Close Menu
Meilleur en Suisse
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Im Trend
Deutschlands WM-Demütigung: Die Untersuchung beginnt, aber nicht einmal Jürgen Klopp hat eine Antwort

Deutschlands WM-Demütigung: Die Untersuchung beginnt, aber nicht einmal Jürgen Klopp hat eine Antwort

Juli 1, 2026
Schockierende neue Beweise enthüllen die wahre Brutalität des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges

Schockierende neue Beweise enthüllen die wahre Brutalität des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges

Juli 1, 2026
WhatsApp ersetzt Telefonnummern durch Benutzernamen – was bedeutet diese Änderung für Benutzer?

WhatsApp ersetzt Telefonnummern durch Benutzernamen – was bedeutet diese Änderung für Benutzer?

Juni 30, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Trendthemen:
  • Feuilleton
  • Gesellschaft
  • Mobilität
  • Panorama
  • Pressemitteilung
  • Scheinwerfer
  • Gaza-Krieg
Login
Facebook X (Twitter) Instagram
Mittwoch, Juli 1
Meilleur en Suisse
Abonnieren Verbinden
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Meilleur en Suisse
Startseite » Putin erleidet ein Debakel: Die Niederlage in Syrien schwächt die Grossmacht Russland
Welt

Putin erleidet ein Debakel: Die Niederlage in Syrien schwächt die Grossmacht Russland

MitarbeiterBy MitarbeiterDezember 10, 2024
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Telegram Email WhatsApp Copy Link
Putin erleidet ein Debakel: Die Niederlage in Syrien schwächt die Grossmacht Russland

Syrien diente dem Kreml zunächst als Experimentierfeld und später als Sprungbrett für Militäraktionen. Nun zerrinnt Putin sein vermeintlicher Erfolg zwischen den Händen.

Der Sturz des blutrünstigen Diktators Bashar al-Asad ist für alle echten Freunde Syriens ein Grund zum Jubeln, auch wenn die Zukunft dieses Landes umwölkt bleibt. Für den Kreml jedoch bedeutet der Machtwechsel eine strategische Niederlage, deren Ausmass kaum überschätzt werden kann.

Fast 14 Jahre lang, seit dem Ausbruch des Arabischen Frühlings, hatte Moskau das Asad-Regime mit grossem Aufwand gestützt, zunächst diplomatisch, finanziell und mit Waffen, ab 2015 auch mit eigenen Truppen. Diese Militärpräsenz half das Blatt im syrischen Bürgerkrieg zu wenden und erschien lange als Erfolgsgeschichte für Russland. Doch nun erweist sich all dies als gigantische Fehlinvestition. Wie einst schon in der Ukraine und in anderen früheren Sowjetrepubliken hat der Kremlherr Putin in Syrien auf das falsche Pferd gesetzt.

Demütigender Abzug der Russen

Putins Debakel setzt sich aus vier Teilen zusammen. Zum einen bedeuten die Vorgänge der letzten Tage eine Schmach für Moskau: Vor den Augen der ganzen Welt wurde sichtbar, dass russische Waffen den Schlächter von Damaskus nicht länger schützen konnten. Putin schickte seine Kampfflugzeuge zwar nochmals ins Gefecht, aber die Bombardements vermochten den Siegeszug der Rebellen nicht zu stoppen. Russische Bodentruppen mussten sich fluchtartig in Sicherheit bringen, wobei den Aufständischen wertvolles Kriegsgerät in die Hände fiel. Hals über Kopf zog Russland am Wochenende auch seine Kriegsschiffe aus dem Stützpunkt Tartus ab, was Aussenminister Lawrow in unfreiwilliger Komik als Marineübung schönzureden versuchte.

Zum anderen hat Russland mit dem Umsturz seinen ersten und wichtigsten Vorposten ausserhalb der postsowjetischen Welt verloren. Für seine globalen Ambitionen ist dies ein herber Rückschlag. Seit der Militärintervention von 2015 diente Syrien als Testgebiet dafür, inwieweit Russland über grössere Distanzen hinweg operieren und damit Macht auf andere Kontinente ausstrahlen konnte. Der dortige Erfolg stärkte das russische Selbstbewusstsein enorm.

Er war zugleich die Voraussetzung für weitere aussenpolitische Abenteuer: Ab 2018 setzte der Kreml paramilitärische Einheiten in Zentralafrika ein, es folgten Einsätze in immer mehr Staaten der Sahelzone. Für die dortigen Operationen waren die Stützpunkte in Syrien wichtige Logistikdrehscheiben. Ihr Verlust dürfte die Versorgung des russischen Afrikakorps erheblich erschweren, zumal nirgendwo am Mittelmeer ein Ersatz zur Verfügung steht und Russland seinen Traum von einer Marinebasis am Roten Meer bisher nicht verwirklichen konnte.

Ein dritter Punkt betrifft Russlands Glaubwürdigkeit als Sicherheitspartner. Putins Vorstösse auf der Bühne der Geopolitik beruhen meist auf einem simplen Geschäftsmodell: Russland verschafft bedrängten Diktatoren oder Putschisten politischen sowie militärischen Rückhalt und sichert sich im Gegenzug Einfluss und lukrative Aufträge. Die Überlebenshilfe für Asad war jahrelang beste Werbung für Russland und diente als Vorbild für Vereinbarungen mit weiteren Machthabern – von Burkina Faso bis Venezuela. Doch mit der syrischen Schmach hat dieses Modell erheblich an Glanz verloren. Das wird Russlands Ambitionen auf exotischen Schauplätzen sicher nicht helfen.

Asads Schicksal droht jedem Diktator

Hinzu kommen unangenehme Fragen für das Putin-Regime selber: Asads Schicksal illustriert ein weiteres Mal, wie rasch und unerwartet Diktaturen kollabieren können. Gewaltherrscher wirken immer allmächtig – aber nur bis zu jenem Tag, an dem ihnen alles entgleitet. Diese Urangst ist auch bei Putin spürbar. Vor anderthalb Jahren, während der Prigoschin-Meuterei, zeigte das Kreml-Regime einige Stunden lang Auflösungserscheinungen wie jetzt die Asad-Clique. Zwar scheint Putin derzeit fest im Sattel zu sitzen. Aber der Westen sollte seine Verwundbarkeit nicht übersehen.

An der Spitze der Moskauer Machtpyramide steht ein Mann, der mit seinem skrupellosen Feldzug gegen die Ukraine die Kräfte Russlands überstrapaziert hat und der dafür nun im Nahen Osten die Zeche bezahlt. Im westlichen Interesse liegt es, dass dies nicht seine letzte Schlappe bleibt. Ein langer Atem bei der Unterstützung der Ukraine ist die beste Voraussetzung dafür.

Weiter Lesen

SCOTUS entscheidet gegen Trumps Anordnung zur Einschränkung des Erstgeburtsrechts | Donald Trump

SCOTUS entscheidet gegen Trumps Anordnung zur Einschränkung des Erstgeburtsrechts | Donald Trump

Das von Pakistan verwaltete Kaschmir kehrt nach tödlichen Protesten zum Alltag zurück | Proteste

Das von Pakistan verwaltete Kaschmir kehrt nach tödlichen Protesten zum Alltag zurück | Proteste

Oberster Gerichtshof blockiert Trumps Versuch, Lisa Cook von der US-Notenbank zu entlassen | Gerichtsnachrichten

Oberster Gerichtshof blockiert Trumps Versuch, Lisa Cook von der US-Notenbank zu entlassen | Gerichtsnachrichten

Bei einem Fallschirmsprung-Flugzeugabsturz kommen im Nordosten Frankreichs elf Menschen ums Leben | Newsfeed

Bei einem Fallschirmsprung-Flugzeugabsturz kommen im Nordosten Frankreichs elf Menschen ums Leben | Newsfeed

Kann der Internationale Gerichtshof dazu beitragen, den Krieg im Osten der Demokratischen Republik Kongo zu beenden? | Völkermord

Kann der Internationale Gerichtshof dazu beitragen, den Krieg im Osten der Demokratischen Republik Kongo zu beenden? | Völkermord

Südafrika gegen Kanada: Weltmeisterschaft 2026 – Vorhersage, Teamnachrichten und Aufstellungen | Nachrichten zur Weltmeisterschaft 2026

Südafrika gegen Kanada: Weltmeisterschaft 2026 – Vorhersage, Teamnachrichten und Aufstellungen | Nachrichten zur Weltmeisterschaft 2026

Redakteurfavoriten

Schockierende neue Beweise enthüllen die wahre Brutalität des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges

Schockierende neue Beweise enthüllen die wahre Brutalität des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges

Juli 1, 2026
WhatsApp ersetzt Telefonnummern durch Benutzernamen – was bedeutet diese Änderung für Benutzer?

WhatsApp ersetzt Telefonnummern durch Benutzernamen – was bedeutet diese Änderung für Benutzer?

Juni 30, 2026
SCOTUS entscheidet gegen Trumps Anordnung zur Einschränkung des Erstgeburtsrechts | Donald Trump

SCOTUS entscheidet gegen Trumps Anordnung zur Einschränkung des Erstgeburtsrechts | Donald Trump

Juni 30, 2026
Julian Nagelsmann besteht darauf, dass er nach dem Ausscheiden aus der Weltmeisterschaft nicht als deutscher Cheftrainer zurücktreten wird

Julian Nagelsmann besteht darauf, dass er nach dem Ausscheiden aus der Weltmeisterschaft nicht als deutscher Cheftrainer zurücktreten wird

Juni 30, 2026
Alte Felszeichnungen von Booten zeigen, dass das Europa der Bronzezeit weitaus stärker vernetzt war als gedacht

Alte Felszeichnungen von Booten zeigen, dass das Europa der Bronzezeit weitaus stärker vernetzt war als gedacht

Juni 30, 2026

Neueste Nachrichten

Sehen Sie: Warum Serbiens mächtigster Politiker gerade die Präsidentschaft aufgegeben hat

Sehen Sie: Warum Serbiens mächtigster Politiker gerade die Präsidentschaft aufgegeben hat

Juni 30, 2026
Das von Pakistan verwaltete Kaschmir kehrt nach tödlichen Protesten zum Alltag zurück | Proteste

Das von Pakistan verwaltete Kaschmir kehrt nach tödlichen Protesten zum Alltag zurück | Proteste

Juni 30, 2026
Sehen Sie sich Tifo-Fußball live an! Deutschland gegen Paraguay

Sehen Sie sich Tifo-Fußball live an! Deutschland gegen Paraguay

Juni 30, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Meilleur en Suisse. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Nutzungsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login to your account below.

Lost password?