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Startseite » Unter Dauerfeuer: Der Hizbullah wurde schwer getroffen. Kann er überhaupt noch reagieren?
Welt

Unter Dauerfeuer: Der Hizbullah wurde schwer getroffen. Kann er überhaupt noch reagieren?

MitarbeiterBy MitarbeiterSeptember 25, 2024
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Unter Dauerfeuer: Der Hizbullah wurde schwer getroffen. Kann er überhaupt noch reagieren?

Mit schweren Luftangriffen, gezielten Tötungen und Attacken auf die Kommunikationsnetzwerke dezimiert Israel derzeit die Kapazitäten des Hizbullah. Wie geschwächt ist die Schiitenmiliz tatsächlich?

Im Frühjahr 2023 war die Welt des Hizbullah noch in Ordnung. An einem Besuchstag für Journalisten präsentierte sich die Miliz in Südlibanon so, wie sie sich selbst immer gerne sah: als hochprofessionelle, gut ausgerüstete Truppe, die es als einzige bewaffnete Formation in der arabischen Welt mit Israel aufnehmen kann. Maskierte Kämpfer fuhren auf Motorrädern vor und feuerten vor versammelter Presse alle möglichen Waffen ab. Es war eine Machtdemonstration.

Anderthalb Jahre später steckt die gefürchtete Schiitenmiliz in der möglicherweise tiefsten Krise ihrer Geschichte. Seit Tagen bombardiert Israels Luftwaffe Stellungen und Waffenlager der Truppe in ganz Libanon. Hunderte wurden getötet, Zehntausende Bewohner haben die Flucht aus den schiitischen Dörfern ergriffen. Gleichzeitig dezimiert Israel die Miliz mit Präzisionsschlägen gegen Kaderleute und Angriffen auf die Kommunikationsnetzwerke.

Der Hizbullah, dessen Raketenarsenal dasjenige vieler westlicher Staaten übersteigt, dessen Disziplin und Geheimhaltung als legendär gelten, kann diesen Hammerschlägen bisher nur wenig entgegensetzen. Zwar schiesst er unentwegt Raketen auf Israel ab und nimmt inzwischen sogar vereinzelt das Kernland des Feindes ins Visier. Doch gegen die Abwehrsysteme der israelischen Armee scheinen die Angriffe wenig Wirkung zu erzielen.

«Niemand weiss, über welche Kapazitäten der Hizbullah verfügt»

Steht der mit Iran verbündete Hizbullah möglicherweise vor einer Niederlage? Für den libanesischen Hizbullah-Experten Hilal Khashan von der Amerikanischen Universität Beirut ist klar: Die Miliz hat in den vergangenen Tagen vernichtende Schläge einstecken müssen. «Mit der Pager-Operation hat Israel Tausende Kaderleute und Kämpfer ausser Gefecht gesetzt und die Kommunikationsmittel zerstört», sagt er. Jetzt würden die Stellungen der Truppe zudem aus der Luft zerstört. «Experten nahmen immer an, dass der Hizbullah im Kriegsfall bis zu 3000 Raketen pro Tag abfeuern könnte. Stattdessen sind es jetzt nur ein paar hundert.»

Hizbullah-Vertreter verkünden derweil, dass die Zurückhaltung selbstauferlegt sei. Man habe noch genügend Waffen in der Hinterhand, um zu reagieren. Andere Beobachter glauben hingegen, dass die Iraner ihre libanesischen Verbündeten möglicherweise an die Kandare genommen haben, weil sie kein Interesse an einem grossen Krieg haben. Aber selbst wenn dem so wäre, stellt sich die Frage, ob die Truppe noch zu einer grösseren Reaktion fähig ist.

«Niemand weiss, über welche Kapazitäten der Hizbullah verfügt», sagt der Militärexperte Fabian Hinz von der Denkfabrik IISS. Es sei durchaus anzunehmen, dass die Gruppe ihre besten Waffen schone. Allerdings sei es im Augenblick schwer vorstellbar, wie diese tatsächlich in grossem Umfang zum Einsatz kommen könnten. Dazu müssten genügend Raketen gleichzeitig abgeschossen werden, um Israels Flugabwehr zu überwältigen. «Aber wenn man sieht, über welche Aufklärung Israel zu verfügen scheint, dann ist es fraglich, ob derzeit eine so komplexe Operation überhaupt durchführbar wäre.»

Ein Rettungsring aus Teheran?

Der Truppe droht jedoch nicht nur ein militärischer Rückschlag. Der Hizbullah verliere derzeit auch sein Abschreckungspotenzial, das er lange hochgehalten habe, glaubt Hilal Khashan. Das könne seine Rolle als Kronjuwel im iranischen Milizensystem im Nahen Osten nachhaltig beschädigen: «Die Iraner brauchen den Hizbullah für die eigene Verteidigung. Jetzt müssten sie auf einmal ihrem Klienten zu Hilfe kommen. Das ist nicht vorgesehen und entspricht nicht der Strategie.»

Auch deshalb würden die Iraner derzeit in New York lautstark für ein neues Atomabkommen werben, statt in den Krieg zu ziehen, glaubt der Experte. Es ist allerdings unklar, ob Teheran diese Position noch einmal überdenkt, sollte ihr wichtigster Verbündeter weiter in Rücklage geraten. Khashan sieht die Chancen für einen militärischen Rettungsring aus Teheran jedoch gering. «Die Iraner lassen Araber für sich kämpfen und nicht umgekehrt», sagt er.

Welche Optionen bleiben dem Hizbullah? Die Miliz könnte vermehrt auf ballistische Raketen mit grösserer Reichweite zurückgreifen, glaubt Fabian Hinz. Allerdings sei fraglich, wie effektiv diese seien. Innerhalb der Miliz scheinen viele stattdessen auf israelische Fehler zu hoffen. So sagte der Hizbullah-Chef Nasrallah kürzlich, man erwarte mit Freude eine israelische Bodenoffensive. «Tatsächlich verfügt der Hizbullah über leistungsfähige Waffensysteme am Boden», sagt Hinz. Unter den gegebenen Umständen könnten aber auch da Schwierigkeiten auf die Miliz zukommen: «Israel hat inzwischen moderne Abwehrsysteme, zum Beispiel für Panzer.»

Der Hizbullah wird weiterkämpfen

Quellen aus dem Umfeld der Organisation gaben sich gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters hingegen weniger pessimistisch. Die Pager-Angriffe von letzter Woche hätten 1500 Kämpfer ausser Gefecht gesetzt – es sei ein Bruchteil der Truppenstärke, die auf bis zu 40 000 Mann geschätzt wird. Zudem verfüge die Miliz über eine flexible Kommandostruktur, unzählige Tunnels und immer noch über gut gefüllte Waffenlager. Überprüfen lassen sich diese Angaben nicht. «Vieles davon sind vermutlich Durchhalteparolen», glaubt Khashan.

Abschreiben dürfe man den Hizbullah deshalb aber nicht, sagt der Experte. «Die Miliz wird nicht verschwinden, schon gar nicht aus Libanon, wo sie tief verankert ist.» Zudem sah es im letzten Krieg 2006 zu Beginn ebenfalls düster aus für den Hizbullah, als Israels Luftwaffe neben Stellungen der Miliz auch gleich noch die Infrastruktur Libanons in Schutt und Asche legte. Am Ende konnte sich die Truppe dann aber fangen – und Israels Armee empfindliche Verluste beifügen.

Ob ihr das auch diesmal gelingen wird, ist unklar. Im Gegensatz zur Hamas im Gazastreifen, die alle paar Jahre einen Krieg gegen Israel geführt habe und daraus ihre Lehren habe ziehen können, habe der Hizbullah seit 2006 nicht mehr in Libanon gekämpft, sagt Hinz. «Viele der Strategien und Waffensysteme wurden deshalb nie einem Realitätscheck unterzogen.» Eines scheint allerdings klar zu sein: Aufgeben wird der Hizbullah auf keinen Fall. Das käme einem massiven Gesichtsverlust gleich und wäre daher unvorstellbar, sagt Khashan. «Dem Hizbullah bleibt deshalb nichts anderes übrig, als weiterzukämpfen.»

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