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Startseite » Zum achten Mal versucht Israel, den militärischen Chef der Hamas zu töten – wer ist Mohammed Deif?
Welt

Zum achten Mal versucht Israel, den militärischen Chef der Hamas zu töten – wer ist Mohammed Deif?

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 14, 2024
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Zum achten Mal versucht Israel, den militärischen Chef der Hamas zu töten – wer ist Mohammed Deif?

Noch ist unklar, ob Deif beim Angriff vom Samstagmorgen tatsächlich getötet wurde. Die israelische Armee beschoss dabei einen Komplex innerhalb der sogenannten «humanitären Zone» im Süden des Gazastreifens. Laut palästinensischen Angaben gab es viele Tote.

Die israelische Armee hat am Samstag bestätigt, einen Luftangriff auf Mohammed Deif ausgeführt zu haben. Deif ist der Anführer der Kassam-Brigaden, dem militärischen Arm der Hamas – sein Name steht seit Jahren ganz oben auf Israels Liste der meistgesuchten Terroristen. Er gilt auch als führender Kopf hinter dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober. Neben Deif waren laut Berichten auch der Kommandant der sogenannten Khan-Yunis-Brigade der Hamas und zahlreiche weitere Hamas-Kämpfer am Ort des Angriffs zugegen. Bislang liegt aber noch keine Bestätigung vor, ob Deif tatsächlich getötet oder verwundet wurde oder ob er überhaupt vor Ort war.

In einer Mitteilung bezeichnete die Hamas die Berichte als falsch und sprach gleichzeitig von einem «Massaker». Laut dem von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministerium in Gaza wurden bei dem Angriff mindestens 71 Menschen getötet und 289 weitere verletzt. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Der Angriff erfolgte offenbar in einem Gebiet an der Küste, das Israel als «humanitäre Zone» designiert hatte. Mittlerweile befindet sich ein Grossteil der Bevölkerung von Gaza in dieser Zone, die völlig überfüllt ist. Nach Angaben der israelischen Streitkräfte (IDF) wurde jedoch kein Zeltlager, sondern ein umzäunter Hamas-Komplex getroffen. Die IDF veröffentlichte aus der Luft aufgenommene Vorher-Nachher-Bilder des Ortes. Darauf sind einige wenige Gebäude inmitten von Bäumen zu sehen. Auf der Aufnahme, die nach dem Angriff gemacht wurde, sind ein riesiger Krater sowie Hunderte Menschen zu sehen, die sich in der Nähe versammelt haben.

In a joint IDF and ISA activity based on precise intelligence, the IDF’s Southern Command and the IAF carried out a strike in an area where two senior Hamas terrorists and additional terrorists hid among civilians. The location of the strike was an open area surrounded by trees,… pic.twitter.com/1MEJYHHwm7

— Israel Defense Forces (@IDF) July 13, 2024

Die Luftaufnahmen lassen sich einem Gebiet westlich der Stadt Khan Yunis zuordnen. Dies scheint mit palästinensischen Angaben übereinzustimmen, wonach der Angriff in der Nähe des Al-Nus-Kreisverkehrs erfolgt ist. Dieser ist nur wenige hundert Meter entfernt.

Israel jagt Deif seit zwei Jahrzehnten

Sollte Israel Mohammed Deif tatsächlich getötet haben, wäre dies ein Rückschlag für die Terrororganisation. In den vergangenen zwei Jahrzehnten soll Israel bereits sieben Mal versucht haben, den Chef der Kassam-Brigaden zu töten. Er wurde mehrfach schwer verletzt, verlor 2002 ein Auge, 2006 womöglich beide Beine. Bei einem Luftangriff während des Kriegs 2014 legte die Armee ein Haus in Trümmer und tötete seine Frau und zwei seiner Kinder. Auch während des letzten Gazakriegs im Mai 2021 flog Israel zwei Angriffe auf vermeintliche Verstecke des Hamas-Führers. Doch Deif überlebte stets.

Lange war man davon ausgegangen, dass Deif infolge der Angriffe an den Rollstuhl gebunden und entstellt ist. Ende 2023 tauchten jedoch neuere Bilder von Deif auf, die einen erstaunlich vitalen Mann in einem Garten sitzend zeigen, wobei ihm aber ein Auge zu fehlen scheint.

The IDF reveals a new image of Mohammed Deif, the commander of Hamas’s military wing. The photo was among some 70 million digital files recovered by the IDF in Gaza. pic.twitter.com/J0E3ofmo9B

— Emanuel (Mannie) Fabian (@manniefabian) January 6, 2024

Dass Israel ihn schon seit zwei Jahrzehnten im Visier hat, hat gute Gründe. Der Militärchef der Hamas gilt als Mitinitiator der Strategie der Selbstmordanschläge in den neunziger Jahren und auch als treibende Kraft bei dem Aufbau des Raketenarsenals der Terrororganisation. Der Aufbau des weitverzweigten Tunnelsystems unter Gaza soll ebenfalls auf Deif zurückgehen.

Geboren wurde Deif als Mohammed Diab Ibrahim al-Masri 1965 in einem Flüchtlingslager im Süden des Gazastreifens. Als während der ersten Intifada im Dezember 1987 die Hamas im Gazastreifen aus dem palästinensischen Ableger der Muslimbruderschaft gegründet wurde, war Deif in seinen Zwanzigern. 1990 soll er sich der Hamas angeschlossen haben. Er selbst nahm den Decknamen Deif an, was auf Arabisch «Gast» bedeutet und wohl darauf anspielt, dass er im Untergrund bei wechselnden Familien Unterschlupf fand.

Deif wird nachgesagt, nur mündlich oder mit Botschaften auf Papier zu kommunizieren, um ein Abhören durch den Geheimdienst und seine Ortung zu vermeiden. Damit ist es ihm gelungen, Israels wiederholten Luftangriffen zu entgehen. Er hat so vor dem 7. Oktober 2023 auch den komplexesten Terrorangriff in der Geschichte Israels planen können, ohne dass der Geheimdienst davon Wind bekam.

Auswirkungen auf Gespräche um Waffenstillstand?

Inwiefern sich ein allfälliger Tod von Mohammed Deif nach neun Monaten des Krieges auf die Hamas auswirken würde, ist unklar. Die Organisation ist stark geschwächt, auch die militärische Kommandostruktur dürfte stark beeinträchtigt sein. Deifs Tod wäre deshalb wohl primär ein symbolischer Erfolg für Israel, hätte aber weder für die Kassam-Brigaden noch für die Hamas insgesamt fatale Konsequenzen.

Unklar ist auch, wie sich der Angriff vom Samstag auf die derzeit laufenden Verhandlungen um einen Waffenstillstand und die Freilassung der israelischen Geiseln auswirken wird. In letzter Zeit waren aus Doha und Kairo optimistische Stimmen zu vernehmen, dass man womöglich eine Einigung erzielen könne. Am Samstag teilte das ägyptische Aussenministerium mit, dass nun «ernsthafte Komplikationen» entstehen könnten.

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat sich bislang noch nicht öffentlich gemeldet. Am Samstagnachmittag teilte sein Büro mit, er habe mit Armeeangehörigen telefoniert und werde im Verlauf des Tages ein weiteres Treffen abhalten, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

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