Close Menu
Meilleur en Suisse
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Im Trend
Studie zeigt, dass indonesische Hotspots „wie ein Zuhause“ für gefährdete Walhaie sind

Studie zeigt, dass indonesische Hotspots „wie ein Zuhause“ für gefährdete Walhaie sind

April 30, 2026
Der erste Zug seit einem Jahrzehnt zwischen Kopenhagen, Berlin und Prag fährt am Freitag ab

Der erste Zug seit einem Jahrzehnt zwischen Kopenhagen, Berlin und Prag fährt am Freitag ab

April 30, 2026
„Wir sind bereit, mit den USA über digitale Regeln zu diskutieren, können diese aber nicht abschaffen“, sagt der EU-Handelschef

„Wir sind bereit, mit den USA über digitale Regeln zu diskutieren, können diese aber nicht abschaffen“, sagt der EU-Handelschef

April 30, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Trendthemen:
  • Feuilleton
  • Gesellschaft
  • Mobilität
  • Panorama
  • Pressemitteilung
  • Scheinwerfer
  • Gaza-Krieg
Login
Facebook X (Twitter) Instagram
Freitag, Mai 1
Meilleur en Suisse
Abonnieren Verbinden
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Meilleur en Suisse
Startseite » Menschliche Knochen und Hunderte von Schuhen: Was hat sich auf der «Izaguirre Ranch» in Mexiko zugetragen?
Welt

Menschliche Knochen und Hunderte von Schuhen: Was hat sich auf der «Izaguirre Ranch» in Mexiko zugetragen?

MitarbeiterBy MitarbeiterMärz 31, 2025
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Telegram Email WhatsApp Copy Link
Menschliche Knochen und Hunderte von Schuhen: Was hat sich auf der «Izaguirre Ranch» in Mexiko zugetragen?

Das Drogenkartell Jalisco Nueva Generación hat auf einem Grundstück Jugendliche zwangsrekrutiert und wahrscheinlich zahlreiche von ihnen umgebracht. Die Polizei hat das anscheinend verschleiert.

Lokale Medien im mexikanischen Teilstaat Jalisco hatten schon in der Vergangenheit berichtet, dass junge Männer mit Arbeitsangeboten in Lager gelockt und dort als «Fusssoldaten» des Drogenkartells Jalisco Nueva Generación zwangsrekrutiert werden. Zeugen sprachen von einem brutalen Rekrutierungsprozess, bei dem diejenigen, die sich als nicht hart genug herausstellen, umgebracht werden.

Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen

NZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.

Bitte passen Sie die Einstellungen an.

Ein grausiger Fund liefert nun neue Indizien für die Berichte. Anfang März hat eine organisierte Gruppe von Angehörigen von Vermissten in Jalisco angeblich ein solches verlassenes Lager des Drogenkartells entdeckt. Es handelt sich dabei um ein grosses, als Pferderanch getarntes und mit einer Mauer abgeschirmtes Grundstück nahe der Gemeinde Teuchitlán. Die Aktivisten waren zuvor anonym informiert worden, dass sich dort möglicherweise ein Massengrab mit verschwundenen Personen befinde.

Im Boden versteckte Öfen

Auf der Suche nach ihren verschwundenen Angehörigen stiessen sie nicht nur auf das mutmassliche Ausbildungslager des Drogenkartells, sondern sie entdeckten dort auch mehrere hundert Paar Schuhe und mehr als Tausend Kleidungsstücke sowie Koffer und Rucksäcke. Ausserdem fanden sie laut eigenen Angaben Überreste von menschlichen Knochen und drei im Boden versteckte Öfen, die anscheinend zum Kremieren von Leichen verwendet worden waren. Die Aktivisten gehen davon aus, dass es sich bei den entdeckten Kleidungsstücken und Utensilien um persönliche Gegenstände von Personen handelt, die im Lager ermordet und kremiert wurden.

Mexikos Sicherheitsminister Omar García Harfuch, der die nationale Drogenbekämpfung koordiniert, hat inzwischen die Angaben der Aktivistengruppe im wesentlichen bestätigt. Die Drogenkriminellen hätten zwangsrekrutierte Personen, die bei der «Ausbildung» zu Kartellmitgliedern Widerstand geleistet hätten oder versucht hätten zu fliehen, gefoltert und ermordet. Ob diese darauf wirklich vor Ort kremiert worden seien, müssten die Untersuchungen jedoch noch zeigen.

Wurden die Verbrechen von der Polizei verschleiert?

Das «Izaguirre Ranch» benannte Grundstück wurde bereits im September 2024 von der Polizei durchsucht. Dabei wurden zehn bewaffnete Personen festgenommen, zwei Entführte befreit und eine Leiche entdeckt. Doch es wurden damals erstaunlicherweise keinerlei Hinweise auf weitere Verbrechen veröffentlicht. Es besteht der dringende Verdacht, dass das wahre Ausmass der Verbrechen damals verschleiert wurde.

Dies hat inzwischen zu einem politischen Streit zwischen der nationalen Regierung von Präsidentin Claudia Sheinbaum und der Regierung des Teilstaats Jalisco geführt. Mit rund 15 000 offiziell vermissten Personen ist weist er die höchste Zahl von Verschwundenen auf. Die tatsächliche Zahl dürfte allerdings noch deutlich höher sein, da viele Leute Repressalien der Drogenmafia befürchten müssen, wenn sie verschwundene Angehörige melden.

Jalisco wird von der gemässigt linken Oppositionspartei Movimiento Ciudadano regiert. Die Opposition macht Sheinbaum für die mögliche Verschleierung der Verbrechen in der Ranch verantwortlich, da die nationale Regierung zuständig ist für die Bekämpfung der organisierten Kriminalität. Die Präsidentin wiederum schiebt die Schuld auf die Regierung von Jalisco, denn diese leitete die Untersuchung vor Ort.

Sie wirft deren Untersuchungsbehörde Nachlässigkeit und Desinteresse bei ihrer Arbeit vor. Der zuständige Staatsanwalt von Jalisco verteidigt sich damit, dass die Ranch zu gross gewesen sei, um das ganze Grundstück nach menschlichen Überresten und Asche abzusuchen. Sheinbaum hat nun angekündigt, dass die Generalstaatsanwaltschaft in Mexiko-Stadt die Untersuchung übernehmen werde. Deren Leiter Alejandro Gertz hat erklärt, es sei nicht glaubwürdig, dass die regionale Behörde nichts von den in der Ranch begangenen schweren Verbrechen gewusst habe.

Erste Festnahmen

Inzwischen gibt es erste Fahndungserfolge. Am 21. März hat die Guardia Nacional einen Anführer des Drogenkartells verhaftet, der für die Rekrutierung von Jugendlichen in der «Izaguirre Ranch» verantwortlich gewesen sein soll. Der Drogenboss war nach Mexiko-Stadt geflohen. Kurz danach wurden auch zwei frühere Polizisten festgenommen. Beide hatten der lokalen Polizeieinheit angehört, welche im Gebiet der Ranch zuständig war. Die Verhaftungen haben die Vermutung bestärkt, dass Teile der lokalen Polizei die Drogenkriminellen geschützt oder sogar aktiv mit ihnen zusammengearbeitet hatten.

Inzwischen zeigt sich aber, dass die Untersuchung weiterhin nicht mit der nötigen Professionalität geführt wird – wie häufig bei solchen Verbrechen mit Verschwundenen in Mexiko. Noch bevor die Generalstaatsanwaltschaft die kriminalistische und forensische Untersuchung aufgenommen hat, wurden am 20. März mehrere hundert Journalisten und Angehörige von Vermissten auf das Grundstück gelassen. Schuhe und Kleidungsstücke lagen dort immer noch herum. Es ist davon auszugehen, dass am Tatort eine grosse Menge an Beweismaterial unbrauchbar gemacht wurde.

Gleichzeitig spricht die Organisation der Angehörigen der Verschwundenen von einer beispiellosen Kampagne der Diffamierung und Diskreditierung gegen sie, seit sie ihre Entdeckung öffentlich gemacht hat. Bilder, Audioaufnahmen, Videos und Screenshots von Whatsapp-Chats von Mitgliedern seien mittels KI in Umlauf gebracht worden. Es bleibt schwierig in Mexiko für Angehörige, welche Aufklärung von Verbrechen an ihren Familienmitgliedern verlangen.

Weiter Lesen

US-Militärausrüstung im Wert von mehreren Milliarden Dollar im Iran-Krieg zerstört | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

US-Militärausrüstung im Wert von mehreren Milliarden Dollar im Iran-Krieg zerstört | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

Israel beschlagnahmt Boote der Global Sumud Flotilla 1.000 km von Gaza entfernt | Gaza

Israel beschlagnahmt Boote der Global Sumud Flotilla 1.000 km von Gaza entfernt | Gaza

Warum „8647“ den ehemaligen FBI-Chef Comey in Trumps Fadenkreuz brachte | Gerichtsnachrichten

Warum „8647“ den ehemaligen FBI-Chef Comey in Trumps Fadenkreuz brachte | Gerichtsnachrichten

Der Chef der UN-Hilfe sagt, die Lage in Somalia habe sich durch den US-Krieg gegen den Iran verschlechtert | Vereinte Nationen

Der Chef der UN-Hilfe sagt, die Lage in Somalia habe sich durch den US-Krieg gegen den Iran verschlechtert | Vereinte Nationen

Was sind OPEC und OPEC+ und warum sind die VAE ausgetreten? | OPEC-Nachrichten

Was sind OPEC und OPEC+ und warum sind die VAE ausgetreten? | OPEC-Nachrichten

Trump-Administration entlässt alle Mitglieder des US-amerikanischen National Science Board | Donald Trump-Nachrichten

Trump-Administration entlässt alle Mitglieder des US-amerikanischen National Science Board | Donald Trump-Nachrichten

Redakteurfavoriten

Der erste Zug seit einem Jahrzehnt zwischen Kopenhagen, Berlin und Prag fährt am Freitag ab

Der erste Zug seit einem Jahrzehnt zwischen Kopenhagen, Berlin und Prag fährt am Freitag ab

April 30, 2026
„Wir sind bereit, mit den USA über digitale Regeln zu diskutieren, können diese aber nicht abschaffen“, sagt der EU-Handelschef

„Wir sind bereit, mit den USA über digitale Regeln zu diskutieren, können diese aber nicht abschaffen“, sagt der EU-Handelschef

April 30, 2026
Ein tiefer Einblick in die Entwicklung des EU-Neuwagenmarktes

Ein tiefer Einblick in die Entwicklung des EU-Neuwagenmarktes

April 30, 2026
US-Militärausrüstung im Wert von mehreren Milliarden Dollar im Iran-Krieg zerstört | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

US-Militärausrüstung im Wert von mehreren Milliarden Dollar im Iran-Krieg zerstört | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

April 30, 2026
MPAPA! Trumps NASA-Administrator möchte Pluto als Planeten in unserem Sonnensystem zurückbringen

MPAPA! Trumps NASA-Administrator möchte Pluto als Planeten in unserem Sonnensystem zurückbringen

April 30, 2026

Neueste Nachrichten

„Ich brenne darauf, mehr Öl zu pumpen“: Was könnte der Austritt der VAE aus der OPEC für das Klima bedeuten?

„Ich brenne darauf, mehr Öl zu pumpen“: Was könnte der Austritt der VAE aus der OPEC für das Klima bedeuten?

April 30, 2026
Israel beschlagnahmt Boote der Global Sumud Flotilla 1.000 km von Gaza entfernt | Gaza

Israel beschlagnahmt Boote der Global Sumud Flotilla 1.000 km von Gaza entfernt | Gaza

April 30, 2026
Real Madrid verhandelt mit Toni Kroos über eine mögliche Rückkehr in neuer Rolle

Real Madrid verhandelt mit Toni Kroos über eine mögliche Rückkehr in neuer Rolle

April 29, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Meilleur en Suisse. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Nutzungsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login to your account below.

Lost password?