Der russische FSB beschuldigte die Frau, die mit einer Bombe im Rucksack gefunden wurde, an einer von der Ukraine ausgeheckten Verschwörung beteiligt zu sein.
Veröffentlicht am 20. April 2026
Die russischen Behörden sagen, sie hätten einen mit der Ukraine in Verbindung stehenden Bombenanschlag gegen Sicherheitsdienste vereitelt und eine deutsche Frau festgenommen, die mit einer provisorischen Bombe im Rucksack gefunden wurde.
Der russische Geheimdienst FSB teilte mit, die namentlich nicht genannte Frau sei am Montag in der südlichen Stadt Pjatigorsk festgenommen worden.
Empfohlene Geschichten
Liste mit 3 ArtikelnEnde der Liste
In einer von Russlands staatlicher Nachrichtenagentur TASS zitierten Erklärung erklärte der FSB, er habe „einen vom Kiewer Regime geplanten Terroranschlag gegen eine Strafverfolgungseinrichtung in der Region Stawropol verhindert, an dem ein 1969 geborener deutscher Staatsbürger beteiligt war“.
Es hieß, die Frau sei von einem Bürger aus einem zentralasiatischen Land rekrutiert worden, der im Auftrag der Ukraine arbeitete. Dieser Mann wurde in der Nähe der Zielstelle gefunden und festgenommen.
Nach Angaben des FSB enthielt das Gerät eine Sprengladung, die 1,5 kg (3 Pfund) TNT entsprach, und sollte aus der Ferne gezündet werden. Die Behörde sagte, die Explosion sei letztlich durch elektronische Störungen verhindert worden.
Ein von der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti veröffentlichtes Video der angeblichen Festnahme zeigte, wie sich bewaffnete russische Sicherheitsbeamte der Frau näherten, als sie mit dem Gesicht nach unten auf einem Parkplatz lag.
Ein anderes Video zeigte maskierte Zivilbeamte, die einen Mann in eine Station zogen, gefolgt von einer kontrollierten Explosion des Rucksacks.
Russlands frühere Vorwürfe
Russland hat während des vierjährigen Krieges Dutzende Menschen festgenommen, hauptsächlich eigene Staatsbürger, unter dem Vorwurf, für die Ukraine bei der Durchführung von Sabotageanschlägen gearbeitet zu haben.
Russland hat der Ukraine zuvor vorgeworfen, mit islamischen Fundamentalisten zusammenzuarbeiten, um Anschläge innerhalb Russlands zu verüben, ohne Beweise dafür vorzulegen.
Beamte behaupteten zunächst, dass die Täter eines Massakers in einem Konzerthaus am Stadtrand von Moskau im Jahr 2024, bei dem 150 Menschen getötet wurden, ISIL-Mitglieder (ISIS) in Abstimmung mit der Ukraine seien.
ISIL übernahm die Verantwortung für diesen Angriff und erwähnte keine Beteiligung der Ukraine. Moskau legte hierfür keine Beweise vor und Kiew bestreitet dies.







