Borussia Dortmund hat bekannt gegeben, dass der deutsche Nationalspieler Julian Brandt den Verein im Sommer verlassen wird.
Der 29-jährige Brandt befindet sich in den letzten Monaten seines Vertrags, der bis Juni 2026 läuft. Nach dem 2:1-Sieg der Dortmunder gegen Köln in der Bundesliga am Samstag bestätigte Sportchef Lars Ricken, dass sich Spieler und Verein nicht auf eine Verlängerung einigen konnten.
Sein Abgang bedeutet das Ende seiner sieben Jahre in Dortmund, in denen er wettbewerbsübergreifend 298 Spiele bestritten hat.
„Es gab offene Gespräche und beide Seiten waren sich einig, dass der auslaufende Vertrag nicht verlängert wird“, sagte Ricken in einem Interview mit Sky Deutschland nach dem Spiel. „Er hat ein paar hundert Spiele für Borussia Dortmund gemacht. Ich denke, wir können ihm nur dankbar sein. Er hat sieben Jahre für uns gespielt. Er wurde auch zeitweise kritisch gesehen. Er hat heute noch einmal eine Vorlage gegeben. Ich glaube, dass er in ein paar Wochen 30 wird – da können wir die Dinge neu bewerten. Das könnte also eine Chance für beide Seiten sein.“
„Am Ende haben wir eine Einigung erzielt und ich glaube, wir haben uns mit großem Respekt verabschiedet. Aber es ist auch eine weitere Chance für uns beide.“
Brandt kam 2019 von Bayer Leverkusen nach Dortmund. Er gehörte zum Kader, der 2021 den DFB-Pokal gewann, und auch zu der Mannschaft, die 2024 das Finale der Champions League erreichte.
Er hat auch 48 Länderspiele für Deutschland bestritten, kam aber seit 2024 nicht mehr für sein Land zum Einsatz.
Dortmund steht vor einem Sommer der Neuerfindung
Das kam. Brandt hat großes Talent, musste aber in den letzten Jahren mitten in seiner Karriere einen Tiefpunkt hinnehmen. In dieser Saison hat es eine Verbesserung gegeben, und seine Qualität zeigte sich regelmäßiger, aber das war immer das wahrscheinlichste Ergebnis.
Dortmund will sich im Sommer neu erfinden, vielleicht mit dem Ziel, jünger zu werden und seine Mannschaft mit mehr Potenzial aufzufüllen, und Brandt als einer der Spitzenverdiener war ein Hindernis dabei.
Eine Verlängerung ergab nie wirklich Sinn und, wie Ricken sagt, eine Trennung sei logisch. Dortmund ist auf Brandts Position gut besetzt, er ist kein automatischer Starter mehr und eine Verlängerung auf Mitte 30 – zumindest bei ähnlichem Gehalt – wäre schwer zu rechtfertigen gewesen.







