Monaco empfing am Samstag Papst Leo
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Als er per Hubschrauber aus Rom ankam, wurde er von Fürst Albert II. und Prinzessin Charlène empfangen, bevor er im Fürstenpalast eine Ansprache an die Menschenmenge hielt und später im Stade Louis II. eine Messe feierte.
Der Besuch ist über die Zeremonie hinaus von Bedeutung, denn Monaco, ein Staat mit einer Fläche von nur 2,08 Quadratkilometern, bleibt eines der wenigen Länder in Europa, in denen der Katholizismus die offizielle Religion ist. Der Besuch hatte auch politische und soziale Bedeutung für Monaco, die Heimat von rund 38.000 Einwohnern und als globales Zentrum für Finanzen, Luxustourismus und Diplomatie bekannt.
Papst Leo machte auf die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich aufmerksam und verband die internationale Sichtbarkeit Monacos mit der Verantwortung, Gerechtigkeit und Frieden zu fördern. Zu seinem Programm gehörten Treffen mit der katholischen Gemeinde, Jugendlichen und Katechumenen, was die Bemühungen des Fürstentums widerspiegelte, moralischen Einfluss über seine Größe hinaus auszuüben.
Der Besuch erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Vatikan eine stärkere öffentliche Stimme in einem von Säkularisierung, Konflikten und ethischen Debatten geprägten Europa anstrebt.








