus gewollt, um die Partei möglichst breit aufzustellen. Auch bei internationalen Positionen erweiterte Bardella das Meinungsspektrum, indem er sich entgegen der traditionellen Parteilinie hinter die Ukraine und die transatlantische Partnerschaft stellte und selbst die Nato-Mitgliedschaft Frankreichs nicht mehr hinterfragen wollte.

Für Marine Le Pen ist Bardella in erster Linie stets ein loyaler, aber vor allem untergeordneter Mitspieler gewesen. 2022, als sie ihn zum Parteichef beförderte, hatte sie schon geplant, ihn zum Premierminister ernennen, falls ihr der Sprung in den Élysée-Palast gelingen sollte. Dass der Jüngere so bald für die Präsidentschaft kandidieren könnte, dürfte ihr damals nicht ernsthaft in den Sinn gekommen sein. Nun könnte ihr Zögling möglicherweise zum Retter ihrer Ehre werden.

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