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Startseite » Rote Karte für den Selbstvermarkter: Maximilian Krah muss die AfD-Delegation im Europäischen Parlament verlassen
Welt

Rote Karte für den Selbstvermarkter: Maximilian Krah muss die AfD-Delegation im Europäischen Parlament verlassen

MitarbeiterBy MitarbeiterJuni 10, 2024
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Rote Karte für den Selbstvermarkter: Maximilian Krah muss die AfD-Delegation im Europäischen Parlament verlassen

Die Alternative für Deutschland entzieht ihrem Spitzenkandidaten die Unterstützung. So soll der Bruch mit der ID-Fraktion geheilt werden. Doch Krah und sein Netzwerk geben nicht auf.

Bereits einen Tag nach den Europawahlen ist die Delegation der Alternative für Deutschland im Europäischen Parlament geschrumpft. An ihrer ersten Sitzung zeigten die 15 AfD-Abgeordneten ihrem Spitzenkandidaten die rote Karte. Maximilian Krah wird sein Mandat ausserhalb der AfD-Gruppe wahrnehmen müssen. Damit endet eine Kette von Skandalen, Verdächtigungen und Rechtfertigungen mit dem grösstmöglichen Knalleffekt.

Bei vier Enthaltungen und acht Ja-Stimmen lehnten lediglich drei Abgeordnete Krahs Hinauswurf ab. Zum neuen Delegationsleiter wurde René Aust aus Thüringen gewählt, die Nummer drei der Wahlliste. Dass die rechte Partei nun dauerhaft zur Ruhe kommen wird, ist nicht zu erwarten.

Die Eskalation hatte sich abgezeichnet. Der Unmut über «egozentrische Aussagen», wie es der Parteichef Tino Chrupalla am Montag vor der Presse formulierte, ohne Krahs Namen zu nennen, war täglich gewachsen. Andere Mitglieder der AfD-Delegation sprachen in den letzten Tagen von einem «richtungswidrigen Kurs», einem «Spasswahlkampf» und einem massiven Reputationsschaden, den Krah zu verantworten habe. Dem sächsischen Juristen werden sowohl unhaltbare Aussagen als auch schrille Wahlkampfauftritte vorgehalten.

Krah hält seinen Hinauswurf für einen Fehler

Das Fass zum Überlaufen brachte die Behauptung Krahs in einer italienischen Zeitung, nicht alle Angehörigen der nationalsozialistischen SS seien Kriminelle gewesen. Für Stirnrunzeln sorgte seine Selbstinszenierung bei einem Wahlkampfauftritt als «Mad Max» mit schwarzer Lederjacke und zwei Models. Mit diesem verheerenden Doppelschlag, heisst es in der Partei, habe er sich endgültig als «lose cannon ball» erwiesen, als unkalkulierbare Ich-Maschine. Und dann sind da noch die Vorwürfe gegen seinen ehemaligen Mitarbeiter im Europäischen Parlament, für China spioniert zu haben. Gegen Krah selbst gab es Vorermittlungen.

Die neuen Verwerfungen rückten an diesem Montag die Freude der AfD über ihr gutes Abschneiden in den Hintergrund. Mit 15,9 Prozent der Stimmen war die Alternative für Deutschland bei den Europawahlen vor den drei Regierungsparteien SPD, Grünen, FDP und hinter CDU/CSU auf dem zweiten Platz gelandet. Im Osten Deutschlands belegte sie, abgesehen von Berlin, überall den ersten Rang. Andererseits hatte die AfD in bundesweiten Umfragen schon bei über 20 Prozent rangiert. Daran mag die Co-Chefin Alice Weidel gedacht haben, als sie ankündigte, nun stehe eine interne Aufarbeitung der Fehler an, die «internen Entscheidungsprozesse» gelte es zu verbessern. Ein zweiter Fall Krah soll sich nicht wiederholen.

Bezeichnenderweise sagte der neue Spitzenmann Aust, ein ehemaliger Sozialdemokrat, er wolle die AfD-Delegation näher an die Partei heranführen, Alleingänge nach der Methode Krah also verhindern. Der Sachse solle «abseits des Rampenlichts» die Verhältnisse ordnen. Im Raum stehen unbewiesene Vorwürfe, Krah habe Gelder aus dubiosen, womöglich russischen oder chinesischen Quellen angenommen.

Dass der eloquente Selbstvermarkter und Buchautor («Politik von rechts») sich mit einer Position ohne Scheinwerfer zufriedengeben dürfte, ist indes schwer vorstellbar. Krah erklärte, er halte seinen Hinauswurf für einen strategischen Fehler. Die AfD solle sich nicht von einer ausländischen Partei ihr Personaltableau vorschreiben lassen.

Krah deutet seinen Hinauswurf als eine Morgengabe an Marine Le Pen, die ehemalige Vorsitzende des Rassemblement national, die sich Hoffnungen macht auf die französische Präsidentschaft. Le Pen hatte mit Verweis auf Krah zuvor den Ausschluss der AfD aus der Fraktion Identität und Demokratie (ID) bewirkt. Ohne Krah will die AfD «Mitte dieser Woche» (Aust) bei der ID vorstellig werden, um eine Wiedereingliederung zu erreichen – jedoch, so Weidel, «selbstbewusst und auf Augenhöhe». Aust hatte am Wahlabend von einer zweiwöchigen «Beziehungspause» mit Le Pen gesprochen, die nun vorüber sei.

Ein Showdown steht in Essen bevor

Ebenfalls am Wahlabend wollte Krah das starke Abschneiden der AfD bei jungen Wählern dem eigenen Einsatz in den sozialen Netzwerken gutschreiben. Im Gespräch mit der sächsischen Jungen Alternative (JA) in Dresden sagte er, «wir sind jetzt die Jugendpartei in Deutschland», daran habe er einen wesentlichen Anteil. Schliesslich habe er, Krah, bei Tiktok den Anstoss für eine solche gezielte Ansprache der Jugend gegeben. Darauf aufbauend solle eine «Krah-Cademy» zur digitalen Bildungsarbeit entstehen, er habe «ein paar Formate in petto».

Krah wollte so verwirklichen, was er im Juni vergangenen Jahres bei einem öffentlichen Schlagabtausch mit seinem parteiinternen Kritiker Norbert Kleinwächter angekündigt hatte. Damals warf der Bundestagsabgeordnete ihm vor, er, Krah, wolle sich einer «kleinen Krümelfraktion der Rechtsextremisten und Holocaust-Leugner» anschliessen. Der «Weg in die Ecke», so Kleinwächter, sei falsch.

Bei der JA Sachsen skizzierte Krah auch den aus seiner Sicht sinnvollen Weg der AfD im Europäischen Parlament. Die Partei solle eine Führungsrolle anstreben und ihre «Aussenseiterposition» akzeptieren, vor allem in der Friedenspolitik. Das bedeutet, dass die AfD die Trennung von der ID-Fraktion annehmen und sich mit verschiedenen kleineren Partnern zu einem neuen Bündnis zusammentun sollte.

Ohne Krah ist dieser Weg zum rechten Rand, wo die Nato-Kritik gedeiht und die Ukraine nicht unterstützt werden soll, erst einmal verstellt. Allein jedoch steht Krah keineswegs. In den sozialen Netzwerken schreiben rechte Aktivisten, Krah werde als Belohnung für seinen erfolgreichen Wahlkampf kaltgestellt, die innerparteilichen Machtkämpfe setzten sich fort. Zum Showdown könnte es Ende des Monats kommen, am Bundesparteitag der AfD in Essen.

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