Close Menu
Meilleur en Suisse
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Im Trend
Online-Gewalt und Deepfakes verdrängen Frauen aus der Arbeit, so eine Umfrage

Online-Gewalt und Deepfakes verdrängen Frauen aus der Arbeit, so eine Umfrage

Mai 1, 2026
Neue Debatte um Pluto: Wird der Zwerg wieder zum Planeten?

Neue Debatte um Pluto: Wird der Zwerg wieder zum Planeten?

Mai 1, 2026
Arsenal vs. Fulham: Premier League – Mannschaften, Start, Aufstellungen, Titelrennen | Fußballnachrichten

Arsenal vs. Fulham: Premier League – Mannschaften, Start, Aufstellungen, Titelrennen | Fußballnachrichten

Mai 1, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Trendthemen:
  • Feuilleton
  • Gesellschaft
  • Mobilität
  • Panorama
  • Pressemitteilung
  • Scheinwerfer
  • Gaza-Krieg
Login
Facebook X (Twitter) Instagram
Freitag, Mai 1
Meilleur en Suisse
Abonnieren Verbinden
  • Finanzen
  • Panorama
  • Reisen
  • Scheinwerfer
  • Schweiz
  • Sport
  • Technologie
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Zürich
Meilleur en Suisse
Startseite » Vorrücken oder verhandeln? Israel bereitet sich offenbar auf eine Bodenoffensive in Libanon vor – doch es gibt Gegenwind
Welt

Vorrücken oder verhandeln? Israel bereitet sich offenbar auf eine Bodenoffensive in Libanon vor – doch es gibt Gegenwind

MitarbeiterBy MitarbeiterSeptember 27, 2024
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Telegram Email WhatsApp Copy Link
Vorrücken oder verhandeln? Israel bereitet sich offenbar auf eine Bodenoffensive in Libanon vor – doch es gibt Gegenwind

Nach den ersten Erfolgen gegen den Hizbullah stellt sich für Israel die Frage, wie es weitergeht. Die Armeeführung fordert eine Bodenoffensive in Südlibanon. Derweil versuchen mehrere Staaten, eine vorübergehende Waffenruhe auszuhandeln.

Seit Tagen überzieht die israelische Luftwaffe das südliche Libanon und das Bekaa-Tal mit massiven und verheerenden Bombardements. Laut der Armee wurden allein in den ersten drei Tagen der Operation «Nördliche Pfeile» 2000 Stellungen und Waffenlager des Hizbullah angegriffen. Die Schiitenmiliz schiesst zwar immer wieder Raketen zurück, doch zu einer grösseren Reaktion scheint sie derzeit nicht fähig.

Israel verfolgt das Ziel, die Rückkehr der Bewohner Nordisraels in ihre Häuser zu ermöglichen, die in den vergangenen Monaten wegen des anhaltenden Beschusses durch den Hizbullah evakuiert werden mussten. Doch wie lässt sich das erreichen? Die Luftangriffe, die Pager-Operation und die Tötung von mehreren Kommandanten haben die islamistische Truppe zwar geschwächt, aber die von ihr ausgehende Gefahr noch lange nicht gebannt. Was also kommt als Nächstes?

Reserve-Brigaden einberufen

Für Israels Armeeführung scheint die Sache klar zu sein: Sie pocht auf eine Bodenoffensive in Südlibanon. «Wir bereiten ein Manöver vor. Eure Stiefel werden in feindliches Gebiet eindringen», sagte der israelische Armeechef Herzl Halevi am Montag bei einem Truppenbesuch. Auch der für die Nordfront zuständige General, Uri Gordin, spricht sich öffentlich für einen Einmarsch und die Schaffung einer Pufferzone in Südlibanon aus.

Erste Vorbereitungen sind offenbar bereits im Gange. Schon vergangene Woche wurde die 98. Fallschirmjäger-Division vom Gazastreifen nach Nordisrael verlegt. Am Mittwoch wurde zudem bekannt, dass die Armee zwei Reserve-Brigaden einberufen hat, die im Norden zum Einsatz kommen sollen. Noch ist offen, ob sich Israel tatsächlich zu einem Vorrücken am Boden entscheiden wird – doch schon allein die Aussicht auf ein solches Manöver erhöht den Druck auf den Hizbullah-Chef Hassan Nasrallah.

Gleichzeitig stellt sich die Frage, was sich mit einer Bodenoffensive überhaupt erreichen liesse. Der Sicherheitsexperte Danny Citrinowicz von der israelischen Denkfabrik INSS gibt sich skeptisch: «Eine Bodenoffensive könnte ein wichtiger operativer Schritt sein, mit dem wir Infrastruktur im Grenzgebiet zerstören und den Hizbullah zurückdrängen könnten», sagt er. «Doch auf der strategischen Ebene würde sich die Gefahr einer regionalen Eskalation mit iranischer Beteiligung erhöhen – und wir würden möglicherweise für eine längere Zeit in den libanesischen Schlamm gezogen.»

Laut Citrinowicz wäre eine Offensive in Südlibanon für Israels Armee enorm kostspielig: «Der Hizbullah ist nicht die Hamas. Er hat sich 20 Jahre lang vorbereitet, verfügt über moderne Waffen und Tausende von erfahrenen Kämpfern.» Israel dürfe angesichts der ersten Erfolge nicht arrogant werden. Er verweist auf vergangene Kriege, auch jenen in Gaza: «Wir sind jeweils zu Beginn sehr effektiv mit Luftangriffen. Danach, wenn wir vorrücken, wird es problematisch.»

Gerüchte um Waffenruhe sorgen für Empörung

Noch scheint eine Bodenoffensive nicht unmittelbar bevorzustehen. Die bisher mobilisierten Reserve-Brigaden reichen für ein solches Unterfangen wohl nicht aus. Zudem würde der Entscheid für eine Bodenoperation nicht von der Armeeführung, sondern von der Regierung getroffen. Und diese steht derzeit unter internationalem Druck: Mehrere westliche Staaten versuchen derzeit händeringend, eine weitere Eskalation auf diplomatischem Wege noch abzuwenden.

Angeführt von den USA und Frankreich, haben am Mittwochabend mehrere Verbündete Israels zu einer sofortigen, 21-tägigen Waffenruhe aufgerufen. Dadurch solle die Möglichkeit entstehen, eine diplomatische Einigung zwischen Israel und Libanon auszuarbeiten, hiess es in der Mitteilung. Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen hatte den Aufruf zunächst begrüsst und verkündet, dass sein Land eine diplomatische Lösung bevorzuge.

Tatsächlich sah es am Donnerstagmorgen vorübergehend danach aus, als stehe eine Einigung unmittelbar bevor. Mehrere Medien berichteten, dass wohl innert Stunden eine Waffenruhe ausgerufen werde. Doch diese Hoffnungen lösten sich schnell in Luft auf. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, der am Donnerstag zur Uno-Generalversammlung in New York eingetroffen war, bezeichnete die Berichte nach seiner Landung als «das Gegenteil der Wahrheit». Wenig später doppelte Aussenminister Israel Katz nach: «Es wird keine Waffenruhe im Norden geben», teilte er mit.

Denn in der Zwischenzeit hatten die Gerüchte über eine möglicherweise bevorstehende Waffenruhe eine regelrechte Empörungswelle in Israel ausgelöst. Unter den Kritikern waren die üblichen Verdächtigen: Itamar Ben-Gvir, der rechtsextreme Minister für nationale Sicherheit, drohte analog zum Gaza-Krieg mit dem Koalitionsbruch, sollte Israel einer Waffenruhe zustimmen. Doch auch innerhalb von Netanyahus Partei brandete Kritik auf. Avichai Stern, der Bürgermeister von Kiryat Shmona, einer evakuierten Stadt in der Nähe der libanesischen Grenze, sagte: «Jetzt, da der Staat endlich seine Verpflichtung erfüllt, reden sie über eine Waffenruhe. Doch eine Einigung wird Kiryat Shmona nicht zurückbringen.»

Selbst unter jenen, die sich sonst lautstark für eine Waffenruhe im Gazastreifen einsetzen, löste der amerikanisch-französische Plan für eine Einigung im Norden keine Euphorie aus. Der zentristische Oppositionsführer Yair Lapid teilte mit, eine Waffenruhe dürfe maximal sieben Tage dauern, damit sich der Hizbullah nicht neu aufstellen könne. Auch der Parteichef der linken Demokraten sagte, 21 Tage seien zu lang. Während der Krieg in Gaza die Geister scheidet, steht ein Grossteil Israels hinter dem harten Vorgehen in Libanon.

«Wir können den Hizbullah nicht zerstören»

Für den Sicherheitsexperten Danny Citrinowicz ist dennoch klar, dass es früher oder später eine politische Lösung brauchen wird. Es sei unrealistisch, dass der Hizbullah-Chef Hassan Nasrallah seine Unterstützung der Hamas aufgeben und den Beschuss einstellen werde, selbst bei einer allfälligen Bodenoffensive.

«Die Menschen in Israel denken, dass die Armee alle Bedrohungen für Israel beseitigen kann. Aber wir können weder die Hamas noch den Hizbullah zerstören», sagt Citrinowicz. Ohne eine Lösung im Gazastreifen gebe es auch keine Lösung im Norden. «Strategisch haben wir uns in eine sehr schlechte Lage manövriert. Ich denke, wir sind einer Ausweitung des Krieges viel näher als seiner Beendigung.»

Weiter Lesen

Arsenal vs. Fulham: Premier League – Mannschaften, Start, Aufstellungen, Titelrennen | Fußballnachrichten

Arsenal vs. Fulham: Premier League – Mannschaften, Start, Aufstellungen, Titelrennen | Fußballnachrichten

US-Militärausrüstung im Wert von mehreren Milliarden Dollar im Iran-Krieg zerstört | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

US-Militärausrüstung im Wert von mehreren Milliarden Dollar im Iran-Krieg zerstört | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

Israel beschlagnahmt Boote der Global Sumud Flotilla 1.000 km von Gaza entfernt | Gaza

Israel beschlagnahmt Boote der Global Sumud Flotilla 1.000 km von Gaza entfernt | Gaza

Warum „8647“ den ehemaligen FBI-Chef Comey in Trumps Fadenkreuz brachte | Gerichtsnachrichten

Warum „8647“ den ehemaligen FBI-Chef Comey in Trumps Fadenkreuz brachte | Gerichtsnachrichten

Der Chef der UN-Hilfe sagt, die Lage in Somalia habe sich durch den US-Krieg gegen den Iran verschlechtert | Vereinte Nationen

Der Chef der UN-Hilfe sagt, die Lage in Somalia habe sich durch den US-Krieg gegen den Iran verschlechtert | Vereinte Nationen

Was sind OPEC und OPEC+ und warum sind die VAE ausgetreten? | OPEC-Nachrichten

Was sind OPEC und OPEC+ und warum sind die VAE ausgetreten? | OPEC-Nachrichten

Redakteurfavoriten

Neue Debatte um Pluto: Wird der Zwerg wieder zum Planeten?

Neue Debatte um Pluto: Wird der Zwerg wieder zum Planeten?

Mai 1, 2026
Arsenal vs. Fulham: Premier League – Mannschaften, Start, Aufstellungen, Titelrennen | Fußballnachrichten

Arsenal vs. Fulham: Premier League – Mannschaften, Start, Aufstellungen, Titelrennen | Fußballnachrichten

Mai 1, 2026
Studie zeigt, dass indonesische Hotspots „wie ein Zuhause“ für gefährdete Walhaie sind

Studie zeigt, dass indonesische Hotspots „wie ein Zuhause“ für gefährdete Walhaie sind

April 30, 2026
Der erste Zug seit einem Jahrzehnt zwischen Kopenhagen, Berlin und Prag fährt am Freitag ab

Der erste Zug seit einem Jahrzehnt zwischen Kopenhagen, Berlin und Prag fährt am Freitag ab

April 30, 2026
„Wir sind bereit, mit den USA über digitale Regeln zu diskutieren, können diese aber nicht abschaffen“, sagt der EU-Handelschef

„Wir sind bereit, mit den USA über digitale Regeln zu diskutieren, können diese aber nicht abschaffen“, sagt der EU-Handelschef

April 30, 2026

Neueste Nachrichten

Ein tiefer Einblick in die Entwicklung des EU-Neuwagenmarktes

Ein tiefer Einblick in die Entwicklung des EU-Neuwagenmarktes

April 30, 2026
US-Militärausrüstung im Wert von mehreren Milliarden Dollar im Iran-Krieg zerstört | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

US-Militärausrüstung im Wert von mehreren Milliarden Dollar im Iran-Krieg zerstört | US-israelischer Krieg gegen den Iran Nachrichten

April 30, 2026
MPAPA! Trumps NASA-Administrator möchte Pluto als Planeten in unserem Sonnensystem zurückbringen

MPAPA! Trumps NASA-Administrator möchte Pluto als Planeten in unserem Sonnensystem zurückbringen

April 30, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Meilleur en Suisse. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Nutzungsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login to your account below.

Lost password?