Close Menu
Meilleur en Suisse
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Im Trend
Online-Gewalt und Deepfakes verdrängen Frauen aus der Arbeit, so eine Umfrage

Online-Gewalt und Deepfakes verdrängen Frauen aus der Arbeit, so eine Umfrage

Mai 1, 2026
Neue Debatte um Pluto: Wird der Zwerg wieder zum Planeten?

Neue Debatte um Pluto: Wird der Zwerg wieder zum Planeten?

Mai 1, 2026
Arsenal vs. Fulham: Premier League – Mannschaften, Start, Aufstellungen, Titelrennen | Fußballnachrichten

Arsenal vs. Fulham: Premier League – Mannschaften, Start, Aufstellungen, Titelrennen | Fußballnachrichten

Mai 1, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Trendthemen:
  • Feuilleton
  • Gesellschaft
  • Mobilität
  • Panorama
  • Pressemitteilung
  • Scheinwerfer
  • Gaza-Krieg
Login
Facebook X (Twitter) Instagram
Freitag, Mai 1
Meilleur en Suisse
Abonnieren Verbinden
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Meilleur en Suisse
Startseite » Mit der Entlassung seines Verteidigungsministers tut sich Netanyahu einen Gefallen – nicht aber seinem Land
Welt

Mit der Entlassung seines Verteidigungsministers tut sich Netanyahu einen Gefallen – nicht aber seinem Land

MitarbeiterBy MitarbeiterNovember 6, 2024
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Telegram Email WhatsApp Copy Link
Mit der Entlassung seines Verteidigungsministers tut sich Netanyahu einen Gefallen – nicht aber seinem Land

Der Schritt erfolgt offensichtlich aus politischen und nicht aus militärischen Gründen. Israels Ministerpräsident will sein Kabinett auf Linie bringen, geht damit aber grosse Risiken ein.

Es ist ein Entscheid, der sich schon seit einigen Wochen angebahnt hat: Doch Benjamin Netanyahu hätte sich wohl keinen besseren Moment aussuchen können, um seinen Verteidigungsminister Yoav Gallant zu entlassen. Einerseits schaut in diesen Tagen die halbe Welt auf die Präsidentschaftswahl in den USA – da verkommt eine israelische Personalie zur Randnotiz.

Andererseits ist Netanyahu in den vergangenen Tagen innenpolitisch unter Druck geraten. So wurde einer seiner Mitarbeiter verhaftet, weil er verdächtigt wird, systematisch geheime Armee-Unterlagen an die Presse geleakt zu haben, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Zudem wurde am Dienstag bekannt, dass die israelische Polizei mutmassliche «kriminelle Vorfälle» untersucht, die sich offenbar in den ersten Kriegswochen abspielten – laut Medienberichten soll Netanyahu versucht haben, Sitzungsprotokolle abzuändern, um die damaligen Geschehnisse zu verschleiern.

Für Netanyahu, diesen Meister der Ablenkungsmanöver und politischen Winkelzüge, kommt der Aufruhr um Gallants Entlassung also ganz gelegen. Vor allem aber hat er sich mit Gallant seines grössten Kritikers in der Regierung entledigt und mit dem bisherigen Aussenminister Israel Katz einen bedingungslos loyalen Nachfolger installiert. Aus Netanyahus Sicht mag das durchaus Sinn ergeben. Doch er beweist damit ein weiteres Mal, dass er seine eigenen Interessen über jene des Landes stellt. Das ist grundsätzlich keine neue Erkenntnis – nun aber riskiert Netanyahu deutlich mehr als in der Vergangenheit.

Gallant traf Netanyahus wunde Punkte

Yoav Gallant war ein unbequemer Verteidigungsminister; einer, der sich nicht scheute, Netanyahu öffentlich zu widersprechen, wenn dieser sein nie genau definiertes Mantra des «totalen Sieges» verbreitete. Im Gegensatz zu Netanyahu war Gallant sehr berechenbar – vor allem, weil er eisern an seinen Prinzipien festhielt. Der abgesetzte Verteidigungsminister sprach sich primär für drei Dinge aus: ein Abkommen mit der Hamas zur Rettung der Geiseln, den Armeedienst für ultraorthodoxe Männer sowie eine lückenlose Aufarbeitung der Versäumnisse, die zum Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 geführt hatten.

Dies sind legitime Forderungen – die jedoch Netanyahus wunde Punkte trafen. Der Ministerpräsident hat nie Verantwortung für das Versagen am 7. Oktober übernommen und weigert sich, eine Untersuchungskommission einzusetzen. Ein Waffenstillstand mit der Hamas hat für ihn keine Priorität, da ihn seine rechtsextremen Koalitionspartner unter Druck setzen, die lieber heute als morgen wieder jüdische Siedlungen im Gazastreifen errichten würden. Und auch die Dienstpflicht für Ultraorthodoxe will Netanyahu verhindern, weil er auf die streng religiösen Parteien angewiesen ist. Dass die Armee dringend Soldaten braucht, kümmert ihn kaum.

Netanyahu ist ein Gefangener seiner Koalition: Er ist dazu verdammt, die Partikularinteressen seiner Regierungspartner zu erfüllen – die freilich eine Minderheit der israelischen Bevölkerung repräsentieren –, um seine eigene Macht zu sichern. Damit schwächt er nicht nur den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Israel, sondern spielt auch fahrlässig mit der nationalen Sicherheit.

Es drohen Konflikte mit der Generalität

In einer Zeit, in der Israel in einen langwierigen Mehrfrontenkrieg verwickelt ist und mit einem dritten iranischen Angriff rechnen muss, ist die Auswechslung des Verteidigungsministers ein waghalsiges Unterfangen – zumal sie offensichtlich nicht aus militärischen, sondern aus politischen Gründen erfolgt ist. Der ehemalige General Gallant übte sein Amt äusserst pflichtbewusst aus und genoss das Vertrauen der Armeeführung und der Truppe. Sein Nachfolger hingegen verfügt kaum über militärische Erfahrung. Konflikte mit der Generalität sind programmiert.

Doch auch die Massenproteste gegen Gallants Entlassung werden Netanyahu wohl nicht umstimmen. Der politische Überlebenskünstler wird auch diese Episode aussitzen und dann weiter gegen seine Kritiker vorgehen. Er scheint sich einen «safe space» der Konformität schaffen zu wollen, in dem abweichende Meinungen keinen Platz haben. Was dabei auf der Strecke bleibt, ist ein zielgerichtetes und lösungsorientiertes Management des Krieges, der so bald wohl nicht enden wird.

Weiter Lesen

Arsenal vs. Fulham: Premier League – Mannschaften, Start, Aufstellungen, Titelrennen | Fußballnachrichten

Arsenal vs. Fulham: Premier League – Mannschaften, Start, Aufstellungen, Titelrennen | Fußballnachrichten

US-Militärausrüstung im Wert von mehreren Milliarden Dollar im Iran-Krieg zerstört | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

US-Militärausrüstung im Wert von mehreren Milliarden Dollar im Iran-Krieg zerstört | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

Israel beschlagnahmt Boote der Global Sumud Flotilla 1.000 km von Gaza entfernt | Gaza

Israel beschlagnahmt Boote der Global Sumud Flotilla 1.000 km von Gaza entfernt | Gaza

Warum „8647“ den ehemaligen FBI-Chef Comey in Trumps Fadenkreuz brachte | Gerichtsnachrichten

Warum „8647“ den ehemaligen FBI-Chef Comey in Trumps Fadenkreuz brachte | Gerichtsnachrichten

Der Chef der UN-Hilfe sagt, die Lage in Somalia habe sich durch den US-Krieg gegen den Iran verschlechtert | Vereinte Nationen

Der Chef der UN-Hilfe sagt, die Lage in Somalia habe sich durch den US-Krieg gegen den Iran verschlechtert | Vereinte Nationen

Was sind OPEC und OPEC+ und warum sind die VAE ausgetreten? | OPEC-Nachrichten

Was sind OPEC und OPEC+ und warum sind die VAE ausgetreten? | OPEC-Nachrichten

Redakteurfavoriten

Neue Debatte um Pluto: Wird der Zwerg wieder zum Planeten?

Neue Debatte um Pluto: Wird der Zwerg wieder zum Planeten?

Mai 1, 2026
Arsenal vs. Fulham: Premier League – Mannschaften, Start, Aufstellungen, Titelrennen | Fußballnachrichten

Arsenal vs. Fulham: Premier League – Mannschaften, Start, Aufstellungen, Titelrennen | Fußballnachrichten

Mai 1, 2026
Studie zeigt, dass indonesische Hotspots „wie ein Zuhause“ für gefährdete Walhaie sind

Studie zeigt, dass indonesische Hotspots „wie ein Zuhause“ für gefährdete Walhaie sind

April 30, 2026
Der erste Zug seit einem Jahrzehnt zwischen Kopenhagen, Berlin und Prag fährt am Freitag ab

Der erste Zug seit einem Jahrzehnt zwischen Kopenhagen, Berlin und Prag fährt am Freitag ab

April 30, 2026
„Wir sind bereit, mit den USA über digitale Regeln zu diskutieren, können diese aber nicht abschaffen“, sagt der EU-Handelschef

„Wir sind bereit, mit den USA über digitale Regeln zu diskutieren, können diese aber nicht abschaffen“, sagt der EU-Handelschef

April 30, 2026

Neueste Nachrichten

Ein tiefer Einblick in die Entwicklung des EU-Neuwagenmarktes

Ein tiefer Einblick in die Entwicklung des EU-Neuwagenmarktes

April 30, 2026
US-Militärausrüstung im Wert von mehreren Milliarden Dollar im Iran-Krieg zerstört | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

US-Militärausrüstung im Wert von mehreren Milliarden Dollar im Iran-Krieg zerstört | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

April 30, 2026
MPAPA! Trumps NASA-Administrator möchte Pluto als Planeten in unserem Sonnensystem zurückbringen

MPAPA! Trumps NASA-Administrator möchte Pluto als Planeten in unserem Sonnensystem zurückbringen

April 30, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Meilleur en Suisse. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Nutzungsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login to your account below.

Lost password?